Datei mit Passwort verschlüsseln und entschlüsseln
Beliebige Dateien mit einem Passwort per AES-256 verschlüsseln und die .enc-Datei mit demselben Passwort wieder öffnen — nichts verlässt Ihr Gerät
Ihre Dateien bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; keine Datei wird auf einen Server hochgeladen.
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So funktioniert es
Wählen Sie Ihre Datei durch Tippen oder Klicken auf das Feld, geben Sie ein Passwort ein und drücken Sie Anwenden. Verschlüsseln Sie zum Beispiel gehaltsabrechnung.pdf, erhalten Sie eine neue Datei namens gehaltsabrechnung.pdf.enc — die können Sie unbesorgt per E-Mail oder Cloud weitergeben, denn ohne Passwort lässt sich der Inhalt nicht öffnen. Der Empfänger (oder Sie selbst, später) öffnet dieselbe Seite, stellt die Richtung auf "Entschlüsseln" und gibt dasselbe Passwort ein — die Originaldatei kommt Byte für Byte zurück; da der Dateiname verschlüsselt mitgespeichert wird, erscheint sie wieder unter ihrem eigenen Namen. Alles läuft im Browser auf Ihrem Gerät; weder Datei noch Passwort werden je an einen Server gesendet. Beachten Sie, dass das Passwortfeld im Klartext angezeigt wird — Vorsicht, wenn jemand Ihren Bildschirm sehen kann. Müssen Sie das Passwort weitergeben, nutzen Sie einen anderen Kanal als den, über den die Datei läuft — sagen Sie es etwa am Telefon, statt es in dieselbe E-Mail zu schreiben.
Dieses Werkzeug ist auch als datei verschluesseln, datei verschluesseln online, aes 256 verschluesselung bekannt.
Was ist AES-256?
AES ist der 2001 vom US-Standardinstitut NIST veröffentlichte symmetrische Verschlüsselungsstandard; 256 ist die Schlüssellänge in Bit. Symmetrisch heißt: derselbe Schlüssel sperrt und öffnet die Daten — auf dieser Seite wird er aus Ihrem Passwort abgeleitet. Ein 256-Bit-Schlüssel hat 2 hoch 256 mögliche Werte, ein Raum, den keine bekannte Rechenleistung durchsuchen kann. Dieses Werkzeug nutzt AES im GCM-Modus, der mehr tut als Inhalte zu verbergen: Er hängt ein Prüfetikett an die Ausgabe — ändert sich unterwegs auch nur ein Byte, schlägt das Entschlüsseln mit einer klaren Fehlermeldung fehl, statt stillschweigend beschädigte Daten zu liefern.
Was ist PBKDF2 (Schlüssel aus einem Passwort ableiten)?
Von Menschen getippte Passwörter sind viel zu kurz und zu erratbar, um direkt als Verschlüsselungsschlüssel zu dienen. PBKDF2 macht daraus einen Schlüssel fester Länge, indem es das Passwort mit einem zufälligen Salt kombiniert und hunderttausendfach durch eine Hashfunktion schickt. Dieses Werkzeug verwendet 600.000 Runden: die halbe Sekunde, die das Ihr Gerät einmalig kostet, bremst einen Angreifer bei jedem einzelnen Rateversuch gleich stark — Durchprobieren wird damit drastisch teurer. Da für jede Datei ein frischer Salt erzeugt wird, sehen zwei mit demselben Passwort verschlüsselte Dateien völlig unterschiedlich aus.
Was ist der Unterschied zwischen Verschlüsselung und Hash?
Beides sind kryptographische Verfahren, aber mit entgegengesetzter Richtung. Verschlüsselung ist umkehrbar: Wer das richtige Passwort kennt, erhält den Originalinhalt exakt zurück — der Zweck ist, Inhalte vor Unbefugten zu verbergen. Ein Hash ist eine Einbahnstraße: Er erzeugt einen Fingerabdruck fester Länge, aus dem sich die Datei nie rekonstruieren lässt — der Zweck ist zu beweisen, dass sich der Inhalt nicht verändert hat. Wollen Sie eine Datei vertraulich zustellen, verschlüsseln Sie sie; soll jeder prüfen können, dass eine öffentlich bereitgestellte Datei unversehrt ankam, veröffentlichen Sie ihren Hash. Für beide Aufgaben gibt es auf dieser Seite je ein eigenes Werkzeug.
Ohne Passwort ist die Datei unwiederbringlich verloren
Dieses Werkzeug hat keine Hintertür, keine Sicherheitsfrage und keinen "Passwort vergessen"-Link — mit Absicht, denn jeder Wiederherstellungsweg, den wir nutzen könnten, wäre auch für einen Angreifer offen. Es gibt keinen bekannten praktikablen Weg, eine mit AES-256 verschlüsselte Datei ohne ihr Passwort zu öffnen; geht das Passwort verloren, ist der Inhalt mathematisch verloren. Verschlüsseln Sie etwas Wichtiges, dann legen Sie das Passwort in einem Passwort-Manager ab oder notieren Sie es an einem sicheren physischen Ort.
Die zweite Falle ist die Passwortstärke: So solide die Verschlüsselung auch ist — kann ein Angreifer das Passwort erraten, öffnet sich die Tür. Die 600.000 PBKDF2-Runden verlangsamen jeden Versuch, retten aber kein kurzes, vorhersagbares Passwort wie ein Geburtsdatum oder ein einzelnes Wörterbuchwort. Verwenden Sie ein zufälliges Passwort mit mindestens 12-16 Zeichen — genau dafür gibt es den Passwort-Generator auf dieser Seite.
So setzen Sie das Werkzeug in der Praxis ein
Die Ausgabe ist eine einzelne .enc-Datei im eigenen Format dieses Werkzeugs: eine Signatur, der Salt für die Schlüsselableitung und der verschlüsselte Rumpf. Entschlüsselt wird wieder auf dieser Seite — schicken Sie dem Empfänger die Adresse dieser Seite und das Passwort über getrennte Kanäle, mehr braucht er nicht. Die .enc-Datei dürfen Sie beliebig umbenennen: Der Originalname ist verschlüsselt eingebettet und kehrt beim Entschlüsseln zurück. Verrät schon der Dateiname etwas (etwa kuendigung.docx), geben Sie der .enc-Datei vor dem Versand einen nichtssagenden Namen.
- Vor E-Mail oder Cloud-Backup → Datei verschlüsseln, Passwort über einen getrennten Kanal weitergeben
- Unterlagen auf dem USB-Stick → geht er verloren, bleibt der Inhalt ohne Passwort verschlossen
- Langzeitarchiv → Passwort im Passwort-Manager ablegen; ein Archiv ohne Passwort ist ein verlorenes Archiv
- Mehrere Dateien auf einmal → alle auswählen; jede Datei wird mit eigenem Salt separat verschlüsselt
Häufige Fragen
Können Sie meine Datei wiederherstellen, wenn ich das Passwort vergesse?
Nein. Die Verschlüsselung läuft auf Ihrem Gerät, Ihr Passwort erreicht uns nie, und das Format hat keine Hintertür. Es gibt keinen bekannten praktikablen Weg, eine AES-256-Datei ohne Passwort zu öffnen — ein verlorenes Passwort bedeutet verlorenen Inhalt. Bewahren Sie das Passwort in einem Passwort-Manager auf.
Werden Datei oder Passwort an einen Server gesendet?
Nein. Ver- und Entschlüsselung laufen vollständig im Browser mit dessen eingebauter Krypto-Engine (crypto.subtle). Weder die Datei noch ihr Name noch das Passwort gehen je über das Netz — die Sicherheitsrichtlinien dieser Seite unterbinden ohnehin, dass die Seite Daten irgendwohin sendet.
Kann ich die .enc-Datei mit WinRAR oder 7-Zip öffnen?
Nein — .enc ist das eigene Format dieses Werkzeugs, kein Archivformat. Zum Entschlüsseln öffnen Sie diese Seite, stellen die Richtung auf "Entschlüsseln" und geben dasselbe Passwort ein. Schicken Sie dem Empfänger die Adresse dieser Seite; Konto oder Installation sind nicht nötig.
Lässt sich die .enc-Datei nach dem Umbenennen noch entschlüsseln?
Ja. Der ursprüngliche Dateiname ist verschlüsselt in der .enc-Datei gespeichert; auch wenn Sie den sichtbaren Namen löschen oder komplett ändern, kommt die Datei beim Entschlüsseln mit dem richtigen Passwort unter ihrem Originalnamen zurück. Ist schon der Name vertraulich, benennen Sie die .enc-Datei vor dem Versand nichtssagend um.