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Ein Foto auf eine feste Dateigröße bringen

Sie nennen die Grenze, das Werkzeug sucht die Qualität: das Foto landet unter der geforderten KB-Zahl

Wählen Sie die Bilder ausTippen oder klicken Sie auf das Feld — ein Dateiauswahlfenster öffnet sich. Sie können eine Datei auch hineinziehen.JPG, PNG oder WEBP — die Ausgabe ist JPG und landet unter Ihrer Größengrenze

Ihre Dateien bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; keine Datei wird auf einen Server hochgeladen.

So funktioniert es

Wählen Sie die Bilder aus, bestimmen Sie die Ziel-Dateigröße und drücken Sie auf Verkleinern. Das ist die Kompressionsfrage von hinten gestellt: Sie geben nicht die Qualität vor und nehmen die Größe hin, sondern nennen die Größe — die höchste Qualität, die darunter passt, wird für Sie gesucht. Das Werkzeug kodiert das Bild zunächst mit hoher Qualität, misst das Ergebnis, senkt die Qualität bei Überschreitung und misst erneut; weil sich der Suchbereich in jeder Runde halbiert, steht der Wert nach höchstens acht Versuchen fest. Eine Ergebniszeile lautet zum Beispiel „3,2 MB → 96 KB (Ziel 100 KB) · Qualität 58 %“ — die Datei liegt unter der Grenze, und dafür genügte es, die Qualität auf 58 zu senken. Reicht die Qualität allein nicht, greift die zweite Einstellung: Mit „Bei Bedarf verkleinern“ sinken auch die Pixelmaße. Bleibt das Ziel trotzdem unerreichbar, sagt die Ergebniszeile das offen, statt Ihnen stillschweigend die falsche Größe zu liefern.

Dieses Werkzeug ist auch als bild auf 200 kb verkleinern, bild auf 100 kb komprimieren, foto dateigroesse verringern, bilddateigroesse reduzieren, dateigroesse von bildern aendern, bilder pixel verkleinern bekannt.

Was ist Kilobyte und Megabyte (KB, MB)?

Kilobyte und Megabyte sind die Maßeinheiten der Dateigröße: 1 MB entspricht 1024 KB, und 1 KB sind 1024 Byte. Upload-Formulare nennen ihre Grenze fast immer in KB („höchstens 200 KB“), während das Telefon dieselbe Datei in MB anzeigt; zu erkennen, dass 0,2 MB und 200 KB dasselbe sind, räumt die meisten Missverständnisse aus. Eine Feinheit kommt hinzu: Manche Systeme rechnen 1 MB als 1000 KB statt als 1024, weshalb Dateien direkt auf der Grenze gelegentlich abgewiesen werden. Ein Stück unter der Grenze zu landen ist der sichere Weg.

Was ist JPEG-Qualitätswert?

Der JPEG-Qualitätswert ist eine Einstellung von 0 bis 100, und er sagt nicht, wie viel Prozent des Bildes erhalten bleiben, sondern wie viel Detail verworfen wird. Der Zusammenhang verläuft nicht gerade: Von 95 auf 85 zu gehen kann die Datei halbieren, ohne dass sichtbar etwas geschieht, während unterhalb von 50 jeder Schritt Blockkanten und verlaufende Farben hinterlässt. Derselbe Wert ergibt außerdem bei verschiedenen Bildern sehr verschiedene Dateigrößen, denn glatte Flächen wie Himmel sind billig zu speichern, Laub oder Stoff dagegen teuer. Deshalb erreicht man eine Zielgröße durch Messen und nicht durch Rechnen.

Was ist Binäre Suche?

Die binäre Suche findet einen Wert, indem sie mit jedem Versuch die Hälfte der verbleibenden Möglichkeiten ausschließt. Gesucht wird hier die höchste Qualität, die noch unter die Zielgröße passt: Zuerst wird die obere Grenze geprüft, dann die untere, und anschließend misst jede Runde die Mitte des verbliebenen Bereichs und zieht je nach Ergebnis die untere oder die obere Grenze dorthin. Weil sich der Bereich in jeder Runde halbiert, liefern acht Versuche dieselbe Genauigkeit wie das einzelne Durchprobieren hunderter Werte. Die Rundenzahl wird bewusst begrenzt: Jeder Versuch kodiert das ganze Foto neu, und eine unbegrenzte Suche würde den Browser blockieren.

Worin unterscheiden sich Komprimieren und das Verkleinern auf eine Zielgröße?

Beide machen die Datei kleiner, stellen die Frage aber von entgegengesetzten Enden. In einem Kompressionswerkzeug wählen Sie die Qualität und nehmen die Größe hin, die dabei herauskommt: Sie sagten 75, die Datei wurde 340 KB groß, und wenn sie unter 200 KB liegen muss, stellen Sie neu ein und versuchen es erneut. Hier nennen Sie die Größe, und die Qualität wird für Sie gesucht: Sie sagten 200 KB, die höchste passende Qualität wird gemessen. Lautet Ihr Maßstab „das Foto soll gut aussehen“, ist das Kompressionswerkzeug der richtige Ort; lautet er „das Formular soll es annehmen“, sind Sie hier richtig. Amtliche Uploads verhandeln nicht über ihre Grenzen, deshalb stellt sich die zweite Frage weit häufiger.

Welche Grenze wofür?

Meist bestimmen nicht Sie die Grenze, sondern das System, in das Sie hochladen. Nehmen Sie die Zahl, die im Formular steht; steht dort keine, sind die folgenden Gewohnheiten ein guter Ausgangspunkt.

Zielen Sie nicht weit unter die Grenze. Eine 60-KB-Datei in ein Formular zu laden, das 200 KB erlaubt, wird zwar angenommen, verschenkt aber Qualität ohne Gegenwert; knapp unter der Grenze sieht das Ergebnis am besten aus.

  • Passbild und Lichtbild für Ausweise → 100-200 KB
  • Anlagen zu Anträgen, eingescannte Unterlagen → 200-500 KB
  • Foto in der Bewerbungsmappe → 500 KB
  • E-Mail-Anhang, mehrere Bilder auf einmal → 1 MB
  • Alles, was in den Druck geht → 2 MB oder gar nicht komprimieren

Das Ziel ist nicht immer erreichbar — und das muss gesagt werden

Die Qualität hat einen Boden. Dieses Werkzeug geht nicht unter 30, weil ein Foto dort in Blöcke zerfällt und unbrauchbar wird. Bei einem sehr großen Bild kann eine enge Vorgabe wie 100 KB allein über die Qualität schlicht nicht erreichbar sein.

Dann lautet die Ergebniszeile „Ziel 100 KB nicht erreicht“ und nennt die tatsächlich erreichte Größe. So zu tun, als sei das Ziel erfüllt, und Ihnen eine 128-KB-Datei als 100 KB zu übergeben, würde Sie vor dem Upload-Fenster allein lassen.

Der Ausweg liegt in den Pixelmaßen: Ein 4000 Pixel breites Foto muss für ein Formular keine 4000 Pixel breit sein. Mit „Bei Bedarf verkleinern“ sinken auch die Maße, und das Ziel wird fast immer erreicht; die neue Pixelgröße steht in der Ergebniszeile.

Warum ist die Ausgabe immer JPG?

Um eine geforderte Dateigröße zu treffen, braucht man einen regelbaren Qualitätsknopf. JPEG hat ihn; PNG nicht, denn es arbeitet verlustfrei und lässt sich nur kleiner machen, indem man das Bild selbst verändert. Deshalb ist die Ausgabe JPG, ganz gleich was hineingeht.

Das kostet etwas: Transparenz geht verloren, transparente Flächen sitzen anschließend auf Weiß. Für ein Logo oder eine Grafik, deren Transparenz erhalten bleiben muss, ist dies das falsche Werkzeug.

Häufige Fragen

Wie bekomme ich ein Foto unter 200 KB?

Wählen Sie das Bild aus, stellen Sie die Ziel-Dateigröße auf 200 KB und drücken Sie auf Verkleinern. Die höchste Qualität, die noch unter 200 KB passt, wird für Sie gesucht; die Ergebniszeile nennt die neue Größe und die verwendete Qualität.

Was passiert, wenn das Ziel nicht erreichbar ist?

Die Ergebniszeile sagt es offen: Dort steht „Ziel 100 KB nicht erreicht“ samt der tatsächlich erreichten Größe. Unter Qualität 30 wird nie gegangen, weil das Foto dort unbrauchbar wird. Wählen Sie in diesem Fall „Bei Bedarf verkleinern“ und starten Sie erneut.

Ändern sich die Pixelmaße des Fotos?

In der Voreinstellung nicht, dort sinkt nur die Qualität. Wählen Sie „Bei Bedarf verkleinern“ und reicht die Qualität allein nicht aus, sinken auch die Pixelmaße — um wie viel, steht in der Ergebniszeile.

Was geschieht, wenn die Datei schon unter dem Ziel liegt?

Sie wird unverändert zurückgegeben. Eine bereits passende Datei neu zu kodieren kostet nur Qualität und kann sie sogar vergrößern; die Ergebniszeile weist darauf hin.

Kann ich mehrere Fotos auf einmal verkleinern?

Ja. Wählen Sie beliebig viele Dateien aus; jede wird für sich gesucht, denn derselbe Qualitätswert ergibt bei verschiedenen Bildern sehr verschiedene Größen.

Beschädigt „Bei Bedarf verkleinern“ das Bild?

Die Pixelmaße zu senken kostet weniger als die Qualität bis zum Anschlag zu drücken: Sie bekommen dasselbe Bild in einem kleineren Rahmen, mit erhaltenen Details. Sinkt der Maßstab unter die Hälfte, rechnet das Werkzeug detailerhaltend (Lanczos-Verfahren); das kleinere Foto bleibt scharf und lässt sich leichter komprimieren, das Ziel wird also mit höherer Qualität erreicht. Das neue Pixelmaß steht in der Ergebniszeile.

Wie reduziere ich die Dateigröße eines Bildes, ohne es unscharf zu machen?

Geben Sie die Zielgröße in KB ein und lassen Sie „Bei Bedarf verkleinern“ eingeschaltet. Das Werkzeug senkt zuerst die JPEG-Qualität in kleinen Schritten und greift erst dann zu den Pixelmaßen, wenn das Ziel anders nicht erreichbar ist; ein Foto bleibt so bis etwa Qualität 70 ohne sichtbaren Unterschied. Unscharf wird ein Bild vor allem, wenn ein Programm die Qualität bis zum Anschlag drückt, statt die Maße zu reduzieren — für WhatsApp, Bewerbungsportale und E-Mail-Anhänge reichen 1600 Pixel Kantenlänge, und die Dateigröße fällt dabei meist auf ein Fünftel.