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Rauschen oder Filmkorn hinzufügen

Filmkorn oder Farbrauschen für einen analogen Look hinzufügen oder zu glatte Flächen aufbrechen

Die Fotos für das Filmkorn auswählenTippen oder klicken Sie auf das Feld — ein Dateiauswahlfenster öffnet sich. Sie können eine Datei auch hineinziehen.JPG, PNG oder WEBP — mehrere Dateien möglich. Die Fotos bleiben auf Ihrem Gerät

Ihre Dateien bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; keine Datei wird auf einen Server hochgeladen.

So funktioniert es

Tippen oder klicken Sie auf das Feld, wählen Sie ein oder mehrere Fotos aus, stellen Sie die Kornmenge ein und tippen Sie auf „Korn hinzufügen“. Das Werkzeug verändert die Helligkeit jedes Pixels um einen kleinen Zufallswert. Da sich diese Werte im Mittel aufheben, wird das Foto weder dunkler noch heller – nur die Oberfläche wird körnig. Beispiel: Bei Menge 20 verschieben sich die meisten Pixel um weniger als 10 Stufen auf der Skala 0–255; auf dem Handy wirkt das wie eine leichte Filmstruktur. Ab 40 entsteht das grobe Korn eines alten Zeitungsfotos. „Filmkorn“ addiert auf alle drei Farbkanäle denselben Wert und erzeugt keine Farbflecken; „Farbrauschen“ nimmt pro Kanal einen eigenen Wert und erinnert an ein Handyfoto bei wenig Licht. JPG wird mit hoher Qualität gespeichert, damit die Kompression das Korn nicht glättet. Alles läuft im Browser.

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Was ist Filmkorn?

Filmkorn ist die feine, sandige Struktur in Abzügen analoger Kameras, verursacht durch die Silberhalogenid-Kristalle im Negativ. Hochempfindliche Filme (hoher ISO-Wert) haben größere Kristalle und damit gröberes Korn. Digitalfotos haben diese Struktur nicht; deshalb verleiht hinzugefügtes Korn einen analogen, nostalgischen Eindruck und nimmt KI-Bildern ihren zu glatten, künstlichen Look.

Was ist Gaußsches Rauschen?

Gaußsches Rauschen besteht aus Zufallszahlen, die meist nahe null liegen und nur selten groß sind; ihre Verteilung folgt einer Glockenkurve. Das Werkzeug addiert jedem Pixel eine solche Zahl, sodass sich die meisten Pixel wenig und nur sehr wenige stark ändern. Diese Verteilung ähnelt echtem Filmkorn und Sensorrauschen viel mehr als gleichverteilte Zufallszahlen, die harte Salz-und-Pfeffer-Punkte erzeugen.

Filmkorn oder Farbrauschen: Was ist der Unterschied?

Beim Filmkorn bekommen Rot, Grün und Blau eines Pixels denselben Zusatz; das Pixel wird nur etwas heller oder dunkler und behält seine Farbe – wie die Struktur eines Filmabzugs. Beim Farbrauschen erhält jeder Kanal einen eigenen Wert, benachbarte Pixel verschieben sich in verschiedene Farben, wie die bunten Punkte eines Digitalfotos im Dunkeln. Für Porträts und Vintage-Look passt Filmkorn, für Glitch- oder Störungseffekte Farbrauschen.

Wofür ist Filmkorn gut?

In weichen Flächen wie einem Himmel mit Farbverlauf oder einer glatten Wand zeigen komprimierte Bilder sichtbare Stufen, sogenanntes Banding. Etwas Korn bricht diese Stufen auf, weil das Auge eine feine Struktur statt einzelner Kanten sieht. Grafiker geben Plakaten vor dem Druck deshalb eine kleine Menge Korn.

KI-generierte oder stark entrauschte Fotos wirken oft unnatürlich glatt; eine Menge von 10–20 gibt der Oberfläche eine natürliche Struktur. Für einen analogen Filmlook in sozialen Netzwerken ist 20–35 ein üblicher Bereich.

Bleibt das Korn beim Teilen erhalten?

Instagram und WhatsApp komprimieren Bilder neu, feines Korn wird dabei teilweise geglättet. Soll es nach dem Posten sichtbar bleiben, wählen Sie eine Stufe mehr.

Verkleinern Sie das Foto zuerst und fügen Sie danach Korn hinzu, nicht umgekehrt: Korn auf einem großen Foto wird beim Verkleinern herausgemittelt. Da gleiche Einstellungen dasselbe Ergebnis liefern, können Sie sich eine passende Menge notieren und einer ganzen Fotoserie dieselbe Struktur geben.

Häufige Fragen

Wie füge ich einem Foto Filmkorn hinzu?

Wählen Sie das Foto auf dieser Seite, lassen Sie die Art auf „Filmkorn“, stellen Sie die Menge ein und tippen Sie auf „Korn hinzufügen“. Speichern Sie das Ergebnis über „Herunterladen“; gefällt es nicht, ändern Sie die Menge und versuchen es erneut.

Lässt sich das Korn wieder entfernen?

Korn verändert jedes Pixel und lässt sich nicht exakt rückgängig machen. Ihre Originaldatei bleibt unverändert auf dem Gerät; das Werkzeug erstellt eine neue Datei mit „-korn“ im Namen.

Welche Kornmenge ist sinnvoll?

10–20 für eine dezente analoge Struktur, 25–40 für einen deutlichen Filmlook, ab 50 für alte Zeitungsfotos oder hochempfindlichen Film. Auf kleinen Bildern wirkt Korn stärker.

Bekomme ich beim zweiten Durchlauf dasselbe Ergebnis?

Ja. Die Zufallszahlen starten mit einem festen Startwert, der aus der Bildgröße abgeleitet wird; dasselbe Foto mit denselben Einstellungen ergibt jedes Mal exakt dasselbe Bild.