Autor und Metadaten aus einem PDF entfernen
Autor, Titel, Programm und Datum aus den PDF-Eigenschaften löschen — auch das versteckte XMP-Paket
Ihre Dateien bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; keine Datei wird auf einen Server hochgeladen.
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So funktioniert es
Wählen Sie Ihre PDF-Datei aus, indem Sie auf das Feld tippen oder klicken; mehrere Dateien auf einmal sind möglich. Die einzige Einstellung betrifft die Datumsfelder: In der Voreinstellung werden Erstellungs- und Änderungsdatum mit entfernt; brauchen Sie das Datum für die Ablage, wählen Sie "Datumsangaben behalten". Nach dem Tippen auf "Metadaten entfernen" liest das Werkzeug den Eigenschaftsblock der Datei und zeigt in der Ergebniszeile jedes gefundene Feld mit seinem Wert — bei einem aus Word gespeicherten Anschreiben etwa: Autor „Max Mustermann“, Erstellendes Programm „Microsoft Word“, Erstellungsdatum. Wird ein von Adobe-Programmen eingebettetes XMP-Paket gefunden, meldet die Zeile auch dessen Entfernung. Die heruntergeladene Datei trägt den Zusatz -temiz.pdf im Namen; Seiten, Schriften, Formularfelder und Bilder sind unverändert, nur der Eigenschaftsblock ist leer. Enthält die Datei keine Metadaten, sagt das Werkzeug das und gibt die Datei unverändert zurück. Zur Kontrolle öffnen Sie das neue PDF und sehen unter Datei › Eigenschaften nach: Die Felder Autor und Titel müssen leer sein.
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Was ist PDF-Metadaten (Info-Dictionary)?
Am Ende jeder PDF-Datei liegt, getrennt von den Seiten, ein Eigenschaftsblock; der PDF-Standard nennt ihn Info-Dictionary. Dort stehen Titel, Autor, Thema, Stichwörter, das erstellende Programm, der PDF-Erzeuger sowie Erstellungs- und Änderungsdatum — genau die Angaben, die Acrobat, Chrome oder die macOS-Vorschau im Fenster Dokumenteigenschaften zeigen. Word, Excel und Scanprogramme füllen diese Felder ungefragt: Im Feld Autor landet der Name Ihres Windows-Kontos oder der Office-Lizenz, im Feld Erstellendes Programm die Programmversion. Der Block reist mit jeder Kopie der Datei mit, ob zum Vermieter, zum Amt oder in eine Personalabteilung. Dieses Werkzeug entfernt ihn vollständig und wirft das zugehörige Objekt aus der Datei.
Was ist XMP-Paket?
XMP (Extensible Metadata Platform) ist eine zweite, in XML geschriebene Kopie der Metadaten, die Adobe in das PDF einbettet; Acrobat, InDesign, Photoshop und manche Office-Versionen legen sie neben dem Info-Dictionary an. Darin stehen außer Autor, Titel und Datumsangaben oft die Programmversion, die Zahl der Speichervorgänge, eine Dokument-ID und teils ein Bearbeitungsverlauf. Weil das Fenster Dokumenteigenschaften das Paket nicht anzeigt, wissen die meisten Nutzer nichts davon, und ein Programm, das nur das Info-Dictionary leert, lässt es unangetastet — die Angaben bleiben lesbar in der Datei. Dieses Werkzeug löst das Paket aus dem Dokumentkatalog und entfernt sein Objekt aus der Datei.
Was ist der Unterschied zwischen PDF-Metadaten und EXIF-Daten in Fotos?
Beides sind versteckte Angaben außerhalb des sichtbaren Inhalts, aber an anderer Stelle und von anderer Art. EXIF gehört zu Fotodateien (JPG, HEIC): Kameramodell, Aufnahmezeit, GPS-Position, Objektivdaten. PDF-Metadaten gehören zum Dokument: Name des Autors, Titel, erzeugendes Programm samt Version, Erstellungs- und Änderungsdatum; einen Standort enthalten sie nicht. Die EXIF-Daten von Fotos innerhalb eines PDFs gehen beim Erzeugen des PDFs in der Regel ohnehin verloren, ein EXIF-Werkzeug hilft bei einem PDF daher nicht weiter. Verschicken Sie ein Foto, nutzen Sie das Werkzeug zum Entfernen von EXIF-Daten; verschicken Sie ein Dokument, dieses hier. Keines von beiden verändert den sichtbaren Inhalt der Datei.
Was wird entfernt, was bleibt unverändert?
Entfernt werden alle Felder des Info-Dictionary (Titel, Autor, Thema, Stichwörter, erstellendes Programm, PDF-Erzeuger, Datumsangaben und von Programmen angelegte Sonderfelder), das XMP-Paket im Dokumentkatalog und der Datenblock PieceInfo, den Adobe-Programme hinterlassen. Diese Einträge werden nicht bloß geleert, ihre Objekte werden aus der Datei geworfen; andernfalls stünden die scheinbar gelöschten Angaben weiterhin lesbar in der Datei. Auch das Modul, das die bereinigte Datei schreibt, trägt seinen Namen nicht ein — das Feld PDF-Erzeuger bleibt leer.
Unverändert bleiben: der Seiteninhalt samt allen Namen im Text, Signaturfelder, in Formularfelder eingetragene Werte, Kommentare und Notizen (sie haben ein eigenes Autorfeld, gehören aber zum Dokument), angehängte Dateien, Lesezeichen und die Namen eingebetteter Schriften. Der Name im Briefkopf eines Vertrags ist Seitentext; den ändert nicht dieses Werkzeug, sondern das Programm, aus dem das Dokument stammt. Sollen auch Kommentare verschwinden, ist der einzige sichere Weg, das PDF in Bilder umzuwandeln und daraus wieder ein PDF zu machen — dabei geht die Markierbarkeit des Textes verloren.
Wann Datumsangaben behalten, wann entfernen?
Geht ein Dokument nach außen (Bewerbung, Angebot, Widerspruch, Ausschreibungsunterlagen), ist das Entfernen aller Metadaten die richtige Voreinstellung: Im Feld Autor steht häufig nicht die Person, die das Dokument geschrieben hat, sondern der Name, auf den die Lizenz läuft, oder die Firma; das Feld Erstellendes Programm verrät die Programmversion; das Änderungsdatum zeigt, dass die Datei in letzter Minute bearbeitet wurde. Keine dieser Angaben nützt dem Empfänger, alle laden zu Fehldeutungen ein.
Datumsangaben zu behalten ist bei Ablage und Archivierung sinnvoll: Dokumentenmanagementsysteme sortieren nach dem Erstellungsdatum, und manche Stellen verlangen bei gescannten Unterlagen das Datum auch in den Dateieigenschaften. Die Option "Datumsangaben behalten" lässt nur Erstellungs- und Änderungsdatum stehen; Autor, Titel und Programmfelder werden trotzdem entfernt. Beachten Sie: Das Erstellungsdatum, das der Windows-Explorer oder der Finder anzeigt, ist etwas anderes; es verwaltet das Dateisystem, nicht dieses Werkzeug, und die heruntergeladene Datei erhält das heutige Datum.
Häufige Fragen
Wie sehe ich, wer als Autor in einem PDF eingetragen ist?
Öffnen Sie das PDF in Chrome oder Edge und wählen Sie im Menü oben rechts Dokumenteigenschaften; im Acrobat Reader unter Datei › Eigenschaften, in der macOS-Vorschau unter Werkzeuge › Informationen einblenden. Dort stehen Autor, Titel, Erstellendes Programm und PDF-Erzeuger. Dieses Werkzeug listet dieselben Felder mit ihren Werten in der Ergebniszeile, sobald Sie die Datei ausgewählt und die Bereinigung gestartet haben; ein zusätzliches Programm brauchen Sie zum Nachsehen also nicht.
Sind die Angaben wirklich weg oder nur ausgeblendet?
Weg. Das Werkzeug löst Info-Dictionary und XMP-Paket aus dem Dokument und schreibt die Datei neu; die alten Objekte werden nicht in die neue Datei übernommen. Zur Kontrolle öffnen Sie die bereinigte Datei in einem Texteditor und suchen nach Ihrem Namen: Steht er nicht im Seitentext, findet ihn die Suche nirgends. Eine Unterscheidung ist wichtig: Programme wie Word setzen den Namen in der Kopfzeile oder der Unterschriftszeile als Seiteninhalt; das sind keine Metadaten, und geändert werden sie in dem Programm, aus dem das Dokument stammt.
Warum steht mein Name in einem PDF, das ich aus Word gespeichert habe?
Word kopiert beim Speichern als PDF das Feld Autor aus den Dokumenteigenschaften (der Name des Microsoft-Kontos, mit dem Sie angemeldet sind) und das Feld Titel (meist die erste Zeile) in das PDF; in das Feld Erstellendes Programm schreibt es "Microsoft Word" mit Version. LibreOffice, Google Docs und Scanprogramme verhalten sich genauso. In Word lassen sich die Felder unter Datei › Informationen vorab leeren; haben Sie nur noch das PDF, erledigt dieses Werkzeug dasselbe und entfernt zusätzlich das XMP-Paket. Soll ein anderer Name eingetragen werden statt keiner, geht das nur im Ursprungsprogramm — dieses Werkzeug entfernt, es ersetzt nicht.
Wird meine Datei irgendwohin hochgeladen?
Nein. Ihr PDF verlässt Ihr Gerät nicht: Das Lesen des Eigenschaftsblocks, das Entfernen der Einträge und das Neuschreiben der Datei laufen vollständig in Ihrem Browser. Der Zweck der Bereinigung ist ja gerade, persönliche Angaben nicht weiterzugeben; die Datei dafür auf einen Server zu laden, würde ihn ins Gegenteil verkehren. Sobald die Seite geladen ist, arbeitet das Werkzeug auch bei getrennter Internetverbindung.