PDF in EPUB (E-Book)
Machen Sie aus dem Text einer PDF ein EPUB-E-Book, das auf Handy und E-Reader neu umbricht
Ihre Dateien bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; keine Datei wird auf einen Server hochgeladen.
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So funktioniert es
Wählen Sie Ihre PDF aus, indem Sie auf das Feld tippen oder klicken, stellen Sie die Kapitel ein und tippen Sie auf "In EPUB umwandeln". Das Werkzeug liest die Textebene des Dokuments, fügt die Zeilen, die in der PDF nur wegen der Seitenbreite umbrochen sind, wieder zu Absätzen zusammen und packt alles in ein EPUB; das Ergebnis bricht auf einem 6-Zoll-E-Reader genauso wie am Handy nach der Schriftgröße um, die Sie dort einstellen, ohne Zoomen und Hin- und Herschieben. Ein Beispiel: Sie möchten ein Vorlesungsskript mit 180 Seiten am Handy lesen, doch eine A4-Seite ist auf einem 6-Zoll-Bildschirm nur mit Zoomen lesbar. Wählen Sie die Datei auf dieser Seite aus, wandeln Sie sie um und öffnen Sie das geladene .epub in einer Lese-App wie Tolino, Apple Bücher, Google Play Bücher oder ReadEra; stellen Sie die Schrift größer, und der Text ordnet sich passend zum Bildschirm neu. Bleibt die Einstellung auf "Automatisch", gelten Zeilen als Kapitelüberschrift, die deutlich größer sind als die vorherrschende Schriftgröße des Fließtexts (mindestens das 1,3-Fache); sie kommen ins Inhaltsverzeichnis. Sind die Überschriften in derselben Größe wie der Fließtext gesetzt, findet das Werkzeug keine, und das Dokument wird ein einziges Kapitel (bei mehr als 25 Seiten in Abschnitte zu je 25 Seiten geteilt). Seitenzahlen und Kopfzeilen, die sich auf jeder Seite wiederholen, kommen nicht ins E-Book; die Ergebniszeile nennt, wie viele Seiten zu wie vielen Kapiteln und Absätzen geworden sind und wie viele wiederholte Zeilen entfernt wurden. Bilder werden in der Voreinstellung weggelassen; brauchen Sie Schemata und Fotos, wählen Sie "Ins E-Book übernehmen", die Datei wird dann größer. Verlangt das Dokument ein Kennwort, tragen Sie es unten in das Feld ein; bleibt es leer, werden Dokumente ohne Kennwort wie gewohnt umgewandelt. Eine gescannte PDF hat keine Textebene, das Werkzeug gibt dann eine klare Meldung aus; zuerst ist OCR nötig.
Dieses Werkzeug ist auch als pdf in epub umwandeln, pdf zu epub, pdf in epub konvertieren, pdf fuer kindle umwandeln, pdf als ebook lesen, pdf to epub bekannt.
Was ist EPUB?
EPUB ist das offene Standardformat für E-Books und wird mit der Endung .epub geladen; innen steckt ein ZIP-Paket: Die Kapitel liegen als XHTML-Seiten vor, das Inhaltsverzeichnis in einer eigenen Datei, die Metadaten (Buchtitel, Sprache, Kennung) in der content.opf. Das Besondere ist der Neuumbruch: E-Reader oder Handy setzen den Text jedes Mal passend zur Bildschirmbreite und zur gewählten Schriftgröße neu, deshalb gibt es in einem EPUB keine feste Seitenzahl. Tolino, Kobo, PocketBook, Apple Bücher und Google Play Bücher öffnen das Format direkt; auf einen Kindle gelangt es über Amazons Dienst "Send to Kindle", das Gerät wandelt die Datei in sein eigenes Format um. Dieses Werkzeug schreibt EPUB 3 und legt für ältere Lesegeräte zusätzlich die NCX-Inhaltsdatei von EPUB 2 ins Paket.
Was ist Neuumbruch (Reflow)?
Neuumbruch bedeutet, dass der Text nicht an eine feste Seite gebunden ist, sondern sich nach dem Bildschirm richtet, auf dem er gelesen wird. In einer PDF steht in der Datei, wo jede Zeile endet; auf einem 6-Zoll-Bildschirm wird eine A4-Seite entweder winzig, oder Sie müssen sie hin- und herschieben. In einem E-Book mit Neuumbruch übernimmt das Lesegerät den Zeilenumbruch: Stellen Sie die Schrift größer, werden die Zeilen kürzer, die Seitenzahl steigt, der Text wird nie abgeschnitten. Genau dafür fasst dieses Werkzeug beim Übergang von PDF zu EPUB die Zeilen zu Absätzen zusammen; Seitenlayout, Spalten und Tabellenlinien bleiben bewusst zurück, weil sie in neu umbrechendem Text keinen Platz haben.
Was ist Inhaltsverzeichnis (nav und NCX)?
Das Inhaltsverzeichnis eines E-Books erscheint im Menü der Lese-App und bringt Sie mit einem Tippen zum Kapitel; in EPUB 3 steht die Liste in einer Seite namens nav.xhtml, für ältere EPUB-2-Lesegeräte in der Datei toc.ncx. Dieses Werkzeug schreibt beide und gibt der Liste die Überschrift "Inhalt". Gebildet wird sie aus den Überschriften des Dokuments: Bei "Automatisch" gelten Zeilen als Überschrift, die deutlich größer sind als der Fließtext; bei "Ein Kapitel je Seite" wird jede PDF-Seite ein Eintrag; bei "Ein Kapitel" hat die Liste einen einzigen Eintrag. In einem langen Dokument ohne erkennbare Überschriften werden Abschnitte zu je 25 Seiten zu Einträgen, damit Sie im Lesegerät trotzdem von Stelle zu Stelle springen können.
Was ist der Unterschied zwischen PDF und EPUB?
Eine PDF legt die Seite fest: Papierformat, Ränder, Schriftart und die Position jedes Buchstabens stehen in der Datei; das Dokument sieht auf jedem Gerät gleich aus, deshalb ist es das Format für Bewerbungen, Rechnungen, Behördenpost und alles, was gedruckt wird. Ein EPUB kennt keine Seite; es transportiert den Text in Kapiteln und überlässt den Satz dem Lesegerät, bei größerer Schrift brechen die Zeilen neu um. Auf kleinen Bildschirmen zeigt sich der Unterschied deutlich: Eine A4-PDF muss am Handy gezoomt und geschoben werden, ein EPUB passt sich dem Bildschirm an. Dafür sind in einem EPUB Tabellen, Spalten, Formeln und Seitenzahlen, also alles, was am Layout hängt, nur schwach vertreten. Kurz: Wer ein Dokument unverändert weitergeben oder drucken will, nimmt PDF; wer einen langen Text am Bildschirm lesen will, nimmt EPUB. Dieses Werkzeug geht den Weg von PDF zu EPUB; für die Gegenrichtung haben Lese-Apps den Befehl "Als PDF exportieren".
Warum bleibt das Seitenlayout nicht erhalten, und bei welchen Dokumenten geraten Zeilen durcheinander?
Der Weg von PDF zu EPUB ist ein Neuumbruch: In einer PDF gibt es keine Absätze, jeder Buchstabe ist einzeln auf der Seite platziert. Das Werkzeug fasst Zeichen auf gleicher Höhe zu einer Zeile zusammen; folgt auf eine Zeile, die die volle Breite erreicht, eine Zeile ohne Einzug, gilt sie als Fortsetzung desselben Absatzes. Ein am Zeilenende mit Bindestrich getrenntes Wort wird wieder zusammengesetzt. Diese Regeln greifen nicht überall: In Zeitschriften und Fachartikeln mit zwei Spalten werden die Zeilen von links nach rechts gelesen, sodass sich die Sätze nebeneinanderliegender Spalten vermischen können; Tabellen werden Zelle für Zelle zu Fließtext, Linien und Ausrichtung gehen verloren; Formeln, hoch- und tiefgestellte Zeichen und Fußnotenziffern können in die Zeile rutschen. Bei Gedichten, Programmcode und anderem Text, bei dem die Anordnung zählt, können Zeilen voller Breite ebenfalls zu einem Absatz verschmelzen.
Wenn Sie das Aussehen der Seite behalten wollen, ist EPUB das falsche Ziel; lesen Sie die PDF so, wie sie ist, oder nutzen Sie das Werkzeug, das Seiten zu Bildern macht. Der Wert eines EPUB liegt darin, dass sich die Zeilen dem Bildschirm anpassen: Romane, Skripte, Berichte, Abschlussarbeiten und lange Aufsätze, also einspaltiger, durchlaufender Text, kommen am besten durch die Umwandlung. Öffnen Sie das E-Book in der Lese-App und sehen Sie sich die ersten Seiten an; sind Spalten vermischt, zeigt Ihnen die Einstellung "Ein Kapitel je Seite" wenigstens, welcher Text von welcher Seite stammt.
Welche Einstellung für welchen Fall?
Für die Kapitel gibt es drei Möglichkeiten. "Automatisch" baut bei Büchern und Abschlussarbeiten, deren Überschriften größer gesetzt sind, das Inhaltsverzeichnis von selbst; im Menü des E-Readers springen Sie dann direkt zum Kapitel. Sind die Überschriften nur fett, aber genauso groß wie der Fließtext, kann das Werkzeug sie nicht erkennen und liefert den Text als ein Kapitel (bei langen Dokumenten in Abschnitten zu je 25 Seiten, benannt nach den Seiten, etwa "Seite 1–25"); das ist kein Fehler, sondern das Dokument verrät ohne Größenunterschied nicht, wo eine Überschrift steht. "Ein Kapitel je Seite" passt zu Skripten, ausgedruckten Folien und Dokumenten, auf deren Seiten verwiesen wird: Das Inhaltsverzeichnis lautet "Seite 1, Seite 2 …", und ein Absatz am Seitenende wird nicht mit der nächsten Seite verbunden. "Ein Kapitel" ist für kurze Texte und Schriftstücke ohne Überschriften gedacht.
Bilder werden in der Voreinstellung weggelassen, weil sie in den meisten PDFs Dekoration sind (Logo, Linien, Hintergrund) und die Datei um ein Vielfaches vergrößern. Bei Dokumenten mit Schemata und Fotos wählen Sie "Ins E-Book übernehmen": Das Werkzeug setzt die Bilder entsprechend ihrer Position auf der Seite zwischen den Text, verwirft ein Bild, das sich auf drei oder mehr Seiten wiederholt (etwa ein Firmenlogo), und übernimmt keine Symbole unter 24 Pixel. Konnte ein Bild nicht übernommen werden, steht die Anzahl in der Ergebniszeile. Für einen Kindle geben Sie das fertige .epub an Amazons Dienst "Send to Kindle" (per E-Mail oder App); ein per USB kopiertes .epub öffnet der Kindle nicht. Tolino, Kobo, PocketBook, Apple Bücher und Google Play Bücher öffnen EPUB direkt.
Häufige Fragen
Wie wandle ich eine PDF in EPUB um?
Wählen Sie auf dieser Seite Ihre PDF-Datei aus, lassen Sie die Kapitel auf "Automatisch" und tippen Sie auf "In EPUB umwandeln"; das .epub wird nach wenigen Sekunden heruntergeladen. Sie müssen kein Programm installieren, es funktioniert auch am Handy. Die Textebene des Dokuments wird gelesen, die Zeilen werden zu Absätzen zusammengefasst, größer gesetzte Zeilen werden Kapitelüberschriften, und das Inhaltsverzeichnis entsteht dabei. Die Datei verlässt Ihr Gerät nicht; die Umwandlung läuft vollständig im Browser.
Warum lässt sich eine gescannte PDF nicht in EPUB umwandeln?
Eine Seite aus dem Scanner oder von der Handykamera liegt in der PDF als Foto; was wie Buchstaben aussieht, besteht nur aus Bildpunkten, es gibt keinen markierbaren Text. Dieses Werkzeug führt keine Texterkennung (OCR) durch; bei so einem Dokument meldet es, dass die PDF keinen markierbaren Text enthält. Wenn sich beim Überfahren der Schrift mit der Maus nichts markieren lässt, ist Ihr Dokument gescannt; Sie müssen es zuerst durch ein OCR-Programm laufen lassen, damit es eine Textebene bekommt.
Lässt sich das EPUB auf dem Kindle öffnen?
Nicht direkt, aber ohne Umweg über ein weiteres Programm. Kindle-Geräte erkennen ein per USB kopiertes .epub nicht; Amazons Dienst "Send to Kindle" (die E-Mail-Adresse Ihres Kindle, die Webseite oder die Handy-App) nimmt EPUB dagegen an und schickt das Buch in Amazons eigenem Format an das Gerät. So wandeln Sie eine PDF für den Kindle um, ohne Calibre zu installieren. Tolino, Kobo, PocketBook, Apple Bücher, Google Play Bücher sowie Android-Apps wie ReadEra und Moon+ Reader öffnen die .epub-Datei direkt.
Was unterscheidet dieses Werkzeug von Calibre?
Calibre ist ein kostenloses Programm zur E-Book-Verwaltung, das auf dem Rechner installiert wird; bei der Umwandlung von PDF in EPUB bietet es viele Einstellungen (Heuristiken, Beschneiden der Ränder, Cover, Bearbeiten der Metadaten) und ist bei großen Bibliotheken die erste Wahl. Dieses Werkzeug braucht keine Installation, läuft am Handy und tut eine Sache: Es macht aus dem Text ein EPUB mit Kapiteln, das neu umbricht. Um ein einzelnes Dokument sofort zu lesen, reicht diese Seite; wer hunderte Bücher regelmäßig umwandelt und feinjustieren will, ist mit Calibre besser bedient.
Welche App öffnet eine .epub-Datei am Handy?
Auf iPhone und iPad öffnet die vorinstallierte App Bücher (Apple Books) die .epub-Datei direkt: Tippen Sie auf die geladene Datei und wählen Sie im Teilen-Menü Bücher. Unter Android öffnen die Tolino-App, ReadEra und Moon+ Reader die Datei; meist genügt ein Tippen auf das .epub im Dateimanager. Google Play Bücher nimmt die Datei über "Hochladen" an und legt sie dabei in Ihrem Google-Konto ab. Am Rechner lesen Calibre, Thorium Reader und Browser-Erweiterungen EPUB. Weil das Format ein Standard ist, zeigen alle diese Apps dasselbe E-Book.