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Slug-Generator

Überschriften in saubere URL-Slugs verwandeln, eine Zeile nach der anderen

Ihre Daten bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; nichts wird an einen Server gesendet.

So funktioniert es

Fügen Sie Ihre Überschriften in das linke Feld ein; jede Zeile wird zu einem eigenen Slug, ein ganzer Redaktionsplan lässt sich also in einem Durchgang verarbeiten. Die Umwandlung läuft in fester Reihenfolge ab. Zuerst werden die Buchstaben einer festen Tabelle auf ihre ASCII-Entsprechung gebracht: ä wird zu a, ö zu o, ü zu u, ß zu ss, é zu e — und ebenso die türkischen Buchstaben, denn das Werkzeug stammt von der türkischen Fassung dieser Seite. Erst danach wird klein geschrieben. Diese Reihenfolge ist Absicht, denn ein Buchstabe, der erst klein geschrieben und dann vereinfacht wird, geht dabei verloren. Apostrophe werden gelöscht statt zu einem Trennzeichen, weil aus 'Omas Küche' der Slug omas-kuche erwartet wird und nicht omas-k-che. Anschließend wird alles außerhalb von a-z und 0-9 zum Trennzeichen, mehrere Trennzeichen hintereinander werden zu einem, und Trennzeichen am Anfang und Ende fallen weg — hier verschwinden Prozentzeichen, Geviertstriche, Doppelpunkte und Emoji. Wählen Sie das Worttrennzeichen passend zum Einsatzort. Zeilen, in denen kein Buchstabe und keine Ziffer übrig bleibt, werden übersprungen; die Ergebniszeile nennt die Zahl der erzeugten Slugs und die Länge des längsten.

Dieses Werkzeug ist auch als slug generator, url slug erstellen, seo url erzeugen, titel in url umwandeln, permalink generator bekannt.

Was ist Slug?

Ein Slug ist die kurze Kennung, die eine Seite in der Adresszeile vertritt, gebildet allein aus Kleinbuchstaben, Ziffern und Trennzeichen: Aus der Überschrift 'Günstige Frühstückslokale in Köln' wird gunstige-fruhstuckslokale-in-koln. Der Name stammt aus dem Zeitungssatz, wo der Slug das kurze interne Kürzel eines Artikels war. Er erfüllt zwei Aufgaben zugleich: Er verrät dem Leser vor dem Klick, worum es auf der Seite geht, und er ist der Schlüssel, über den ein Redaktionssystem die Seite findet. Erwartet wird, dass er dauerhaft ist — wird ein veröffentlichter Slug geändert, bricht die alte Adresse, deshalb gehört eine Weiterleitung dazu.

Was ist Permalink?

Ein Permalink ist die vollständige Adresse, die auf lange Sicht erreichbar bleiben soll; der Slug ist deren letzter, seitenspezifischer Abschnitt. In Blog- und Nachrichtensystemen wird das Muster des Permalinks in den Einstellungen gewählt: nur der Slug, Datum und Slug, oder Kategorie und Slug. Je mehr Veränderliches das Muster enthält, desto brüchiger wird die Adresse — wird ein Beitrag umsortiert oder sein Datum berichtigt, ändert sich die Adresse mit, und alle alten Verweise laufen in einen 404-Fehler. Deshalb lautet die verbreitete Empfehlung, das Muster schlicht zu halten und allein auf den Slug zu stützen.

Bindestrich oder Unterstrich im Slug?

In Webadressen gilt der Bindestrich, nicht der Unterstrich, und der Grund liegt in der Auswertung und nicht in der Technik. Suchmaschinen behandeln den Bindestrich als Wortgrenze, 'guenstige-lokale' wird also als zwei Wörter gelesen; der Unterstrich gilt herkömmlich als Teil des Wortes, sodass 'guenstige_lokale' wie ein einziges langes Gebilde aussieht und die Wörter der Adresse weniger zur Übereinstimmung mit einer Suchanfrage beitragen. Der Unterstrich hat sein eigenes Gebiet: In Datei- und Ordnernamen, in Datenbankspalten und in Variablennamen wird ein Bindestrich häufig als Minuszeichen gelesen, und genau deshalb bevorzugen Programmierkonventionen dort den Unterstrich. Für diese beiden Einsatzorte gibt es hier die Einstellung — wer eine Adresse baut, lässt die Voreinstellung stehen.

Was einen guten Slug ausmacht

Ein Slug ist der dauerhafte Teil einer Adresse: Ist er einmal veröffentlicht, bricht jede Änderung alle Verweise, die darauf zeigten. Das spricht dafür, ihn aus dem Thema abzuleiten und nicht aus der Überschrift — Überschriften werden über die Jahre umformuliert, Themen selten.

  • Kurz halten: drei bis fünf Wörter reichen für die meisten Seiten
  • Datum und laufende Nummer weglassen; aktualisierte Inhalte machen sie zur Lüge
  • Füllwörter wie 'und', 'der' oder 'für' streichen, das liest sich besser
  • Denselben Slug nie auf zwei Seiten verwenden; beide verlieren in der Suche
  • Muss ein veröffentlichter Slug doch geändert werden, richten Sie eine 301-Weiterleitung ein

Aus ö wird o, nicht oe

Das ist die wichtigste Grenze dieses Werkzeugs, deshalb steht sie hier ausdrücklich: Die Umschrifttabelle bildet ä auf a ab, ö auf o, ü auf u und ß auf ss. Aus 'Köln' wird also koln und aus 'Frühstück' fruhstuck. Die im Deutschen übliche Umschrift nach DIN 5007-2, wie sie im Pass und in vielen Redaktionssystemen verwendet wird, würde stattdessen koeln und fruehstueck ergeben. Wenn Sie diese Form brauchen, schreiben Sie die Überschrift gleich mit 'oe' und 'ue' oder bessern Sie den Slug danach von Hand nach.

Alle drei Umlaute und das ß stehen in der Tabelle, es fällt also keiner von ihnen aus dem Slug heraus: Aus 'Bäckerei' wird backerei, aus 'Änderungen' anderungen, aus 'Käse und Äpfel' kase-und-apfel. Auch aus dem Französischen und Spanischen vertraute Buchstaben wie é, à und ñ sind abgedeckt. Nicht abgedeckt sind unter anderem è, ë, ô, å, ø und æ — sie werden wie Sonderzeichen behandelt.

Alles, was in keiner dieser Formen in der Tabelle steht, wird ebenfalls entfernt statt umgeschrieben. Eine Überschrift in griechischer, kyrillischer, arabischer oder ostasiatischer Schrift ergibt deshalb nichts und wird übersprungen; die Ergebniszeile zeigt dann eine kleinere Zahl an, als Sie Zeilen eingefügt haben.

Warum Umlaute überhaupt umgeschrieben werden

Die Adressnorm erlaubt heute Umlaute; 'grüße' ist ein gültiger Adressteil, und der Browser stellt ihn sauber dar. Das Umschreiben ist also keine technische Pflicht.

Die Schwierigkeiten beginnen beim Weiterreichen: Wird die Adresse kopiert und in eine E-Mail, eine Nachricht oder ein älteres System eingefügt, erscheinen die Umlaute als Prozentfolgen, aus 'grüße' wird dann gr%C3%BC%C3%9Fe. Manche E-Mail-Programme brechen den Verweis an der falschen Stelle um, und manche Server- und Panel-Programme lehnen diese Buchstaben in Dateinamen ab.

Deshalb ist die Umschrift auf ASCII die verbreitete Praxis: Die Adresse sieht überall gleich aus, bleibt kopierbar und lesbar. Für die Platzierung in der Suche ist zwischen beiden Formen kein Unterschied bekannt.

Häufige Fragen

Wird aus ä ein ae?

Nein, es wird ein a: aus 'Bäckerei' wird backerei. Genauso wird ö zu o und ü zu u, während ß zu ss wird. Die zweibuchstabige Umschrift ae, oe und ue erzeugt dieses Werkzeug nicht — wenn Sie sie brauchen, schreiben Sie sie in die Überschrift.

Warum wird aus Köln koln und nicht koeln?

Weil die Tabelle ö auf den Grundbuchstaben o abbildet statt auf die zweibuchstabige Umschrift. Beide Formen sind als Adresse gültig; koeln entspricht der deutschen Gewohnheit nach DIN 5007-2. Wenn Sie diese wollen, schreiben Sie sie bereits in die Überschrift.

Bindestrich oder Unterstrich?

In Webadressen den Bindestrich: Suchmaschinen werten ihn als Wortgrenze, während der Unterstrich herkömmlich als Teil des Wortes gilt. Die Einstellung mit Unterstrich ist für Dateinamen, Ordnernamen und Variablennamen im Quelltext gedacht.

Was passiert, wenn zwei Überschriften denselben Slug ergeben?

Dieses Werkzeug wandelt nur Text um; was auf Ihrer Website bereits veröffentlicht ist, kann es nicht wissen. Die meisten Redaktionssysteme hängen bei einer Kollision eine Zahl an, die Eindeutigkeit der Adressen müssen Sie aber auf der Veröffentlichungsseite prüfen.

Werden die eingefügten Überschriften irgendwohin gesendet?

Nein. Die Umwandlung läuft in Ihrem Browser, ein unveröffentlichter Redaktionsplan ist hier also sicher aufgehoben — nichts verlässt diese Seite.