Passwort-Generator
Starke Zufallspasswörter in selbst gewählter Länge und Zeichenauswahl erzeugen — sie verlassen Ihr Gerät nicht
Ihre Daten bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; nichts wird an einen Server gesendet.
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So funktioniert es
Schreiben Sie links, wie viele Passwörter Sie brauchen; die Seite öffnet bereits mit 5 fertigen Vorschlägen. Bei jeder Änderung — Länge, Zeichensatz, Anzahl — wird die Liste neu erzeugt; ein kurzer Griff an den Längenregler genügt also für einen frischen Satz. Zur Einordnung: ein Passwort mit 16 Zeichen aus dem vollen Satz aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen trägt rund 100 Bit Stärke — ein Angreifer mit zehn Milliarden Versuchen pro Sekunde bräuchte länger als das Alter des Universums. Die Statuszeile nennt diesen Wert bei jedem Durchlauf in Bit und stuft ihn als schwach, mittel, stark oder sehr stark ein. "Ausgabe kopieren" legt die ganze Liste in die Zwischenablage; die Download-Schaltfläche speichert sie als Textdatei. Erzeugt wird ausschließlich mit der kryptographischen Zufallsquelle des Browsers (crypto.getRandomValues), und zwar vollständig auf Ihrem Gerät — kein Passwort geht je über das Netz, niemand kann es einsehen, auch wir nicht.
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Was ist Starkes Passwort?
Stark ist ein Passwort nicht, weil es kompliziert aussieht, sondern weil es aus sehr vielen möglichen Kombinationen gezogen wurde — und nichts vergrößert diese Zahl so schnell wie die Länge. Sonderzeichen heben die Auswahl pro Stelle von gut sechzig auf gut achtzig Zeichen; zwei zusätzliche Stellen vervielfachen die Gesamtzahl dagegen um das Tausendfache. Ein Passwort mit 20 Stellen aus Buchstaben und Ziffern schlägt deshalb eines mit 12 Stellen voller Sonderzeichen. Die zweite Bedingung ist Unvorhersagbarkeit: Geburtsdaten, Tastaturreihen (asdf1234) und Wörterbuchwörter stehen ganz oben auf jeder Angriffsliste, egal wie lang sie sind — genau diese Schwäche beseitigt die Zufallserzeugung.
Was ist Entropie (Passwortstärke in Bit)?
Die Entropie gibt in Bit an, aus wie vielen möglichen Kombinationen ein Passwort gezogen wurde — jedes Bit verdoppelt die Möglichkeiten. Die Faustformel lautet Länge × log2(Zeichensatzgröße): 16 Zeichen aus einem Satz von 90 ergeben etwa 104 Bit. Unter 40 Bit probiert moderne Hardware den gesamten Raum in Minuten durch; um die 60 Bit hält einem entschlossenen Angriff nur knapp stand; ab 80 Bit gilt ein Passwort als praktisch nicht knackbar. Die Statuszeile dieser Seite zeigt den Wert bei jedem Satz an — er gilt allerdings nur für zufällig erzeugte Passwörter: ein von Menschen ausgedachtes Passwort hat real weit weniger Entropie, als die Formel verspricht.
Ein Zufallspasswort ist nur so sicher wie sein Entstehungsort
Die entscheidende Eigenschaft eines Passwort-Generators ist seine Zufallsquelle. Dieses Werkzeug nutzt die kryptographische Quelle des Browsers (crypto.getRandomValues) und beseitigt die Modulo-Verzerrung durch Verwerfungsstichproben — jedes Zeichen wird mit gleicher Wahrscheinlichkeit gezogen. Bei Seiten, die serverseitig erzeugen, ist Ihr Passwort schon in seiner ersten Sekunde durch einen fremden Rechner gelaufen; hier endet die Erzeugung auf Ihrem Gerät, und im Netzverkehr taucht nie ein Passwort auf.
Das eigentliche Risiko beginnt nach der Erzeugung: Wer sich ein Passwort per E-Mail oder Messenger selbst zuschickt, übergibt es Servern im Klartext. Speichern Sie das erzeugte Passwort direkt in einem Passwort-Manager — und verwenden Sie keines doppelt: ein einziges Datenleck entwertet auch das stärkste Passwort überall dort, wo es wiederverwendet wurde.
Welche Einstellung für welchen Zweck?
Die Voreinstellung (16 Zeichen, voller Satz) ist die richtige Wahl für Kontopasswörter, die in einem Passwort-Manager liegen. Erzwingt eine Seite Regeln, verkleinern Sie lieber den Zeichensatz als die Länge — ein schmalerer Satz kostet deutlich weniger Stärke als weniger Zeichen.
- Kontopasswort (im Manager gespeichert) → 16-24 Zeichen, voller Satz
- Altsysteme ohne Sonderzeichen → 20 Zeichen, Buchstaben + Ziffern
- WLAN-Passwort, am Handy von Hand getippt → 16 Zeichen, Kleinbuchstaben + Ziffern
- Karten- oder Tür-PIN → nur Ziffern, verwechselbare Zeichen auf "Behalten"
Häufige Fragen
Werden die erzeugten Passwörter irgendwo gespeichert?
Nein. Die Erzeugung läuft im Browser; die Passwörter werden weder an einen Server gesendet noch vom Browser gespeichert. Mit dem Schließen des Tabs ist die Liste weg — speichern Sie das gewählte Passwort daher zuerst in Ihrem Passwort-Manager.
Wie lang sollte mein Passwort sein?
Für Passwörter im Passwort-Manager gelten 16 Zeichen und mehr als sicher; zeigt die Statuszeile über 80 Bit, ist das Passwort praktisch nicht knackbar. Bei Passwörtern, die Sie von Hand eintippen, sollten Sie nicht unter 12 Zeichen gehen.
Wie erzeuge ich einen neuen Satz Passwörter?
Tippen Sie die Anzahl neu ein oder ändern Sie eine beliebige Einstellung — ein kurzer Griff an den Längenregler genügt. Die Liste wird bei jeder Änderung neu erzeugt.
Warum enthält meine PIN keine 0 und keine 1?
Solange "Verwechselbare Zeichen ausschließen" gewählt ist, werden 0 und 1 aus allen Sätzen entfernt, um Verwechslungen mit O, l und I zu vermeiden. Für reine Ziffern-PINs stellen Sie die Option auf "Behalten" — dann werden alle zehn Ziffern verwendet.