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Passbild zuschneiden: Maße in mm, Zoll und Pixel

Ein Foto mittig auf ein Passbildmaß zuschneiden und das Pixelmaß erhalten

Wählen Sie Ihr FotoTippen oder klicken Sie auf das Feld — ein Dateiauswahlfenster öffnet sich. Sie können eine Datei auch hineinziehen.JPG, PNG oder WEBP — es wird eine Datei verarbeitet

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So funktioniert es

Wählen Sie das Foto über das Feld aus oder klicken Sie darauf, um eines auszuwählen, wählen Sie Land und Zielmaß und drücken Sie auf die Schaltfläche. Die Arbeit läuft in zwei Schritten: Zuerst wird das Bild mittig auf das Seitenverhältnis des gewählten Maßes zugeschnitten, danach auf das genaue Pixelmaß skaliert. Die Option 35×45 mm — das Maß für Deutschland, die EU und das Vereinigte Königreich — ergibt 413×531 Pixel bei 300 DPI. Die Option USA ergibt 600×600 Pixel, also 2×2 Zoll (51×51 mm). Die Option Indien liefert genau 630×810 Pixel, weil das indische Passportal diese Zahl vorschreibt. Die türkischen Maße ergeben 591×709 Pixel für 50×60 mm und 531×709 Pixel für ein Bewerbungsfoto von 4,5×6 cm, die quadratische Option die 480×480 Pixel für Profilbilder am Bildschirm. Das Ergebnis lädt als JPG mit 92 Prozent Qualität herunter, und das gewählte Maß steht im Dateinamen, damit mehrere Versuche nicht durcheinandergeraten. Sonst wird nichts verändert: Hintergrund, Farben und Licht kommen so heraus, wie sie hineingegangen sind. Die zweite Liste auf der Seite ist die Druckauflösung: 300 DPI ist der eingeführte Standard für Passbilder, 600 DPI liefert denselben Ausschnitt mit doppelt so vielen Pixeln — nützlich, wenn ein Portal eine höhere Pixelzahl verlangt — und 72 DPI ist nur für den Bildschirm gedacht. Die gewählte Auflösung bestimmt das Pixelmaß, und im Ergebnis steht es ausgeschrieben, etwa als "35×45 mm, 300 DPI (413×531 px)". Die Rechnung dahinter ist eine Zeile: Millimeter geteilt durch 25,4, mal DPI; bei einem Maß in Zoll genügt Zoll mal DPI. Ausnahmen sind die Vorgabe für Indien und die quadratische Option, deren Pixelzahl fest steht und sich durch die DPI-Auswahl nicht ändert.

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Was ist Biometrisches Passbild?

Ein biometrisches Passbild ist eine Aufnahme des Gesichts, die so vereinheitlicht ist, dass eine Maschine sie lesen kann: Maß, Anteil des Kopfes am Bild, Blickrichtung und Hintergrund sind durch Regeln festgelegt. Das Ziel ist Messbarkeit, nicht ein schmeichelhaftes Bild — eine Passkontrolle vergleicht Werte wie den Augenabstand, deshalb bleibt der Ausschnitt nicht dem Geschmack überlassen. Die Regeln für den Ausschnitt stammen aus dem ICAO-Dokument 9303; das Papiermaß legt der ausstellende Staat fest: 35×45 mm in Deutschland und der EU, 2×2 Zoll in den USA, 50×60 mm in der Türkei.

Was ist DPI?

DPI, also Punkte je Zoll, gibt an, wie viele Punkte auf einen Zoll Papier gedruckt werden, und ist die Brücke zwischen einer Datei und einem körperlichen Maß. Dasselbe Pixelmaß druckt bei 300 DPI klein und scharf, bei 72 DPI groß und weich. Passbilder werden mit 300 DPI vorbereitet, deshalb bedeutet die Forderung nach 35×45 mm eine Datei mit 413×531 Pixeln. Die Rechnung ist eine Zeile: Millimeter geteilt durch 25,4, mal den DPI-Wert, mit dem gedruckt wird.

Was ist Pixel?

Ein Pixel ist die Maßeinheit der Datei: das kleinste, nicht weiter teilbare Quadrat mit genau einer Farbe. Beim Passbild ist das deshalb wichtig, weil ein Portal die hochgeladene Datei nicht in Millimetern messen kann — in einer Datei steckt kein Papier —, es zählt Pixel. "413×531 Pixel" heißt also: 413 Quadrate in der Breite, 531 in der Höhe. Dieselbe Pixelzahl ergibt bei 300 DPI einen sauberen Druck von 35×45 mm und bei 72 DPI einen handtellergroßen, unscharfen Abzug. Eine Pixelangabe allein nennt somit kein körperliches Maß, sie bekommt es erst zusammen mit einem DPI-Wert.

Was ist Seitenverhältnis?

Das Seitenverhältnis ist das Verhältnis von Breite zu Höhe und sagt, welche Form ein Bild hat — unabhängig davon, wie viele Pixel es besitzt. Ein Passbild von 35×45 mm hat 7:9, ein Foto von 630×810 Pixeln ebenfalls, denn beide Zahlenpaare kürzen sich auf dasselbe Verhältnis. Genau deshalb lässt sich ein Passbild sauber vergrößern oder verkleinern, solange das Verhältnis stimmt. Passt es nicht, muss zugeschnitten werden: Ein Handyfoto mit 3:4 ist im Verhältnis breiter als 7:9, also fallen links und rechts gleich große Streifen weg.

Was ist Mittiger Zuschnitt?

Ein mittiger Zuschnitt behält die Bildmitte und verwirft die Ränder, die nicht in die geforderte Form passen. Das Werkzeug berechnet das größte Rechteck mit dem Zielverhältnis, das in das Original passt, legt es in die Mitte und schneidet dort — nichts wird verzerrt, Gesichter behalten ihre Proportionen. Die Folge: Wer im Original seitlich steht, wird angeschnitten. Beim Passbild zählt deshalb der Bildausschnitt der Vorlage mehr als ihre Auflösung.

Bewerbungsfoto oder biometrisches Passbild — worin liegt der Unterschied?

Beides sind Aufnahmen eines Gesichts, sie tragen aber verschiedene Maße und verschiedene Regeln. Das klassische Bewerbungsfoto misst 4,5×6 Zentimeter und liegt Bewerbungsmappen, Schulunterlagen und Personalakten bei; wie viel Raum der Kopf im Bild einnimmt, ist dabei nicht streng vorgeschrieben. Ein biometrisches Passbild gehört dagegen zu maschinenlesbaren Dokumenten wie Reisepass und Personalausweis: Der Hintergrund muss ruhig und einfarbig sein, die Person muss geradeaus in die Kamera sehen, und der Abstand vom Scheitel bis zum Kinn muss in einem festgelegten Bereich liegen. Ein Bewerbungsfoto ist also ein Maß, biometrisch dagegen ein Maß samt Regelwerk. Das Maß selbst legt der ausstellende Staat fest — 35×45 mm in Deutschland und der EU, 2×2 Zoll in den USA, 50×60 mm in der Türkei — und dieses Werkzeug erzeugt sie alle.

Wichtig für deutsche Ausweisdokumente: nur noch digitale Lichtbilder

Seit dem 1. Mai 2025 sind bei Anträgen im Inland für Personalausweis, Reisepass, elektronischen Aufenthaltstitel und Reiseausweis nur noch digitale biometrische Lichtbilder zugelassen — das Amt nimmt sie selbst auf oder erhält sie verschlüsselt von einem registrierten Fotodienstleister. Ein selbst zugeschnittenes Foto können Sie dort also nicht mehr einreichen, egal wie genau das Maß stimmt.

Bei einem Antrag im Ausland gilt eine Ausnahme: Auslandsvertretungen dürfen weiterhin herkömmliche Papierpassbilder im Format 45 Millimeter hoch und 35 Millimeter breit, im Hochformat und ohne Rand, annehmen — bis sie über eigene Aufnahmegeräte verfügen. Genau dafür, für Visumanträge, für Ausweisdokumente anderer Länder und für Bewerbungsfotos ist dieses Werkzeug gedacht. Was das Amt am Ende annimmt, entscheidet nicht diese Seite.

Maßtabelle: mm, Zoll, Pixel und Seitenverhältnis

Jede Zeile hat dieselbe Reihenfolge: das Maß in Millimetern, dasselbe Maß in Zoll, das Pixelmaß eines Ausdrucks mit 300 DPI, das Seitenverhältnis und zuletzt, wer dieses Maß verlangt. Die ersten beiden Werte sind also ein und dasselbe Foto in zwei Einheiten, und der Pixelwert sagt, wie groß die Datei auf dem Rechner sein muss.

Die Pixelzahlen können Sie selbst nachrechnen, die Rechnung ist eine Zeile: Millimeter geteilt durch 25,4, mal 300. Aus 35 mm werden so 413 Pixel, aus 45 mm 531 Pixel. Bei Maßen, die in Zoll festgelegt sind, entfällt der Zwischenschritt, denn 2 Zoll sind bei 300 DPI genau 600 Pixel.

Das Seitenverhältnis erklärt, warum beim Zuschneiden etwas wegfällt: Ein Handyfoto ist meist 3:4 oder 9:16 hoch, ein Passbild dagegen 7:9. Die Breite passt damit nie von allein, und der Rand außerhalb des Zielverhältnisses wird links und rechts gleichmäßig abgeschnitten.

  • 35×45 mm · 1,38×1,77 Zoll · 413×531 px · 7:9 — Deutschland, EU/Schengen, Vereinigtes Königreich
  • 51×51 mm · 2×2 Zoll · 600×600 px · 1:1 — USA, Pass und Visum
  • 35×45 mm · 1,38×1,77 Zoll · 630×810 px · 7:9 — Indien: das Passportal verlangt genau dieses Pixelmaß
  • 50×60 mm · 1,97×2,36 Zoll · 591×709 px · 5:6 — Türkei: Pass, Personalausweis, Führerschein
  • 45×60 mm (4,5×6 cm) · 1,77×2,36 Zoll · 531×709 px · 3:4 — klassisches Bewerbungsfoto
  • 480×480 px · 1:1 — nur für den Bildschirm: Profilbilder, nie für den Druck

Wie viele Pixel muss ein Passbild haben?

Millimeter messen das Papier, Pixel messen die Datei, und die einzige Zahl, die beides verbindet, ist DPI: wie viele Punkte auf einen Zoll, also auf 25,4 Millimeter, gedruckt werden. Deshalb hat die Frage nach der Pixelzahl keine einzelne Antwort — erst mit der Auflösung wird sie eindeutig.

Die Rechnung ist eine Zeile und mit jedem Taschenrechner nachzuprüfen: Pixel = Millimeter geteilt durch 25,4, mal DPI. Die einzige feste Zahl darin ist 25,4, denn so viele Millimeter hat ein Zoll. Ein Beispiel mit einer Kante von 60 Millimetern bei 600 DPI: 60 geteilt durch 25,4 sind rund 2,36 Zoll, und 2,36 mal 600 ergibt 1417 Pixel. Kommt eine Kommazahl heraus, wird auf die nächste ganze Zahl gerundet, denn einen halben Pixel gibt es nicht.

Die folgenden Zeilen zeigen dieselben Maße bei verschiedenen Auflösungen; genau diese Zahlen erzeugt die DPI-Liste im Werkzeug. Für den Druck ist 300 DPI der Standard, 600 DPI verdoppelt die Pixelzahl und erfüllt Portale mit höherer Vorgabe, und 72 DPI gehört auf den Bildschirm und wird auf Papier unscharf.

  • 35×45 mm · 300 DPI → 413×531 px — Druckmaß für Deutschland, EU/Schengen und UK
  • 35×45 mm · 600 DPI → 827×1063 px — für Online-Anträge mit höherer Pixelvorgabe
  • 35×45 mm · 72 DPI → 99×128 px — nur Bildschirm, zum Drucken viel zu klein
  • 51×51 mm (2×2 Zoll) · 300 DPI → 600×600 px — USA, Pass und Visum
  • 2×2 Zoll · 600 DPI → 1200×1200 px — bei Zoll entfällt ein Schritt: Zoll mal DPI
  • 50×60 mm · 300 DPI → 591×709 px — Türkei: Pass, Personalausweis, Führerschein
  • 50×60 mm · 600 DPI → 1181×1417 px — derselbe Ausschnitt in hoher Auflösung
  • 45×60 mm (4,5×6 cm) · 300 DPI → 531×709 px — klassisches Bewerbungsfoto

Das Portal verlangt ein Pixelmaß — welche DPI wählen Sie?

Manche Online-Anträge nennen keine Millimeter, sondern gleich Pixel. Dann rechnen Sie rückwärts: benötigte DPI = verlangte Pixel mal 25,4 geteilt durch die Millimeter des Fotos. Anschließend nehmen Sie aus der Liste die nächsthöhere Auflösung; ein genauer Treffer ist nicht nötig.

Ein gerechnetes Beispiel: Der polnische Personalausweis verlangt ein Foto von 35×45 mm, die hochgeladene Datei muss aber mindestens 492×633 Pixel groß sein und darf 2,5 MB nicht überschreiten — so steht es auf der amtlichen Antragsseite gov.pl. Die Rechnung lautet 492 mal 25,4 geteilt durch 35, also rund 357 DPI. 300 DPI genügen demnach nicht, denn sie ergeben 413×531 Pixel und bleiben unter der Vorgabe; 600 DPI ergeben 827×1063 Pixel und liegen deutlich darüber. Für den Reisepass nennt dieselbe Seite mindestens 768×1004 Pixel, was 600 DPI ebenfalls abdeckt.

Achten Sie darauf, ob die Vorgabe "mindestens" oder "genau" lautet, denn beides verhält sich anders. Bei "mindestens" ist eine größere Datei unproblematisch. Bei "genau" muss die Datei die Zahl treffen: Indien verlangt exakt 630×810 Pixel, deshalb steht dieses Maß als eigene Vorgabe in der Liste und bleibt von der DPI-Auswahl unberührt.

  • Das Formular nennt Millimeter oder Zoll — Maß wählen, Auflösung bei 300 DPI belassen
  • Das Formular nennt "mindestens … Pixel" — benötigte DPI = Pixel × 25,4 ÷ Millimeter, dann die nächsthöhere Auflösung wählen
  • Das Formular nennt "genau … Pixel" — die passende Vorgabe wählen, falls vorhanden; sonst hier auf das richtige Verhältnis zuschneiden und danach mit dem Werkzeug zum Skalieren auf das exakte Pixelmaß bringen
  • Das Foto wird nur am Bildschirm gezeigt — dort hat DPI keine Bedeutung, allein die Pixelzahl zählt

Dieses Werkzeug ändert den Hintergrund nicht

Die Arbeit hier ist rein geometrisch. Der Ausschnitt wird mittig zugeschnitten und auf das Zielmaß skaliert; nichts wird aus dem Hintergrund entfernt, kein Schatten aufgehellt, kein Gesicht erkannt und keine Farbe korrigiert. Ein PNG mit durchsichtigem Hintergrund wird auf Weiß gelegt, weil JPG keine Transparenz kennt.

Behörden und Fotoprüfungen beurteilen weit mehr als das Maß: einen einfarbigen, ruhigen Hintergrund, gleichmäßiges Licht ohne Schatten, den Anteil des Kopfes am Bild — in Deutschland soll das Gesicht 32 bis 36 Millimeter hoch sein und 70 bis 80 Prozent der Bildhöhe einnehmen — sowie die Regeln zu Brille und Kopfbedeckung. Diese Vorgaben stehen in der Fotomustertafel des Bundesinnenministeriums und im Merkblatt der Stelle, bei der Sie einreichen.

Prüfen Sie den Bildausschnitt vor dem Zuschneiden

Zugeschnitten wird aus der Mitte. Ein Kopf, der im Original nicht mittig sitzt, sitzt deshalb auch im Ergebnis nicht mittig. Achten Sie beim Aufnehmen oder beim Auswählen des Fotos darauf, dass der Kopf in der Bildmitte steht und die Schultern waagerecht liegen.

In einer weiten Aufnahme bleibt der Kopf im Zielausschnitt klein, denn ein Zuschnitt auf ein Seitenverhältnis kann die Person nicht näher heranholen. Eine solche Vorlage liefert ein besseres Ergebnis, wenn Sie sie zuerst grob enger zuschneiden und danach durch dieses Werkzeug schicken.

Häufige Fragen

Wie groß ist ein Passbild in Zentimetern?

Das deutsche und europäische Passbild ist 3,5 Zentimeter breit und 4,5 Zentimeter hoch, also 35×45 Millimeter. In den USA sind es 5,1×5,1 Zentimeter, weil dort 2×2 Zoll verlangt werden, und in der Türkei 5×6 Zentimeter. Ein klassisches Bewerbungsfoto ist mit 4,5×6 Zentimetern größer als ein Passbild — die beiden Maße sind nicht austauschbar.

Welches Seitenverhältnis hat ein Passfoto?

Ein Passbild von 35×45 mm hat das Verhältnis 7:9, also 0,78 breit zu hoch. Ein Handyfoto im Hochformat ist meist 3:4 oder 9:16 und damit schmaler oder länger; beim Zuschneiden fällt deshalb immer etwas weg. Dieses Werkzeug rechnet zuerst den größten mittigen Ausschnitt im Zielverhältnis aus und skaliert ihn danach auf das genaue Pixelmaß, sodass nichts verzerrt wird.

Wird das Ergebnis bei einer Behörde angenommen?

Das kann kein Werkzeug versprechen. Dieses setzt das Maß und den Ausschnitt; Hintergrund, Licht, Kopfanteil und Haltung beurteilt die Stelle, bei der Sie einreichen. Für deutsche Ausweisdokumente kommt hinzu, dass im Inland seit dem 1. Mai 2025 nur digitale, von der Behörde oder einem registrierten Dienstleister aufgenommene Lichtbilder zugelassen sind.

Kann der Hintergrund weiß gemacht werden?

Nein. Der Hintergrund kommt heraus, wie er hineingegangen ist — das Werkzeug schneidet zu und skaliert, an Farben rührt es nicht. Wird ein weißer Hintergrund verlangt, muss das Foto vor einem weißen Hintergrund aufgenommen werden. Eine Ausnahme gibt es: Ein durchsichtiges PNG wird auf Weiß gelegt, weil JPG keine Transparenz kennt.

Was bedeutet 300 DPI?

DPI steht für Punkte je Zoll: wie viele Punkte auf einen Zoll, also auf 25,4 Millimeter Papier, gedruckt werden. Bei 300 DPI kann das Auge die einzelnen Punkte nicht mehr auseinanderhalten, deshalb werden Passbilder und Bewerbungsfotos in dieser Auflösung vorbereitet. Praktisch heißt das: Ein Zoll des Bildes ist 300 Pixel breit, ein Passbild von 35×45 mm hat also 413×531 Pixel und ein US-Foto von 2×2 Zoll genau 600×600 Pixel. Wird die Datei nur am Bildschirm gezeigt, spielt DPI keine Rolle; dort zählt allein die Pixelzahl.

Wie viele Pixel muss mein Foto haben?

Das hängt vom Maß und von der Auflösung ab, mit der gedruckt wird. Bei 300 DPI ergeben 35×45 mm 413×531 Pixel, 50×60 mm 591×709 Pixel und 2×2 Zoll 600×600 Pixel. Online-Anträge nennen dagegen ihre eigene Zahl, und die liegt oft höher: Dann liefert die Option 600 DPI denselben Ausschnitt mit doppelt so vielen Pixeln. Eine Vorlage, die größer ist als das Ziel, schadet nicht; eine kleinere wird hochskaliert und gewinnt keine Details dazu.

Das Portal verlangt 492×633 Pixel — was tun?

Das ist die Mindestvorgabe für den polnischen Personalausweis: Das Foto misst 35×45 mm, die hochgeladene Datei muss aber mindestens 492×633 Pixel groß sein und unter 2,5 MB bleiben. Wählen Sie hier das Maß 35×45 mm und stellen Sie die Auflösung auf 600 DPI; das Ergebnis hat 827×1063 Pixel und liegt sicher über der Grenze. Die 413×531 Pixel aus 300 DPI wären zu klein. Jede Vorgabe mit "mindestens" funktioniert gleich: benötigte DPI mit Pixel mal 25,4 geteilt durch Millimeter ausrechnen und die nächsthöhere Auflösung nehmen.

Woher kommen 413×531 Pixel?

Das ist ein Druck von 35×45 Millimetern bei 300 DPI. 35 mm sind rund 1,38 Zoll, und 1,38 mal 300 ergibt 413. Dieselbe Rechnung für 45 mm ergibt 531. Millimeter geteilt durch 25,4 und mal DPI — damit prüfen Sie jede dieser Zahlen selbst nach. Für einen Online-Antrag kann eine andere Zahl gelten: Indien verlangt genau 630×810 Pixel, das Vereinigte Königreich mindestens 600×750 Pixel.

Was passiert, wenn mein Foto kleiner ist als das Zielmaß?

Es wird hochskaliert. Vergrößern gewinnt keine Details dazu, es macht das Vorhandene nur weicher, und auf Papier fällt diese Weichheit deutlich früher auf als am Bildschirm. Soll gedruckt werden, genügt eine Vorlage, deren kurze Kante mindestens 709 Pixel misst.

Kann ich mehrere Fotos gleichzeitig verarbeiten?

Nein, dieses Werkzeug nimmt eine Datei. Beim Passbild ist die Wahl der richtigen Aufnahme die halbe Arbeit, und jedes Bild einzeln anzusehen ist sicherer, als einen Stapel durchlaufen zu lassen und hinterher zu merken, dass der Zuschnitt ein Kinn abgeschnitten hat.

Gehen bei einem Handyfoto im Passbildmaß Gesichtsdetails verloren?

Ein Foto mit 12 Megapixeln wird auf dem Weg zu 591×709 Pixeln fast um das Vierfache verkleinert. In dieser Größenordnung verwischt ein grobes Skalieren die Details in den Augen und am Haaransatz; sinkt der Maßstab unter die Hälfte, wird deshalb detailerhaltend gerechnet (Lanczos-Verfahren). In der Ergebniszeile steht, welcher Weg genommen wurde — im Druck sehen Sie genau dort den Unterschied.