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EPUB in PDF umwandeln

Ein .epub-E-Book ohne Calibre als PDF speichern: Titelbild vorn, Kapitel in der richtigen Reihenfolge

EPUB-Dateien auswählenTippen oder klicken Sie auf das Feld — ein Dateiauswahlfenster öffnet sich. Sie können eine Datei auch hineinziehen.Nur .epub (EPUB 2 und 3); Kindle-Dateien (.azw, .mobi) und kopiergeschützte Bücher (DRM) lassen sich nicht öffnen

Ihre Dateien bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; keine Datei wird auf einen Server hochgeladen.

So funktioniert es

Wählen Sie Ihre EPUB-Datei aus, indem Sie auf das Feld tippen oder klicken; mehrere Bücher auf einmal sind möglich. Das Werkzeug öffnet das .epub-Paket im Browser, liest die Kapitelreihenfolge des Buchs (den sogenannten Spine), holt aus jedem Kapitel Text, Überschriften, Listen, Tabellen und JPEG/PNG-Bilder und setzt alles in ein PDF mit markierbarem Text; das Titelbild wird die erste Seite. Calibre, Adobe Digital Editions oder eine Lese-App müssen nicht installiert sein, es funktioniert auch am Handy. Ein Beispiel: Sie haben ein E-Book bei einem Verlag ohne Kopierschutz gekauft oder bei Project Gutenberg heruntergeladen und wollen es in Moodle oder im Uni-Portal einreichen, ausdrucken oder auf einem älteren Tablet lesen, das keine .epub-Datei öffnet. Speichern Sie die Datei am Handy oder Rechner, tippen Sie auf dieser Seite auf das Feld und wählen Sie das Buch aus der App "Dateien" (iPhone) oder dem Ordner "Downloads" (Android). Zum Ausdrucken lassen Sie das Papierformat auf A4; zum Lesen am Tablet oder Handy wählen Sie A5 (Buchformat: Die Seite passt ganz auf den Bildschirm, die Buchstaben sind ohne Zoomen lesbar). Dann tippen Sie auf "In PDF umwandeln". Im fertigen PDF beginnt jedes Kapitel auf einer neuen Seite; steht der Kapitelname aus dem Inhaltsverzeichnis nicht schon am Kapitelanfang, schreibt das Werkzeug ihn als Überschrift davor. Das Seitenbild ist nicht das der Lese-App: Ein EPUB hat keine festen Seiten, der Text wird auf das gewählte Papierformat mit Rand neu umbrochen, und CSS und Schriften des Buchs werden nicht übernommen. Die Ergebniszeile nennt Kapitel, Seiten und Bilder, Papierformat und Schriftgröße; nicht einbettbare Bilder und ein fehlendes Titelbild werden dort ebenfalls gemeldet. Kopiergeschützte Bücher (DRM) lassen sich nicht öffnen, und das Werkzeug sagt das deutlich.

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Was ist EPUB?

EPUB ist der offene Standard für E-Books; die erste Fassung veröffentlichte das IDPF 2007, heute pflegt ihn das W3C. Nach außen ist es eine einzelne .epub-Datei, innen ein ZIP-Paket: Jedes Kapitel ist eine XHTML-Webseite, die Formatierung liegt in CSS-Dateien, Bilder sind eigene Dateien, und die Lesereihenfolge steht in der Datei content.opf (die Kapitelnamen in toc.ncx bei EPUB 2, in nav.xhtml bei EPUB 3). Feste Seiten gibt es nicht: Die Lese-App bricht den Text nach Bildschirmgröße und eingestellter Schrift jedes Mal neu um, dasselbe Buch hat am Handy vielleicht 900 und am Tablet 400 "Seiten". In Deutschland ist EPUB das Format der Tolino-Geräte, der Onleihe, von Kobo und Apple Books; Kindle nutzt eigene Formate, nimmt eine .epub-Datei aber über Amazons Dienst Send to Kindle an. Dieses Werkzeug entpackt das Paket auf Ihrem Gerät, liest die Kapitel der Reihe nach und schreibt sie in ein PDF.

Was ist PDF?

PDF ist das Dokumentformat mit festen Seiten wie auf Papier: Wo jeder Buchstabe und jedes Bild steht, ist in der Datei festgelegt, und das Buch sieht auf jedem Gerät und in jedem Programm gleich aus. Für ein E-Book ist das Gewinn und Verlust zugleich. Gewinn: Jedes Gerät öffnet PDF, der Drucker druckt es, die Seitenzahl ist für alle dieselbe ("Seite 42" meint in einer Hausarbeit bei allen dieselbe Stelle), und Lernplattformen wie Moodle nehmen PDF an. Verlust: Passt die Seite nicht auf das Handydisplay, müssen Sie zoomen und schieben; die Schriftgröße lässt sich nicht wie im EPUB beim Lesen ändern, sondern wird bei der Umwandlung festgelegt. Deshalb bietet dieses Werkzeug auch A5 an: Eine Seite im Buchformat passt ganz auf Tablet und Handy. Die Schrift wird in das PDF eingebettet, sodass ä, ö, ü und ß überall richtig erscheinen und der Text markierbar und durchsuchbar bleibt.

Was ist DRM?

DRM (Digital Rights Management, digitale Rechteverwaltung) ist der Kopierschutz, der ein gekauftes oder geliehenes E-Book an die App des Anbieters und Ihr Konto dort bindet. Im EPUB ist er an der Datei META-INF/encryption.xml im Paket zu erkennen: Die Kapiteldateien sind verschlüsselt, und der Schlüssel liegt beim Anbieter (Adobe ADEPT und Readium LCP sind die üblichen Systeme, auch bei Tolino und in der Onleihe). Ein verschlüsseltes Kapitel kann weder dieses Werkzeug noch Calibre lesen; das Werkzeug erkennt den Fall und meldet "kopiergeschützt", statt ein leeres oder kaputtes PDF zu erzeugen. Bücher, bei denen nur die Schriftdateien verschleiert sind (Font Obfuscation), haben kein DRM; der Text ist offen und wird ohne Probleme umgewandelt. Ohne Schutz sind Bücher von Project Gutenberg und Standard Ebooks, als "DRM-frei" verkaufte Verlagstitel und EPUBs, die Sie selbst geschrieben oder in Calibre erstellt haben.

Was ist der Unterschied zwischen EPUB und PDF?

EPUB fließt, PDF steht fest. Im EPUB gibt es keine Seite: Der Text liegt wie eine Webseite vor, und die Lese-App bricht ihn bei jedem Öffnen nach Bildschirm, Schrift und Schriftgröße neu um. Am Handy liest sich das bequem, aber "Seite 42" ist bei jedem woanders, und zum Drucken muss der Text erst festgesetzt werden. Im PDF sind Seitenmaß und die Position jedes Buchstabens in der Datei gespeichert: Es sieht überall gleich aus, lässt sich drucken und mit Seitenzahl zitieren; dafür verlangt es am kleinen Bildschirm Zoomen, und die Schriftgröße lässt sich später nicht mehr ändern. Zum Lesen passt EPUB, zum Versenden, Drucken, Einreichen und Zitieren PDF. Beim Festsetzen eines EPUB übernimmt dieses Werkzeug die Kapitelreihenfolge aus dem Inhaltsverzeichnis, beginnt jedes Kapitel auf einer neuen Seite und überlässt Ihnen das Papierformat: A4 für den Drucker, A5 für den Bildschirm. Die Gegenrichtung von PDF zu EPUB gibt es auf dieser Seite nicht; feste Seiten in Fließtext zu verwandeln ist eine eigene Aufgabe, weil dabei Zeilenumbrüche und Spalten durcheinandergeraten.

Was wird übernommen, was geht verloren?

Übernommen werden: das Titelbild (erste Seite, ganzseitig; bei "Weglassen" übersprungen), die Kapitelreihenfolge aus dem Inhaltsverzeichnis, die Kapitelnamen (aus toc.ncx oder nav.xhtml des Buchs; steht dieselbe Überschrift schon am Kapitelanfang, wird sie nicht doppelt gesetzt), Überschrift 1 bis 6 (die ersten drei größer, alle fett), Absätze, Zeilenumbrüche, Ausrichtung links, zentriert und rechts (per Inline-Stil oder align-Attribut), Aufzählungen und nummerierte Listen (verschachtelte Listen eingerückt), Zitate (eingerückt), Codeblöcke (grau hinterlegt, Leerzeichen erhalten), Tabellen (Zeilen mit gleich breiten Spalten; Kopfzeile grau und fett), Trennlinien sowie JPEG- und PNG-Bilder (auch das Titelbild; ein JPEG/PNG in einem SVG-Rahmen wird ebenfalls geholt). Ein komplett fetter Absatz kommt fett; sind nur einzelne Wörter in einem Absatz fett oder kursiv, geht das verloren.

Verloren gehen: CSS und Schriften des Buchs. Im EPUB ist das Aussehen der Lese-App überlassen; dieses Werkzeug baut das Seitenlayout neu auf. Spalten, Rahmen, farbige Hintergründe, Initialen und Randnotizen aus dem CSS kommen nicht mit, der Text läuft auf dem gewählten Papierformat mit Rand (2 cm bei A4 und Letter, 1,5 cm bei A5) einfach durch. Bei Comics und Kinderbüchern mit festem Layout (fixed layout) bleibt das Seitenbild nicht erhalten, Text und Bilder werden zu Fließtext; die Ergebniszeile meldet das. SVG-Zeichnungen, GIF- und WebP-Bilder lassen sich nicht einbetten und werden gezählt; MathML-Formeln und Video werden übersprungen. Statt der Schriften aus dem Buch wird eine einzige Schrift verwendet, Noto Sans in einem Schnitt, mit allen Umlauten und ß; kyrillische, arabische und chinesisch-japanisch-koreanische Zeichen werden zu Fragezeichen. Der Tausch lautet: Das Design des Buchs geht verloren, dafür bekommen Sie ein PDF, das überall aufgeht, durchsuchbar ist und sich drucken lässt.

Welche Einstellung für welchen Fall?

Papierformat: Wenn Sie drucken oder in Moodle, im Uni-Portal oder in einem Firmensystem hochladen, lassen Sie A4 ("Automatisch" wählt auf dieser Seite ohnehin A4). Zum Lesen am Tablet, Handy oder E-Reader wählen Sie A5: 14,8 × 21 cm ist Buchformat, die Seite passt ganz auf den Bildschirm, und weil die Zeilen kurz bleiben, verliert das Auge den Zeilenanfang nicht; eine A4-Seite wirkt auf demselben Bildschirm klein und verlangt Zoomen. Soll das PDF auf einem Drucker in den USA oder Kanada ausgegeben werden, wählen Sie Letter. Schriftgröße: 11 Punkt entspricht dem gedruckten Buch und reicht meistens. Für müde Augen oder einen älteren Leser wählen Sie 12 Punkt. Um Seiten zu sparen (Druckkosten, Seitenlimit einer Hausarbeit) nehmen Sie 10 Punkt; 9 Punkt ist auf A4 lesbar, am Handy aber nur mit Zoomen. Überschriften erscheinen 5, 3 und 1 Punkt über der gewählten Größe.

Titelbild: Zum Drucken oder für die eigene Bibliothek ist "Aufnehmen" richtig; das Titelbild wird die erste PDF-Seite, und Dateimanager erzeugen daraus die Vorschau. Für einen Text, der in eine Lernplattform hochgeladen wird, für ein paar Kapitel aus einem Quellenbuch oder für ein Buch, das Sie nur lesen wollen, spart "Weglassen" eine Seite und einige hundert Kilobyte. Soll das fertige PDF kleiner werden, geben Sie es in das Werkzeug PDF verkleinern; mehrere Bücher in einer Datei fasst PDF zusammenfügen zusammen. Wenn Sie drucken lassen, steht die Seitenzahl in der Ergebniszeile; damit lässt sich der Preis beim Copyshop vorab ausrechnen.

Wann dieses Werkzeug statt Calibre?

Calibre ist eine quelloffene E-Book-Verwaltung und wandelt EPUB in PDF mit einem auf dem Rechner installierten Programm um; dabei bleibt das CSS des Buchs weitgehend erhalten, und es gibt Einstellungen für Kopfzeile, Seitenzahl, Ränder und Schriften. Ist Calibre auf Ihrem Rechner installiert und ist Ihnen das Design des Buchs wichtig (zwei Spalten, verzierte Kapitelanfänge, farbige Kästen), wandeln Sie dort um. Dieses Werkzeug ist für einen anderen Bedarf gedacht: Sie sind am Handy oder an einem Rechner, auf dem Sie nichts installieren dürfen, Sie brauchen Text und Bilder des Buchs sofort als schlichtes, gut lesbares PDF, und die Datei soll das Gerät nicht verlassen. Die meisten Online-Konverter laden das Buch auf einen Server hoch; hier gibt es keinen Upload, die Seite funktioniert sogar im Flugmodus.

Ehrlich auch bei dem, was nicht geht: Kindle-Formate (.azw, .azw3, .mobi, .kfx) sind kein EPUB und werden hier nicht angenommen; eine ungeschützte Kindle-Datei wandeln Sie zuerst in Calibre in EPUB um. Ein kopiergeschütztes Buch (DRM) öffnet sich weder hier noch in Calibre; der Schutz fällt nur in der App des Anbieters (Kindle, Tolino, Kobo, Google Play Bücher, Adobe Digital Editions, Onleihe-App). Bei einer beschädigten oder nur halb heruntergeladenen .epub-Datei kommt die Meldung, dass sie nicht geöffnet werden konnte; laden Sie das Buch dann erneut herunter. Ein gescanntes Buch, das nur aus Bildern besteht (jede Seite ein Foto), wird umgewandelt, der Text ist aber nicht markierbar, weil die Quelle keinen Text enthält.

Häufige Fragen

Wie wandle ich eine EPUB-Datei in PDF um?

Tippen Sie auf dieser Seite auf das Feld, wählen Sie Ihre .epub-Datei aus, legen Sie das Papierformat fest (A4 für den Drucker, A5 für den Bildschirm) und tippen Sie auf "In PDF umwandeln"; das PDF wird nach wenigen Sekunden heruntergeladen und liegt im Ordner "Downloads". Calibre oder eine Lese-App müssen nicht installiert sein, es funktioniert auch am Handy. Das Titelbild wird die erste Seite, jedes Kapitel beginnt in der Reihenfolge des Inhaltsverzeichnisses auf einer neuen Seite, und der Text bleibt markierbar und durchsuchbar.

Warum lässt sich ein EPUB mit DRM nicht öffnen?

Die meisten gekauften E-Books sind kopiergeschützt: Die Kapiteldateien im Paket sind verschlüsselt, und der Schlüssel liegt in der App des Anbieters, gebunden an Ihr Konto. Dieses Werkzeug kennt den Schlüssel nicht, kann die Kapitel also nicht lesen und meldet "kopiergeschützt (DRM)". Das ist kein Fehler, sondern die Verkaufsbedingung des Buchs; kein Konverter, auch Calibre nicht, hebt den Schutz auf. Kaufen Sie beim Verlag eine DRM-freie Ausgabe oder lesen Sie das Buch in der App des Anbieters. Auch Bücher aus der Onleihe und andere Bibliotheksleihen tragen DRM (Adobe oder LCP). Selbst geschriebene Bücher und Downloads von Project Gutenberg oder Standard Ebooks sind frei und werden ohne Probleme umgewandelt.

Lässt sich eine Kindle-Datei (.azw, .mobi) öffnen?

Nein. .azw, .azw3, .mobi und .kfx sind Amazons Kindle-Formate; sie sind kein ZIP-Paket wie EPUB, sondern haben einen eigenen binären Aufbau, und die meisten tragen zusätzlich DRM. Diese Seite liest nur .epub. Haben Sie eine ungeschützte .mobi- oder .azw3-Datei, wandeln Sie sie zuerst in Calibre in EPUB um und bringen sie dann hierher. Und die Gegenrichtung: Um eine .epub-Datei am Kindle zu lesen, brauchen Sie kein PDF; Amazons Dienst Send to Kindle nimmt .epub direkt an.

Sieht das Seitenlayout aus wie im Buch?

Nein, und das kann es nicht: Ein EPUB hat keine festen Seiten, die Lese-App bricht den Text bei jedem Öffnen neu um. Dieses Werkzeug setzt den Text als Fließtext mit Rand auf das gewählte Papierformat; Überschriften, Listen, Zitate, Tabellen und Bilder kommen mit, CSS und Schriften des Buchs nicht. Das Ergebnis ist der Inhalt des Buchs, nicht sein Design. Wollen Sie das Aussehen eines Buchs mit Spalten, Verzierungen oder festem Layout (Comic, Kinderbuch) erhalten, kommt der PDF-Export von Calibre näher heran.

Wird mein Buch auf einen Server hochgeladen?

Nein. Der PDF-Erzeuger und die Schrift werden mit der Seite in Ihren Browser geladen; danach läuft alles auf Ihrem Gerät: das Entpacken des .epub-Pakets, das Lesen der Kapitel und das Schreiben des PDFs. Weder das Buch noch sein Inhalt wird an irgendeine Adresse gesendet. Die Probe: Seite öffnen, dann das Internet ausschalten, die Umwandlung läuft trotzdem durch. Bei einem urheberrechtlich geschützten Buch, das Sie nicht einem fremden Server anvertrauen wollen, ist genau das der Grund, dieses Werkzeug zu wählen.