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ODP in PDF umwandeln

Eine Impress-Präsentation (.odp) als PDF speichern, jede Folie eine Seite, Text markierbar; ohne LibreOffice, auch am Handy

ODP-Dateien auswählenTippen oder klicken Sie auf das Feld — ein Dateiauswahlfenster öffnet sich. Sie können eine Datei auch hineinziehen.Nur .odp (LibreOffice und OpenOffice Impress); für .pptx gibt es das Werkzeug PowerPoint in PDF, für .odt das Werkzeug ODT in PDF

Ihre Dateien bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; keine Datei wird auf einen Server hochgeladen.

So funktioniert es

Wählen Sie Ihre ODP-Datei aus, indem Sie auf das Feld tippen (Handy) oder klicken (Rechner); mehrere Präsentationen auf einmal sind möglich, jede wird ein eigenes PDF. Das Werkzeug öffnet das von LibreOffice oder OpenOffice Impress gespeicherte .odp-Paket im Browser: Es geht die Folien (draw:page) in content.xml der Reihe nach durch, sammelt aus jeder Folie den Titel, die Gliederungspunkte, die Textfelder, die Tabellen und die JPEG/PNG-Bilder, liest das Folienmaß aus styles.xml und erzeugt pro Folie eine PDF-Seite. Ein Beispiel: Sie haben am Rechner der Schule oder der Behörde, auf dem Ubuntu mit LibreOffice läuft, ein Referat mit 15 Folien in Impress angelegt; die Datei kam per E-Mail auf Ihr Handy, doch das Handy öffnet kein .odp. Speichern Sie den Anhang, tippen Sie auf dieser Seite auf das Feld, öffnen Sie im Auswahlfenster am iPhone die App "Dateien" oder am Android-Gerät den Ordner "Downloads", tippen Sie auf die .odp-Datei und dann auf "In PDF umwandeln"; das PDF mit 15 Seiten wird nach wenigen Sekunden heruntergeladen. Bei einer 16:9-Präsentation ist jede Seite 720 × 405 Punkt groß, bei 4:3 sind es 720 × 540 Punkt; der Titel steht in 20 Punkt fett, die Stichpunkte in 12 Punkt mit Aufzählungszeichen, verschachtelte Punkte eingerückt. Nehmen Sie die Notizen nur auf, wenn Sie selbst vortragen: Mit "Notizen aufnehmen" steht unter jeder Seite die Überschrift "Notizen:" und der Notiztext in 10 Punkt; für die Abgabe eines Referats oder den Versand an einen Kunden bleibt die Option aus. Eine ehrliche Grenze: Das Layout aus Impress wird nicht übertragen. Übernommen wird die Reihenfolge der Textfelder, nicht ihre Position auf der Folie; der Inhalt wird von oben nach unten als Fließtext geschrieben, Hintergrund, Design, Übergänge und Animationen fehlen im PDF. Die Ergebniszeile nennt Folien und Seiten, eingebettete Bilder, das Seitenmaß und den Stand der Notizen; wurde ein Bild übersprungen, das kein JPEG oder PNG ist, steht seine Zahl ebenfalls dort.

Dieses Werkzeug ist auch als odp in pdf umwandeln, odp datei in pdf, odp datei oeffnen, libreoffice impress pdf export, odp to pdf bekannt.

Was ist ODP?

ODP (OpenDocument Presentation) ist das Format, in dem LibreOffice Impress und OpenOffice Impress Präsentationen speichern; in der OpenDocument-Familie nach ISO 26300 ist es das Mitglied für Folien (.odt steht für Text, .ods für Tabellen). Hinter der Endung .odp steckt ein komprimiertes Paket: Alle Folien liegen als draw:page-Elemente nacheinander in content.xml, das Folienmaß und die Masterseiten in styles.xml, die Bilder im Ordner Pictures, und die kleine Datei mimetype sagt, welcher Dokumenttyp es ist. Jedes Textfeld auf der Folie trägt eine Klasse (title, outline, notes); dieses Werkzeug richtet sich danach und setzt den Titel groß, die Gliederung mit Aufzählungszeichen und die Notiz auf Wunsch unter die Seite. Auf Rechnern von Schulen, Behörden und Vereinen, die LibreOffice statt Microsoft Office nutzen, ist .odp die Voreinstellung; Handys, E-Mail-Vorschauen und Bewerbungsportale öffnen es meist nicht, deshalb wird die Kopie zum Weitergeben als PDF gespeichert. Eine mit Kennwort gesicherte .odp-Datei und eine als flaches XML gespeicherte .fodp-Datei liest dieses Werkzeug nicht.

Was ist PDF?

PDF ist das feste Seitenformat, in dem eine Präsentation auf jedem Gerät gleich aussieht: Seitenmaß, Position jeder Zeile und die Schrift stehen in der Datei; am Handy ohne Impress, am Beamer-Rechner und im Drucker verrutscht keine Folie. Dieses Werkzeug nimmt das Seitenmaß aus der Präsentation selbst: Aus einer 16:9-Folie wird eine breite Querseite von 720 × 405 Punkt, aus einer 4:3-Folie eine fast quadratische Seite von 720 × 540 Punkt; in Impress ist das Folienmaß in Zentimetern angegeben, das Werkzeug rechnet es in Punkt um. In das PDF wird eine Schrift eingebettet, die Umlaute und ß vollständig enthält; ä, ö, ü und ß erscheinen also auch dann richtig, wenn die Schrift beim Empfänger fehlt, und der Text bleibt markierbar und durchsuchbar.

Was ist der Unterschied zwischen ODP und PPTX?

Beide Formate enthalten eine Präsentation, und beide sind ein ZIP-Paket voller XML; der Unterschied liegt darin, nach welchem Vokabular das XML geschrieben ist. PPTX ist Office Open XML (ISO 29500), das Hauptformat von PowerPoint: Jede Folie ist eine eigene Datei unter ppt/slides, die Reihenfolge steht in einer Liste in presentation.xml. ODP ist OpenDocument (ISO 26300), das Hauptformat von Impress: Alle Folien stehen nacheinander in einer einzigen content.xml, das Folienmaß kommt aus dem Seitenlayout in styles.xml. Auf Ubuntu und anderen Linux-Rechnern sowie in Schulen und Behörden mit LibreOffice wird meist .odp gespeichert, unter Windows mit Microsoft Office .pptx. PowerPoint öffnet .odp, Impress öffnet .pptx; beim Speichern im jeweils anderen Format können sich aber Platzhalter, Aufzählungszeichen und Schriften ändern, und Handys zeigen für .odp in der Regel keine Vorschau. Statt das Format zu wechseln, erzeugen Sie zum Weitergeben besser gleich ein PDF: für .pptx über die Seite PowerPoint in PDF, für .odp über diese Seite; beide nutzen denselben Satzmotor, das Ergebnis sieht gleich aus.

Was wird übernommen, was geht verloren?

Übernommen werden: Reihenfolge und Zahl der Folien (eine leere Folie wird eine leere Seite, die Seitenzahl bleibt gleich der Folienzahl); der Titel-Platzhalter (presentation:class="title") groß und fett, der Untertitel mittelgroß, das Gliederungsfeld (outline) mit Aufzählungszeichen und Einrückungsebene; bei nummerierten Listen bleibt das Zahlenformat (1., a), i.) erhalten. Text in Textfeldern und Formen kommt als Fließtext in Dokumentreihenfolge; Zeilenumbruch und Tabulator, Tabellen (gleich breite Spalten, Kopfzeile grau hinterlegt), in die Präsentation eingefügte JPEG- und PNG-Bilder (das Zentimetermaß aus Impress wird in Punkt umgerechnet, zu große Bilder werden verkleinert) und auf Wunsch die Notizen werden ins PDF geschrieben. Die Schrift ist immer Noto Sans; sie wird wegen ä, ö, ü und ß eingebettet, der Schriftname aus der Präsentation spielt keine Rolle.

Verloren geht: das Layout. In Impress hat jedes Feld eine x/y-Position; im PDF stehen die Felder der Reihe nach untereinander, zwei Felder nebeneinander landen übereinander, ein zweispaltiger Aufbau wird einspaltig. Hintergrund, Design, Kopf- und Fußzeile, Datum und Foliennummer von der Masterseite werden nicht gezeichnet; Folienübergang, Animation, Diagramm (Chart), Zeichenobjekt, Ton und Video werden ausgelassen. Bilder im Format SVG, GIF, WMF, EMF und TIFF lassen sich nicht einbetten; wie viele übersprungen wurden, steht in der Ergebniszeile. Ein komplett fetter Absatz bleibt fett, einzelne fette Wörter werden normal; kursiv und Farbe werden nicht übernommen. Muss das Aussehen eins zu eins stimmen, nutzen Sie in Impress den eigenen Befehl "Datei > Als PDF exportieren"; dieses Werkzeug ist dafür da, an den Inhalt zu kommen, wenn Impress nicht installiert ist.

Welche Einstellung für welchen Fall?

Notizen: Die Voreinstellung ist aus, weil eine Notiz meist eine Erinnerung ist, die sich die vortragende Person selbst schreibt und die nicht an die Gegenseite gehen soll; für die Abgabe eines Referats, eine Kundenpräsentation oder eine Bewerbungsmappe lassen Sie sie aus. Tragen Sie selbst vor und drucken Sie sich die Folien aus, schalten Sie sie ein: Die Notiz steht dann unter der Seite ihrer Folie hinter der Überschrift "Notizen:" in 10 Punkt; bei einer Folie ohne Notiz erscheint dieser Abschnitt nicht. Ist die Option aus und die Präsentation enthält Notizen, meldet die Ergebniszeile "N Notiz(en) vorhanden, wegen ausgeschalteter Option nicht hinzugefügt"; Sie merken also ohne Öffnen der Datei, ob Sie Notizen vergessen haben.

Schriftgröße: "Automatisch" (Titel 20, Text 12 Punkt) liest sich am Bildschirm und auf A4 gedruckt bequem. Für ein Handout, das Sie verteilen, wählen Sie "Groß"; für Folien, auf die viele Zeilen gequetscht wurden, "Klein". Passt der Text trotzdem nicht auf die Seite, teilt das Werkzeug sie, die Seitenzahl liegt dann über der Folienzahl, und die Ergebniszeile zeigt das. Das Seitenverhältnis braucht keine Einstellung: Das Maß aus dem Fenster "Folie > Folieneigenschaften" in Impress (28 × 15,75 cm für Bildschirm 16:9, 28 × 21 cm für Bildschirm 4:3) wird aus der Datei gelesen und auf 720 Punkt Breite skaliert; lässt sich das Maß nicht lesen, wird 16:9 angenommen. Eine mit Kennwort gesicherte .odp-Datei lässt sich nicht öffnen; entfernen Sie in Impress unter "Speichern unter" das Häkchen bei "Mit Kennwort speichern" und speichern Sie erneut. Für eine .pptx-Datei gehen Sie zur Seite PowerPoint in PDF, für eine .odt-Datei zur Seite ODT in PDF.

Häufige Fragen

Wie wandle ich eine ODP-Datei in PDF um?

Tippen Sie auf das Feld, wählen Sie Ihre .odp-Datei aus, ändern Sie bei Bedarf die Einstellungen für Notizen und Schriftgröße und tippen Sie auf "In PDF umwandeln"; das PDF wird nach wenigen Sekunden heruntergeladen, jede Folie ist eine Seite. Installiert wird nichts: LibreOffice, OpenOffice oder PowerPoint sind nicht nötig, es funktioniert auch am Handy. Sitzen Sie an einem Rechner mit LibreOffice, erhält der Impress-Befehl "Datei > Als PDF exportieren" das Aussehen der Folien eins zu eins; diese Seite ist für Geräte gedacht, auf denen Impress fehlt.

Wird meine Datei auf einen Server hochgeladen?

Nein. PDF-Erzeuger und Schrift werden zusammen mit der Seite in Ihren Browser geladen; der Code, der das .odp-Paket öffnet, die Folien durchgeht und das PDF schreibt, läuft auf Ihrem Gerät. Weder die Präsentation noch ihr Name oder Inhalt wird an eine Adresse gesendet; ist die Seite einmal geladen, läuft die Umwandlung auch ohne Internet durch. Bei einer Abschlusspräsentation, einem noch nicht vorgestellten Projekt oder Folien mit Firmendaten ist genau das der Punkt.

Lässt sich eine ODP-Datei in PowerPoint öffnen?

Ja: PowerPoint ab Version 2010 liest .odp über "Datei > Öffnen" und speichert auf Wunsch als .pptx. Beim Wechsel ins andere Format können aber Platzhalter, Aufzählungszeichen, Schriften und Tabellen verrutschen; wollen Sie die Präsentation nur jemandem schicken, bringt ein PDF von dieser Seite weniger Überraschungen als ein Formatwechsel. Die meisten Handys und E-Mail-Vorschauen öffnen .odp gar nicht, ein PDF öffnet jedes Gerät.

Warum sieht das Folienlayout anders aus?

Weil das Werkzeug den Inhalt der Folie überträgt, nicht ihr Bild. Impress zeichnet jedes Feld an seine x/y-Position auf der Folie; im PDF werden die Felder der Reihe nach untereinander geschrieben, zwei Felder nebeneinander landen übereinander, Hintergrund und Design werden gar nicht gezeichnet. Dafür ist der Text markierbar und durchsuchbar, die Datei klein, und die Umwandlung gelingt am Handy ohne Impress. Muss das Aussehen genau erhalten bleiben, nutzen Sie den PDF-Export von Impress oder PowerPoint.

Kann ich mehrere Präsentationen zu einem PDF zusammenfügen?

Auf dieser Seite nicht: Wählen Sie mehrere .odp-Dateien aus, wird jede Präsentation ein eigenes PDF, weil sich die Seitenverhältnisse (16:9 und 4:3) unterscheiden können und die Regel Seitenzahl = Folienzahl pro Datei gilt. Wollen Sie eine einzige Datei, geben Sie die fertigen PDFs in das Werkzeug PDF zusammenfügen; die Folienreihenfolge bleibt in jeder Datei erhalten.