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Bilder komprimieren

Fotos leichter machen und die Qualität selbst bestimmen

Wählen Sie die Fotos zum KomprimierenTippen oder klicken Sie auf das Feld — ein Dateiauswahlfenster öffnet sich. Sie können eine Datei auch hineinziehen.JPG, PNG oder WEBP — die Ausgabe ist immer JPG

Ihre Dateien bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; keine Datei wird auf einen Server hochgeladen.

So funktioniert es

Zwei Stellschrauben arbeiten hier zusammen, und es lohnt sich, sie getrennt zu verstehen. Die erste ist die Qualität: Die JPEG-Kodierung wirft die Details weg, die das Auge am wenigsten vermisst, und bei 75 Prozent verlieren die meisten Fotos nichts Sichtbares, während die Datei deutlich schrumpft. Die zweite ist die Grenze für die lange Kante, und bei Handyfotos bringt sie in der Regel mehr — ein 4000 Pixel breites Bild auf 1920 zu bringen entfernt drei Viertel aller Pixel, noch bevor der Kodierer überhaupt beginnt, denn die Pixelzahl wächst im Quadrat zur Kantenlänge. Zusammen machen die beiden aus fünf Megabyte regelmäßig einige hundert Kilobyte. Wählen Sie Ihre Dateien, stellen Sie beide Werte ein und starten Sie: Jede Ergebniszeile nennt die alte Größe, die neue Größe und die Ersparnis in Prozent, und dieser Prozentwert steht auch im Dateinamen.

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Was ist Verlustbehaftete Komprimierung?

Verlustbehaftete Komprimierung verkleinert eine Datei, indem sie Informationen dauerhaft wegwirft, die das Auge kaum registriert; JPEG ist das alltägliche Beispiel dafür. Wie viel verschwindet, entscheidet die Qualitätseinstellung: Zwischen 75 und 85 zeigen die meisten Fotos keine sichtbare Veränderung, bei sehr niedrigen Werten treten weiche Kanten und blockige Flecken in Himmel und Hauttönen hervor. Das Weggeworfene kehrt nie zurück — eine komprimierte Kopie ist ein Export für einen bestimmten Zweck und nicht die Datei, die Sie aufbewahren.

Was ist Verlustfreie Komprimierung?

Verlustfreie Komprimierung schreibt dieselben Daten sparsamer auf und gibt sie Bit für Bit unverändert zurück; ZIP-Archive und PNG-Bilder arbeiten so. Bei Fotos fällt der Gewinn bescheiden aus, denn Millionen fein abgestufter Farbtöne bieten kaum Wiederholungen, die sich ausnutzen ließen. Deshalb lebt das Verkleinern von Fotos vom verlustbehafteten Weg, während verlustfreie Verfahren bei Screenshots, Logos, Diagrammen und allem glänzen, was exakt wiederherstellbar bleiben muss.

Verlustbehaftet oder verlustfrei — was verkleinert ein Foto wirklich?

Verlustfreie Komprimierung bewahrt jeden Wert und nimmt einem Foto nur eine bescheidene Scheibe von der Dateigröße. Verlustbehaftete Komprimierung wirft weg, was Sie ohnehin nicht bemerkt hätten, und bringt dasselbe Bild auf ein Zehntel. Dieses Werkzeug ist für Fotos gebaut, geht also den verlustbehafteten Weg und verbindet zwei Stellschrauben: Die Qualität bestimmt, wie viele Details verschwinden, die Grenze für die lange Kante bestimmt, wie viele Pixel überhaupt vorhanden sind. Wo exakte Pixel oder Transparenz zählen — ein Logo, ein Screenshot, ein Diagramm —, schicken Sie die Datei gar nicht erst hier durch, sondern skalieren sie und behalten das verlustfreie Format.

Wie stark sollten Sie komprimieren?

Für E-Mail-Anhänge und Webseiten sind Qualität 70 bis 80 und eine lange Kante von 1920 Pixeln ein solider Ausgangspunkt; bei normaler Betrachtungsgröße lässt sich der Unterschied zum Original nicht benennen.

Für alles, was gedruckt wird, bleiben Sie über 90 und lassen die Grenze weg — der Druck löst Details auf, die ein Bildschirm verbirgt. Die Quelldatei wird ohnehin nicht angefasst: Geht eine Einstellung zu weit, ändern Sie sie und lassen dieselben Fotos erneut durchlaufen.

  • E-Mail-Anhang → Qualität 70, 1600 px
  • Webseite → Qualität 75-80, 1920 px
  • Archiv oder Druck → Qualität ab 90, ohne Grenze

Warum die Ausgabe immer JPG ist

Die eigentliche Ersparnis bei einem Foto liefert die verlustbehaftete JPEG-Kodierung. PNG arbeitet verlustfrei und kommt bei demselben Motiv nicht annähernd heran, deshalb verlässt hier jede Datei die Seite als JPG, gleich was hineingegeben wurde.

Eine Folge davon sollten Sie vorher kennen: Transparenz übersteht das nicht. Ein PNG mit durchsichtigem Hintergrund kommt mit weiß gefüllter Fläche zurück. Wenn die Transparenz wichtig ist, skalieren Sie das Bild, statt es zu komprimieren — beim Skalieren bleiben Format und Alphakanal erhalten.

Häufige Fragen

Wie verkleinere ich ein Foto, ohne es zu ruinieren?

Halten Sie die Qualität zwischen 75 und 80 und begrenzen Sie die lange Kante auf 1920 Pixel. Bei den meisten Fotos ist dieses Paar bei normaler Betrachtung nicht vom Original zu unterscheiden, während die Datei deutlich leichter wird.

Woran sehe ich, wie viel gespart wurde?

Die Ergebniszeile nennt die alte Größe, die neue Größe und die Ersparnis in Prozent. Derselbe Prozentwert steht im Dateinamen, sodass Sie auch Wochen später noch erkennen, welche Kopie die komprimierte ist.

Wird meine Originaldatei verändert?

Nein. Es entsteht eine komprimierte Kopie, die Datei auf Ihrem Gerät bleibt unberührt. Genau deshalb können Sie eine Einstellung ausprobieren, das Ergebnis ansehen und dieselben Fotos mit einem anderen Wert erneut durchlaufen lassen.

Warum ist meine Datei größer geworden statt kleiner?

Dafür gibt es zwei Gründe. Entweder war die Quelle bereits stark komprimiert, dann fügt eine erneute Kodierung mit hoher Qualität Daten hinzu, statt welche zu entfernen. Oder es handelt sich um einen Screenshot oder eine Strichzeichnung — so etwas speichert PNG weit sparsamer, als JPEG es je könnte.

Wird das Foto weich, wenn die lange Kante stark sinkt?

Fällt die lange Kante auf weniger als die Hälfte, wird detailerhaltend gerechnet (Lanczos-Verfahren): Aus 4000 Pixeln werden 1600, ohne dass Linien und Texturen zerfallen, und ohne treppiges Muster, für das JPEG anschließend Bytes ausgeben müsste. Die Qualitätseinstellung ersetzt das nicht — unter 50 Prozent sehen Sie den Verlust trotzdem.