XML formatieren und prüfen
Einzeiliges XML lesbar einrücken und bei Fehlern Zeile und Spalte des kaputten Elements sehen
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So funktioniert es
Antworten von Webservices, SOAP-Nachrichten, XRechnungen und exportierte Konfigurationsdateien kommen meist in einer einzigen Zeile an. Fügen Sie den Text in das linke Feld ein: Jedes Element rutscht in eine eigene Zeile, die Verschachtelung wird durch Einrückung sichtbar. Eine 3 KB große einzeilige Bestellantwort wird mit 2 Leerzeichen Einrückung zu rund 90 lesbaren Zeilen, und Sie sehen sofort, welche Position zu welcher Bestellung gehört. Im selben Durchgang prüft das Werkzeug die Wohlgeformtheit. Bleibt ein Element offen, schließt es in falscher Reihenfolge oder fehlen Anführungszeichen um einen Attributwert, gibt es keine Ausgabe, sondern eine Meldung wie „In Zeile 4 steht </bestellung>, offen ist aber das Element <position> (Zeile 3)“ samt Spalte. Umgekehrt geht es auch: „Minimiert — eine Zeile“ entfernt die Einrückung zwischen den Elementen, das Dokument wird kleiner; ohne Kommentare noch kleiner. Die Ergebniszeile zeigt die Größe vorher und nachher. Text mit Elementen darin (Zahlung <b>bar</b> bei Lieferung) und CDATA-Abschnitte bleiben unverändert.
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Was ist XML?
XML schreibt Daten als verschachtelte Paare aus <element>Wert</element> und steckt hinter SOAP-Diensten, RSS, SVG-Grafiken, Office-Dateien, der XRechnung und unzähligen Konfigurationsdateien. Für einen Parser ist Leerraum zwischen Elementen bedeutungslos, deshalb schreiben Programme XML oft in eine Zeile. Für Menschen ist eine Einrückung, die der Verschachtelung folgt, der einzige praktikable Weg zum Lesen. Formatieren ändert genau diesen Leerraum und sonst nichts.
Was ist Wohlgeformtes XML?
Wohlgeformtes XML hält die Grundregeln der Syntax ein: Zu jedem öffnenden gehört ein schließendes Element, verschachtelte Elemente schließen in umgekehrter Reihenfolge, es gibt ein einziges Wurzelelement, und Attributwerte stehen in Anführungszeichen. Wird eine Regel verletzt, öffnet kein XML-Programm die Datei. Gültiges XML geht einen Schritt weiter und entspricht zusätzlich einem Schema (XSD oder DTD). Dieses Werkzeug prüft das Erste, nicht das Zweite.
Was ist der Unterschied zwischen Formatieren und Minimieren von XML?
Formatieren schreibt für Menschen: ein Element pro Zeile, Einrückung nach Verschachtelung und eine größere Datei. Minimieren schreibt für Maschinen: Leerraum und Zeilenumbrüche zwischen Elementen verschwinden, auf Wunsch auch Kommentare, die Datei wird kleiner und schneller übertragen. Die Daten sind in beiden Fällen identisch: dieselben Elemente, Attribute und Texte. Zum Lesen und zur Fehlersuche nehmen Sie die eingerückte Fassung, zum Versenden an einen Dienst die einzeilige.
Was beim Formatieren unangetastet bleibt
Einrückung wird nur dort eingefügt, wo zwischen Elementen ausschließlich Leerraum steht. Enthält ein Element echten Text und Elemente nebeneinander (gemischter Inhalt wie „Zahlung <b>bar</b> bei Lieferung“), würde ein Zeilenumbruch den Text verändern; das Innere eines solchen Elements wird deshalb Byte für Byte übernommen. Elemente mit xml:space="preserve" und alles darunter werden genauso behandelt, CDATA-Abschnitte bleiben unberührt.
Attribute behalten Reihenfolge, Art der Anführungszeichen und ihre Originalschreibung: Entitäten wie & werden nicht aufgelöst und neu geschrieben, <a/> bleibt <a/> und <a></a> bleibt <a></a>. DOCTYPE und die Zeile <?xml …?> werden durchgereicht. Wer formatiert und danach wieder minimiert, erhält denselben Baum.
Was die Prüfung umfasst und was nicht
Geprüft wird die Wohlgeformtheit: Jedes geöffnete Element wird geschlossen, und zwar in umgekehrter Reihenfolge; es gibt genau ein Wurzelelement; Attributwerte stehen in Anführungszeichen; kein Attribut kommt doppelt vor; Kommentare und CDATA sind geschlossen. Fehler werden mit Zeile und Spalte gemeldet, denn in einer minimierten Datei findet man die Stelle nur über die Spalte.
Eine Schemaprüfung (XSD oder DTD) findet nicht statt. Eine XRechnung kann wohlgeformt sein und trotzdem Pflichtfelder des Standards verfehlen; das erkennt dieses Werkzeug nicht, dafür gibt es eigene Prüfwerkzeuge. In einer DTD definierte Entitäten werden aus Sicherheitsgründen nicht aufgelöst; erkannt werden nur & < > " ' und numerische Zeichenreferenzen.
Häufige Fragen
Wie mache ich eine XML-Datei lesbar?
Fügen Sie das XML hier in das linke Feld ein. Jedes Element steht danach in einer eigenen Zeile, verschachtelte Ebenen sind mit 2 Leerzeichen eingerückt. Über „Ausgabeform“ wählen Sie 4 Leerzeichen oder Tabulator; anschließend kopieren Sie das Ergebnis oder laden es als .xml-Datei herunter.
Wie prüfe ich, ob mein XML fehlerfrei ist?
Fügen Sie es hier ein. Ist das Dokument wohlgeformt, steht in der Ergebniszeile „Wohlgeformt“. Andernfalls gibt es keine Ausgabe, und Sie sehen den Namen des offenen oder falsch geschlossenen Elements mit Zeile und Spalte. Eine Prüfung gegen ein Schema (XSD) findet nicht statt.
Wie minimiere ich XML auf eine Zeile?
Stellen Sie „Ausgabeform“ auf „Minimiert — eine Zeile“. Zeilenumbrüche und Einrückungen zwischen Elementen werden entfernt, Leerzeichen innerhalb von Text bleiben erhalten. Mit „Kommentare: Entfernen“ fallen auch Kommentare weg; die Ergebniszeile zeigt die Größe vorher und nachher.
Funktioniert das auch für SOAP, SVG oder eine XRechnung?
Ja. SOAP-Umschläge, WSDL, SVG, XAML, RSS und XRechnungen sind alle XML; Namensraum-Präfixe wie soap:, cac: oder ram: bleiben erhalten. Formatiert wird nach der Elementstruktur, der Dateityp spielt keine Rolle.