JPG in SVG umwandeln
Ein Pixel-Logo oder eine Zeichnung in ein SVG umwandeln, das beim Vergrößern scharf bleibt
Ihre Dateien bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; keine Datei wird auf einen Server hochgeladen.
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So funktioniert es
Wählen Sie Ihr Bild aus, indem Sie auf das Feld tippen oder klicken; JPG, PNG, WEBP, GIF und BMP werden angenommen, auch mehrere Dateien auf einmal. Das Werkzeug reduziert das Bild zuerst auf die gewählte Farbzahl (bei 8 Farben bekommt jeder Pixel eine der 8 nächstliegenden Flächenfarben), dann fährt es die Kante jeder Farbfläche ab und schreibt sie als Pfad aus Geraden und Kurven; das Ergebnis ist eine echte SVG-Datei, die sich in Illustrator, Inkscape und Figma öffnen und bearbeiten lässt. Beispiel: Ein Firmenlogo als JPG mit 1200 × 400 Pixeln wird mit 4 Farben und Detailgrad "Gering" ein SVG mit 30 bis 60 Pfaden und 20 bis 40 KB, dessen Kanten auch in Plakatgröße scharf bleiben. Für Unterschrift und Stempel wählen Sie 2 Farben: Der Hintergrund wird weiß, die Linie ein einziger schwarzer Pfad, den Laserschneider und Plotterprogramme direkt lesen. Bei einem Foto entsteht ein Postereffekt: Mit 32 Farben kommt ein stilisiertes Bild heraus, aber die Datei wird groß. Die Nachzeichnungsgröße legt fest, auf wie vielen Pixeln nachgezeichnet wird; 800 reicht für die meisten Logos, bei einer detaillierten Zeichnung wählen Sie 1200. Die Ergebniszeile nennt die Zahl der Farben und Pfade, die Nachzeichnungsgröße und die Größe der SVG-Datei.
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Was ist Vektorisieren (Nachzeichnen)?
Vektorisieren heißt, ein Bild aus Pixeln (JPG, PNG) in eine Datei aus Linien- und Kurvenbefehlen (SVG) zu überführen; in Zeichenprogrammen macht das der Befehl "Nachzeichnen" oder "Bildnachzeichner". Das Werkzeug teilt das Bild in wenige Flächenfarben, fährt die Grenze jeder Farbfläche ab und schreibt sie als Pfad aus Bézierkurven. Das Ergebnis ist eine Zeichnung, deren Kanten bei jeder Vergrößerung glatt bleiben; Schilderhersteller, Schneideplotter und Druckereien verlangen aus diesem Grund Vektordateien. Einen Preis hat das: Weiche Farbverläufe eines Fotos werden zu Flächen, das Nachzeichnen kann ein Foto also nicht als Foto in einen Vektor verwandeln.
Was ist SVG?
SVG (Scalable Vector Graphics) speichert ein Bild als Text aus Linien-, Kurven- und Füllbefehlen statt als Pixelraster. Für Logos, Icons und Schemata ist es das übliche Format, weil die Kanten bei jeder Vergrößerung glatt bleiben und die Datei meist kleiner ist als ein JPG. Browser zeigen SVG direkt an, Zeichenprogramme bearbeiten es, Laserschneider und Plotter folgen seinen Pfaden. Das SVG aus diesem Werkzeug trägt eine viewBox und als Breite und Höhe die Pixelmaße des Quellbildes: Auf einer Webseite erscheint es in der Größe des Originals und lässt sich bei Bedarf ohne Verzerrung vergrößern.
Was ist der Unterschied zwischen JPG und SVG?
JPG ist eine Pixeltabelle: Die Farbe jedes Punktes ist gespeichert, beim Vergrößern werden die Punkte sichtbar und die Kanten unscharf; für Fotos ist das richtig, weil Millionen von Farbübergängen in eine kleine Datei passen. SVG besteht aus Zeichenbefehlen: "Kurve von diesem Punkt zu jenem, Fläche rot füllen"; es ist unabhängig von der Größe, auf der Visitenkarte wie auf einem zehn Meter breiten Schild gleich scharf, kann aber die weichen Übergänge eines Fotos nicht tragen. Beim Umwandeln von JPG in SVG teilt dieses Werkzeug das Bild in Farbflächen; bei Logos und Zeichnungen ist genau das gewünscht, bei einem Foto entsteht ein stilisierter Postereffekt. Für die Gegenrichtung, SVG in JPG oder PNG, verwenden Sie das Werkzeug "SVG in PNG".
Bei welchen Bildern funktioniert es gut, bei welchen nicht?
Gute Ergebnisse: Logos mit Flächenfarben, Icons, Unterschriften, Stempel, Handzeichnungen, Comicfiguren, technische Schemata, Kartensymbole. Diese Bilder haben wenige Farben und klare Kanten; mit 2 bis 8 Farben entstehen 20 bis 100 Pfade, die Datei bleibt klein, und die Kanten sind in Plakatgröße scharf. Der häufigste Fall: Von einem alten Firmenlogo gibt es nur noch ein JPG, und der Schilderhersteller oder die Druckerei verlangt eine Vektordatei. JPEG-Artefakte (graue Krümel an Buchstabenrändern) können beim Nachzeichnen zu kleinen Pfaden werden; der Detailgrad "Gering" wirft sie weg.
Schwache Ergebnisse: Fotos, schattierte Zeichnungen mit Verläufen, sehr kleine Schrift. Ein Foto wird mit 32 Farben zu einem Poster stilisiert; das ist ein Effekt, nicht das Foto, und die Datei kann mehrere MB groß werden. Kleine Schrift wird Buchstabe für Buchstabe nachgezeichnet, kommt aber nicht als Schrift heraus, sondern als Pfade in Buchstabenform; wollen Sie den Text später ändern, schreiben Sie ihn im Zeichenprogramm neu. Bei einem transparenten PNG bleibt der transparente Bereich auch im SVG leer; bei einem JPG wird auch der Hintergrund eine Farbfläche, und um den weißen Grund im SVG zu entfernen, löschen Sie diesen Pfad im Zeichenprogramm.
Wie wählt man Farbzahl und Detailgrad?
Die Farbzahl gibt an, auf wie viele Flächenfarben das Bild reduziert wird, und sie beeinflusst das Ergebnis am stärksten. Zählen Sie die echten Farben im Logo und wählen Sie die nächsthöhere Stufe: 2 oder 4 für ein rot-weißes Logo, 8 für ein Wappen mit fünf Farben. Zu viele Farben machen aus den Zwischentönen der JPEG-Komprimierung eigene Farben und erzeugen überflüssige Ebenen; zu wenige Farben legen zwei ähnliche Töne zusammen. Für Unterschrift und Stempel in Schwarz-Weiß sind 2 Farben richtig: Grund und Linie.
Der Detailgrad legt fest, wie treu die Kante nachgefahren wird. "Gering" bevorzugt Geraden und weite Kurven und lässt Kanten unter 20 Pixeln weg; für Schilder und Laserschnitt ist das die richtige Wahl, weil das Messer an kleinen Unebenheiten hängen bleibt. "Hoch" behält selbst Details von 3 Pixeln: für technische Zeichnungen mit feinen Linien und für Handschrift. Die Nachzeichnungsgröße von 800 Pixeln reicht für die meisten Aufgaben; 1200 liefert feinere Details, aber das Nachzeichnen dauert viermal so lang, und auf dem Handy kann die Seite einige Sekunden stehen bleiben. Nennt die Ergebniszeile mehr als 500 Pfade, eignet sich das Bild nicht zum Nachzeichnen, oder die Farbzahl ist zu hoch.
Häufige Fragen
Wird ein JPG-Logo durch das Vektorisieren besser?
Die Kanten werden scharf und lassen sich unbegrenzt vergrößern; in diesem Sinn ja. Das Nachzeichnen erfindet aber keine Details, die in der Vorlage fehlen: Aus einem unscharfen oder sehr kleinen JPG entstehen Pfade mit unscharfen Formen. Verwenden Sie die größte und sauberste Version, die Sie haben; ein Logo mit 800 Pixeln Breite oder mehr liefert gute Ergebnisse.
Kann ich ein SVG für Silhouette, Cricut oder den Laserschneider machen?
Ja; für eine Unterschrift, einen Schriftzug oder eine einfarbige Form wählen Sie 2 Farben und den Detailgrad "Gering". Das Ergebnis ist ein einfaches SVG aus geschlossenen Pfaden, das Schneideprogramme direkt öffnen. Auch der weiße Hintergrund wird ein Pfad; im Schneideprogramm löschen Sie diesen äußeren Pfad oder wählen nur die innere Form aus.
Kann ich ein Foto in SVG umwandeln?
Technisch ja, aber das Ergebnis ist kein Foto, sondern eine Zeichnung mit Postereffekt: Weiche Übergänge werden zu 16 bis 32 Farbflächen. Für einen künstlerischen Effekt probieren Sie 32 Farben mit Detailgrad "Mittel"; die Datei kann mehrere MB groß werden. Wollen Sie ein Foto nur vergrößern, ist nicht die Vektorisierung, sondern das Werkzeug zum Ändern der Bildgröße der richtige Weg.
Wird meine Datei irgendwohin hochgeladen?
Nein. Ihr Bild verlässt Ihr Gerät nicht: Die Farbreduktion, das Nachfahren der Kanten und das Schreiben der SVG-Datei laufen vollständig in Ihrem Browser. Bei einem unveröffentlichten Logo oder einem Entwurf für einen Kunden ist das entscheidend; sobald die Seite geladen ist, funktioniert die Umwandlung auch ohne Internetverbindung.