Foto auf 10x15 anpassen (auch 13x18, 20x30 und A4)
Ein Foto auf 10×15, 13×18 cm oder A4 bringen — im DPI-Wert, den das Labor erwartet
Ihre Dateien bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; keine Datei wird auf einen Server hochgeladen.
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So funktioniert es
Druckformate rechnen in Zentimetern, Dateien rechnen in Pixeln — dieses Werkzeug übersetzt zwischen beiden. Wählen Sie Ihre Fotos aus und legen Sie Format und DPI-Wert fest: Bei 10×15 cm und 300 DPI entsteht eine Datei mit 1181×1772 Pixeln, denn 10 Zentimeter geteilt durch 2,54 und mal 300 ergeben 1181 Punkte. Für 13×18 cm sind es 1535×2126 Pixel. Die Ergebniszeile schreibt diese Rechnung mit aus, Sie müssen also nicht raten, welches Maß Sie im Drogeriemarkt oder beim Labor abgeben. Passt das Seitenverhältnis des Fotos nicht zum Rahmen, gibt es genau zwei ehrliche Wege: Füllend zuschneiden nimmt den größten passenden Ausschnitt aus der Mitte, dabei fallen die Kanten weg; Einpassen behält das ganze Foto und lässt an der kurzen Kante einen weißen oder schwarzen Streifen stehen. Die Ausrichtung ist standardmäßig automatisch, ein Querformat-Foto landet also in einem 15×10-Rahmen statt gestaucht im Hochformat. Sie können mehrere Dateien auf einmal bearbeiten, alle bekommen dieselben Einstellungen. Die Ausgabe ist immer JPG, weil Sofortdruck-Terminals, Labore und Druckertreiber genau dieses Format ohne Rückfrage annehmen.
Dieses Werkzeug ist auch als foto auf 10x15 anpassen, 10x15 in pixel, 13x18 foto pixel, fotos fuer den druck anpassen, a4 foto drucken pixel bekannt.
Was ist DPI?
DPI steht für Punkte pro Zoll und beschreibt, wie dicht ein Druck die Punkte auf das Papier setzt. Es ist keine Eigenschaft der Pixel selbst, sondern der Faktor, der eine Pixelzahl an eine physische Größe bindet. Dieselbe Datei mit 1181×1772 Pixeln wird bei 300 DPI zu einem 10×15-cm-Abzug und bei 150 DPI zu einem 20×30-cm-Abzug — die Datei bleibt gleich, nur die Punktdichte ändert sich. Fotolabore verlangen aus Gewohnheit 300 DPI, denn bei Betrachtung in der Hand hört das Auge dort auf, einzelne Punkte zu unterscheiden.
Was ist Seitenverhältnis?
Das Seitenverhältnis setzt die kurze Kante ins Verhältnis zur langen und entscheidet allein darüber, ob beim Druck beschnitten werden muss. 10×15 cm und 20×30 cm teilen sich das Verhältnis 3:2, ein Foto sitzt also in beiden gleich; 13×18 cm liegt bei etwa 1,385 und nimmt einem 3:2-Bild einen Streifen ab. Papierformate stammen aus einer anderen Welt: Die A-Reihe hat das Verhältnis 1,414 und behält es beim Halbieren, doch keine Kamera fotografiert in diesem Format. Wer vor der Pixelzahl auf das Verhältnis schaut, erlebt am Schalter keine Überraschung.
Was ist Füllend zuschneiden und Einpassen?
Passt das Verhältnis eines Fotos nicht zum Zielrahmen, bleiben genau zwei Wege. Beim füllenden Zuschneiden wird aus der Mitte des Fotos der größte Ausschnitt im Zielverhältnis genommen und über den ganzen Rahmen gelegt: Es bleibt kein Rand, dafür fällt an den Kanten ein Streifen weg. Beim Einpassen kommt das ganze Foto in den Rahmen und an der kurzen Kante bleibt ein glatter Streifen stehen: Es geht nichts verloren, dafür ist im Druck ein weißer oder schwarzer Rand zu sehen. Für Dokumente, Bildschirmfotos und Aufnahmen, bei denen die Kanten zählen, ist Einpassen richtig; Porträts und Landschaften wirken füllend zugeschnitten meist besser.
Was ist der Unterschied zwischen 10×15 und 13×18?
Beide sind übliche Abzugsformate, aber weder Fläche noch Verhältnis stimmen überein. 13×18 cm hat eine Fläche von 234 Quadratzentimetern, 10×15 cm nur 150 — der größere Abzug ist also rund das 1,56-Fache und macht im Bilderrahmen einen sichtbaren Unterschied. Es geht aber nicht nur um die Größe: 10×15 ist exakt 3:2 und passt damit ohne Beschnitt zu jeder Kamera, die in 3:2 fotografiert, während 13×18 bei etwa 1,385 liegt und zu keinem verbreiteten Kameraformat genau passt. Dasselbe Foto lässt sich deshalb auf 10×15 randlos drucken, auf 13×18 dagegen nur mit einem abgeschnittenen Streifen oder mit Rand. Auch die Pixel unterscheiden sich: Bei 300 DPI sind es 1181×1772 für 10×15 und 1535×2126 für 13×18.
Warum passt ein Handyfoto nicht genau auf 10×15?
10×15 cm hat exakt das Seitenverhältnis 3:2. Kameras fotografieren meist in 3:2, die Voreinstellung der meisten Handys ist dagegen 4:3. Wer ein 4:3-Bild füllend auf 3:2 bringt, gibt an der kurzen Kante einen Streifen von rund elf Prozent ab — deshalb fehlt auf dem Abzug plötzlich der Scheitel oder die Fußspitze.
Bei 13×18 und 9×13 cm ist es noch verzwickter: Ihre Verhältnisse liegen bei etwa 1,385 und 1,444 und treffen weder 3:2 noch 4:3. Ein Rest Beschnitt oder ein Rand ist dort mit jeder Kamera unvermeidlich. Das Werkzeug verschweigt das nicht, sondern hält in der Ergebniszeile fest, welchen Weg Sie gewählt haben.
- Kamera mit 3:2 → 10×15 und 20×30 passen genau
- Handy mit 4:3 → 10×15 braucht Beschnitt
- A4 und A5 → Verhältnis 1,41, Beschnitt bei 3:2 wie bei 4:3
Welches Format und welcher DPI-Wert?
10×15 cm ist das Format, das die Sofortdruck-Terminals in Drogeriemärkten wie dm und Rossmann als Standard anbieten; 13×18 und 20×30 cm laufen dort ebenfalls, brauchen aber meist etwas länger. A4 ist mit 21×29,7 cm das ganze Blatt aus dem heimischen Drucker.
Das Format entscheidet, wo der Abzug landet; der DPI-Wert entscheidet, aus welcher Entfernung er betrachtet wird. In der Hand löst das Auge Details bis etwa 300 DPI auf, an der Wand aus zwei Metern ist der Unterschied zwischen 150 und 300 DPI kaum zu sehen. Im Zweifel bleiben Sie bei 300 DPI: Ein Labor kann Pixel wegwerfen, aber niemand kann fehlende Pixel nachliefern.
- Album und Geldbörse → 9×13 cm, 300 DPI
- Der normale Abzug → 10×15 cm, 300 DPI
- Für Rahmen auf Schreibtisch oder Wand → 13×18 oder 20×30 cm, 300 DPI
- Ganze Seite aus dem Heimdrucker → A4, 200-300 DPI
- Reiner Probedruck → 150 DPI
Häufige Fragen
Mein Foto passt nicht genau auf 10×15 — woran liegt das?
Am Seitenverhältnis. 10×15 cm ist exakt 3:2, die meisten Handys fotografieren jedoch in 4:3. Wenn die Verhältnisse nicht übereinstimmen, bleiben genau zwei ehrliche Möglichkeiten: füllend zuschneiden, dann fallen die Kanten weg, oder einpassen, dann bleibt an der kurzen Kante ein Streifen stehen. Eine dritte Einstellung, die das Blatt füllt und nichts wegnimmt, gibt es nicht. Das Foto zu stauchen würde Gesichter verzerren, deshalb staucht dieses Werkzeug nie.
Welchen DPI-Wert soll ich wählen?
Für alles, was in der Hand gehalten oder aus der Nähe betrachtet wird, 300 DPI — das ist der Wert, den Fotolabore verlangen. Ist die Dateigröße ein Problem, fallen 200 DPI auf den meisten Abzügen nicht auf. 150 DPI bleiben dem Probedruck und dem Bildschirm vorbehalten. Ist Ihr Ausgangsfoto ohnehin klein, bringt ein hoher DPI-Wert keine Qualität, er vergrößert nur die vorhandenen Pixel.
Kann ich ein kleines Foto auf 20×30 cm drucken?
Das Format lässt sich einstellen, aber Details lassen sich nicht erfinden. 20×30 cm bei 300 DPI verlangt 2362×3543 Pixel; liegt Ihre Vorlage bei 1000×1500 Pixeln, wird sie hochgerechnet und der Druck wirkt weich. Achten Sie auf die Quellmaße in der Ergebniszeile: Ist die Quelle kleiner als das Ziel, nehmen Sie ein kleineres Format oder einen niedrigeren DPI-Wert.
Warum ist die Ausgabe immer JPG?
Sofortdruck-Terminals, Fotolabore und Druckertreiber öffnen JPG ohne Murren, während PNG und WEBP gelegentlich abgewiesen werden oder mit einer Farbüberraschung zurückkommen. Deshalb wird auch eine PNG-Vorlage als JPG gespeichert. Transparente Flächen werden mit der gewählten Randfarbe gefüllt, denn JPG kennt keine Transparenz.
Werden meine Fotos irgendwohin hochgeladen?
Nein. Skalieren und Beschneiden laufen in Ihrem Browser; Datei, Dateiname und Dateigröße verlassen diese Seite nicht. Ist die Seite einmal geladen, arbeitet das Werkzeug auch ohne Netzverbindung weiter.
Verliert ein großes Foto auf dem Weg zu 10×15 cm an Detail?
Bleibt der Druckrahmen kleiner als die Hälfte der Vorlage, wird detailerhaltend gerechnet (Lanczos-Verfahren): Jeder Bildpunkt des Drucks ist der gewichtete Mittelwert aller Vorlagepunkte, die auf diese Stelle fallen. Stoffstruktur, einzelne Haare und Schrift auf einem Schild verschmieren dadurch nicht. Welcher Weg genommen wurde, steht in der Ergebniszeile.