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Barcode-Generator (EAN-13, UPC-A, Code 128, ITF-14 und mehr)

Neun Barcode-Typen erzeugen und als PNG oder Vektor-SVG herunterladen

Ihre Daten bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; nichts wird an einen Server gesendet.

So funktioniert es

Wählen Sie den Barcode-Typ und geben Sie die Nummer in das linke Feld ein; die Balken werden beim Tippen gezeichnet. Bei EAN-13 genügen 12 Ziffern: das Werkzeug berechnet die 13., die Prüfziffer, hängt sie an und nennt sie in der Ergebniszeile — aus 400638133393 wird 4006381333931. Geben Sie alle 13 Ziffern ein, wird die Prüfziffer stattdessen geprüft; stimmt sie nicht, entsteht kein Barcode, sondern die richtige Nummer wird genannt, denn ein stillschweigend korrigierter Barcode ist gefährlicher als gar keiner. EAN-8 verlangt ebenso 7 oder 8 Ziffern, UPC-A 11 oder 12, ITF-14 13 oder 14. Für einen Code mit Buchstaben wählen Sie Code 128: Regal- und Inventarcodes wie REGAL-A12 oder LAGER-0047 gehören zu diesem Typ, und bei einer 20-stelligen Versandnummer wechselt das Werkzeug selbsttätig in Zeichensatz C, kodiert die Ziffern paarweise und der Barcode wird etwa halb so breit. Das Dateiformat richtet sich nach dem Zweck: PNG für Bildschirm und Word-Dokument, SVG für den Etikettendruck — SVG ist eine Zeichnung, die Balkenkanten bleiben in jeder Größe scharf. Stellen Sie die Balkenhöhe nach dem Lesegerät ein; für einen Tischscanner reichen 120 Pixel, ein aus der Entfernung gelesenes Kartonetikett braucht mehr. Lassen Sie die Ziffern unter den Balken eingeschaltet: dorthin schaut, wer die Nummer von Hand eintippt. Der weiße Rand an beiden Seiten (die Ruhezone) gehört zum Barcode und steckt in der Datei; lassen Sie niemals eine Linie oder Schrift hineinragen. Alles geschieht in Ihrem Browser, Ihre Nummer wird an keinen Server gesendet.

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Was ist EAN-13?

EAN-13 ist der 13-stellige Barcode, den Sie auf fast jeder Handelsware im Laden finden. Die ersten zwei bis drei Ziffern stehen für die GS1-Landesorganisation, die die Nummer vergeben hat — 400 bis 440 für Deutschland, 900 bis 919 für Österreich, 760 bis 769 für die Schweiz —, der mittlere Block bezeichnet Unternehmen und Artikel, die letzte Stelle ist die Prüfziffer. Das Symbol ist genau 95 Module breit und wird von einem schmalen Trennzeichen in zwei Hälften geteilt; dieser symmetrische Aufbau ist der Grund, warum ein Scanner den Code auch verkehrt herum liest.

Was ist Code 128?

Code 128 trägt nicht nur Ziffern, sondern auch Buchstaben und Satzzeichen; er ist der Standard für den internen Gebrauch, vom Versandetikett bis zum Lagerregal. Die Länge ist nicht fest — der Barcode wächst mit Ihrem Code. Die Symbologie hat drei Zeichensätze; dieses Werkzeug nutzt zwei davon und wechselt selbsttätig zwischen ihnen: Zeichensatz B kodiert Leerzeichen, Ziffern, Buchstaben ohne Umlaut und einfache Satzzeichen, Zeichensatz C fasst Ziffern paarweise zusammen — deshalb werden lange Versandnummern etwa halb so breit gedruckt. Umlaute, ß und Emoji gehören zu keinem Zeichensatz und werden abgelehnt.

Was ist Prüfziffer?

Die Prüfziffer ist die letzte Stelle der Nummer und wird aus den vorhergehenden berechnet: von rechts gelesen werden die Ziffern abwechselnd mit 3 und 1 multipliziert und addiert; was zum nächsten Vielfachen von zehn fehlt, ergibt die Prüfziffer. Ihre Aufgabe ist es, Lesefehler abzufangen. Wird eine einzelne Ziffer falsch erkannt, geht die Rechnung nicht mehr auf, das Lesegerät verwirft den Scan, und an der Kasse landet nicht der falsche Artikel. Dieses Werkzeug berechnet sie, wenn sie fehlt, und bestätigt sie, wenn Sie die vollständige Nummer eingeben.

Was ist Ruhezone?

Die Ruhezone ist der leere helle Rand links und rechts der Striche und gehört zum Symbol, sie ist kein gestalterischer Zierrat. Das Lesegerät erkennt an dieser gleichmäßig leeren Fläche, wo der Code anfängt und aufhört; ein Rahmen, eine Farbfläche oder eine Beschriftung, die hineinragt, macht den Barcode unlesbar. Für EAN-13 sind links 11 und rechts 7 Module vorgesehen. Dieses Werkzeug legt den Rand in die PNG-Datei, die Vorgabe erfüllt sich also von selbst, solange Sie die Datei nicht beschneiden.

Was ist ITF-14?

ITF-14 ist der Barcode des Kartons, nicht des einzelnen Artikels: die EAN-13 des enthaltenen Produkts wird um einen Verpackungsindikator auf 14 Stellen ergänzt und auf das Kartonetikett gedruckt. Das ITF im Namen steht für Interleaved 2 of 5, das Ziffern paarweise verschachtelt kodiert — darum ist die Stellenzahl immer gerade und dieselbe Information passt in ein schmaleres Symbol. Weil aus der Entfernung und von Wellpappe gelesen wird, druckt man ihn groß und mit dickem Rahmen.

Was ist SVG?

SVG speichert ein Bild nicht als Punkte, sondern als Zeichenanweisungen: in der Datei steht "ein schwarzes Rechteck von hier bis hier". Wie stark Sie auch vergrößern, die Balkenkanten bleiben scharf, denn die Datei wird in jeder Größe neu gezeichnet — und da ein Barcode über seine Kanten gelesen wird, ist das für den Etikettendruck die richtige Wahl. Etikettenprogramme, Illustrator und Inkscape öffnen SVG direkt; für Word und E-Mail macht PNG weniger Ärger.

Was ist der Unterschied zwischen Barcode und QR-Code?

Ein Barcode ist eindimensional: die Information steckt ausschließlich in den waagerechten Breiten der Striche, die Höhe trägt nichts bei — ein hohes Symbol erleichtert dem Lesestrahl nur das Treffen. Auch der Inhalt ist knapp: dreizehn Ziffern bei EAN-13, eine Zeile bei Code 128. Artikelname, Preis und Bestand stehen nicht im Barcode, sondern in einer Datenbank, in der die Nummer nachgeschlagen wird. Ein QR-Code ist zweidimensional, speichert in beide Richtungen und trägt eine vollständige Webadresse oder mehrere Zeilen Text unmittelbar in sich, dazu genug Absicherung, um teilweise verdeckt noch lesbar zu bleiben. Kurz: der Barcode ist eine Kennnummer, der QR-Code ist der Inhalt selbst. Für Etikett, Regal und Kasse nehmen Sie den Barcode, zum Weiterleiten auf eine Seite den QR-Code.

Welchen Typ sollten Sie wählen?

Entscheidend ist, wer den Code liest. Kassensysteme und Warenwirtschaft erwarten EAN; soll der Code einen Scanner passieren und als Artikel erkannt werden, ist EAN-13 der richtige Typ. Ist die Packung dafür zu klein — Beutel, kleine Faltschachtel —, erledigt EAN-8 dieselbe Aufgabe mit 8 Ziffern.

Bauen Sie dagegen Ihr eigenes Schema auf, für Regalplätze, Kartons oder Inventaraufkleber, nehmen Sie Code 128. Er verträgt Buchstaben, der Code bleibt also auch für Menschen lesbar (LAGER-A12, REGAL-0047), die Länge ist frei, und niemand muss Ihnen eine Nummer zuteilen. Die meiste Lager- und Versandsoftware arbeitet ohnehin mit diesem Typ.

Der Barcode auf dem Karton ist nicht der Barcode des Artikels darin: für den Karton wählen Sie ITF-14 und leiten die Nummer aus der EAN-13 des Produkts ab. Wenn Sie für Ihr eigenes System zwischen Code 128 und Code 39 schwanken, nehmen Sie Code 128 — er druckt dieselbe Information merklich schmaler; Code 39 nur dann, wenn ein alter Scanner oder eine alte Software auf der Gegenseite ihn verlangt.

  • Produkt für den Handel → EAN-13 (Nummer von GS1)
  • Sehr kleine Verpackung → EAN-8; schmale Verpackung für den US-Markt → UPC-E
  • Produkt für USA oder Kanada → UPC-A
  • Umkarton, Palette, Versand → ITF-14
  • Lagerregal, Inventar, eigener Code → Code 128 (bei langen Nummern am schmalsten)
  • Älterer Handscanner, Bibliothek oder Blutbank → Code 39 oder Codabar
  • Jemanden auf eine Webseite führen → kein Barcode, sondern der QR-Code-Generator

Damit der Druck auch gelesen wird

Der häufigste Fehler ist, das Symbol ins Layout zu quetschen. Wird der Barcode waagerecht schmaler gezogen, stimmen die Verhältnisse der Strichbreiten nicht mehr und der Code wird unlesbar; halten Sie das Seitenverhältnis beim Skalieren fest. Die Höhe allein dürfen Sie ändern, dort steckt keine Information.

Der zweite Fehler betrifft die Ruhezone: ein Rahmen, eine Farbfläche oder das Nachbaretikett auf dem Bogen ragt hinein, und das Lesegerät findet den Code nicht mehr. Dazu der Kontrast — dunkle Striche auf hellem Grund, und niemals schwarze Striche auf Rot, denn ein Scanner mit rotem Licht sieht Rot als Weiß. Prüfen Sie den fertigen Bogen mit dem Gerät, das später wirklich scannt, bevor eine Auflage in den Druck geht.

Eigene Nummern vergeben: wo das frei ist und wo nicht

Dieses Werkzeug macht aus der eingegebenen Nummer ein gültiges Strichmuster; ob die Nummer Ihnen gehört, kann es nicht wissen. Intern spielt das keine Rolle. Im Lager, in der Werkstatt, in der Bibliothek oder im Anlagenverzeichnis vergeben Sie die Nummern selbst, und die einzige Bedingung ist, dass sie sich im eigenen System nicht wiederholen. Für solche Zwecke ist Code 128 flexibler und besser lesbar.

Soll die Ware im Handel verkauft werden, sieht es anders aus: eine EAN-13 ist eine vergebene Nummer, sie kommt von GS1 (in Deutschland GS1 Germany) und wird auf Ihr Unternehmen eingetragen. Eine selbst ausgedachte Nummer lässt sich zwar einwandfrei scannen, kann aber zu einem fremden Artikel gehören oder zu gar keinem Eintrag — deshalb nehmen die meisten Handelsketten Barcodes ohne Registrierung nicht an.

PNG oder SVG — was sollten Sie herunterladen?

Beide liefern denselben Barcode, der Unterschied liegt in der Speicherung. PNG besteht wie ein Foto aus Punkten: am Bildschirm, im Word-Dokument und in der E-Mail sieht es gut aus, im Druck aber franst die Balkenkante beim starken Vergrößern aus und der Scanner zögert. SVG besteht aus Zeichenanweisungen; Sie geben es dem Etikettenprogramm und bringen es in jede Größe, die Kanten bleiben scharf.

Faustregel: PNG, wenn der Barcode in ein Dokument oder auf einen Bildschirm geht; SVG, wenn er in den Etiketten- oder Verpackungsdruck geht. Im SVG sind die Balken Vektoren; die Ziffern darunter werden mit der dicktengleichen Schrift Ihres Rechners gezeichnet, eine Druckerei mit anderer Schrift stellt sie also womöglich anders dar — die Balken und damit die Lesbarkeit bleiben unberührt.

Häufige Fragen

Darf ich eine selbst erzeugte EAN-13 auf ein Produkt drucken, das ich verkaufe?

Nein. Dieses Werkzeug erzeugt das Strichmuster zu einer Nummer, es teilt Ihnen die Nummer nicht zu. Eine EAN-13 für Ware im Handel vergibt GS1 und trägt sie auf Ihr Unternehmen ein; eine nicht registrierte Nummer kann bereits zu einem fremden Artikel gehören. Für Lagerregale, Inventaraufkleber, Werkstatt und alles, was in Ihrem Betrieb bleibt, dürfen Sie die Nummern dagegen frei wählen.

Ich kenne die Prüfziffer nicht — was nun?

Lassen Sie sie weg. Geben Sie für EAN-13 zwölf und für EAN-8 sieben Ziffern ein; das Werkzeug berechnet die letzte Stelle, hängt sie an und nennt sie in der Ergebniszeile. Geben Sie die vollständige Nummer ein, wird die Prüfziffer stattdessen geprüft: stimmt sie nicht, entsteht kein Barcode, sondern die Auskunft, wie die richtige Nummer lautet.

Kann ich Umlaute in einen Code-128-Barcode setzen?

Nein. Code 128 entsteht hier mit dem Zeichensatz B, der Leerzeichen, Ziffern, Buchstaben ohne Umlaut und einfache Satzzeichen abdeckt. Alles darüber hinaus wird mit einer Meldung abgelehnt, die das betreffende Zeichen benennt. Reines ASCII ist für Lagercodes ohnehin die klügere Wahl: viele ältere Handscanner zeigen Umlaute und ß auf dem Display gar nicht an.

Liest meine Handykamera den Barcode?

Meistens ja, allerdings erkennt die eingebaute Kamera-App der meisten Telefone nur QR-Codes; für Barcodes brauchen Sie eine Scanner-App. Verlässlich prüfen Sie vor dem Druck, indem Sie den Code mit dem Gerät testen, das ihn später tatsächlich liest — dem Handscanner oder der Kasse.

Wie groß muss der Barcode gedruckt werden?

Das Normalmaß der EAN-13 beträgt 37,29 mal 25,93 Millimeter, zulässig ist eine Vergrößerung von 80 bis 200 Prozent davon; unter 80 Prozent steigt die Lesefehlerquote rasch an. Die Ausgabe ist ein PNG, skalieren Sie es also proportional und ziehen Sie es nie waagerecht schmaler. Bei kleinen Packungen ist der Wechsel auf EAN-8 die bessere Antwort als das Verkleinern der EAN-13.

Warum wird meine 20-stellige Versandnummer so breit?

Wird sie nicht: Bei Code 128 kodiert das Werkzeug lange Ziffernfolgen mit Zeichensatz C paarweise, eine 20-stellige Nummer wird dadurch etwa halb so breit. Passt sie trotzdem nicht auf das Etikett, hilft eine geringere Balkenhöhe nicht — die Breite bestimmt die Stellenzahl; Sie brauchen eine kürzere Nummer oder ein größeres Etikett. Für Kartonetiketten liefert auch ITF-14 ein schmales Ergebnis.

Der Barcode wird unscharf, wenn ich ihn im Etikettenprogramm vergrößere. Was tun?

Wählen Sie als Dateiformat SVG und laden Sie dieses herunter. SVG ist eine Zeichnung: beim Skalieren werden die Balken neu gezeichnet und die Kanten bleiben scharf, während PNG aus Punkten besteht und ausfranst. Fast jedes Etiketten- und Grafikprogramm öffnet SVG direkt. Welches Format Sie auch nehmen: stauchen Sie den Barcode nie in der Breite — ist das Seitenverhältnis verletzt, lässt er sich nicht mehr scannen.