ASCII-Code umwandeln
Text in ASCII-Codes umwandeln oder Codes wieder als Text lesen; dezimal, hexadezimal oder als Unicode U+
Ihre Daten bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; nichts wird an einen Server gesendet.
Hat dieses Werkzeug geholfen?
Danke, Ihre Rückmeldung ist angekommen.
So funktioniert es
Schreiben Sie links Text oder eine Reihe von Codes; das Werkzeug erkennt selbst, was es ist. Aus "Hi" wird 72 105, aus 72 97 108 108 111 wird "Hallo". Die Schreibweise der Codes wählen Sie unter "Code-Darstellung": Dezimal ist die Nummer aus der ASCII-Tabelle (H = 72), Hexadezimal dieselbe Zahl zur Basis 16 (48), Unicode die Form U+0048, unter der Zeichen in Unicode-Tabellen stehen. In der Gegenrichtung werden Codes mit U+ oder 0x unabhängig von dieser Einstellung gelesen; Komma und Zeilenumbruch gelten ebenfalls als Trenner. Umlaute gehören nicht zu ASCII: Für "ä" erscheint 228, für "ß" 223, für "€" 8364, und die Ergebniszeile nennt diese Zeichen als außerhalb von ASCII (Unicode). ASCII umfasst nur 0 bis 127. Steuerzeichen wie 10 (Zeilenumbruch, LF) oder 9 (Tabulator, TAB) werden als echtes Zeichen in den Text geschrieben und in der Ergebniszeile mit Namen genannt. Mit der Einstellung "Zeichen-Code-Tabelle" steht unter dem Ergebnis für jedes verschiedene Zeichen eine Zeile mit Dezimal-, Hex- und U+-Wert und der Art; die Tabelle lässt sich für Unterricht oder Notizen kopieren.
Dieses Werkzeug ist auch als ascii tabelle, ascii code umwandeln, text in ascii umwandeln, ascii in text, unicode zeichen code bekannt.
Was ist ASCII?
ASCII (American Standard Code for Information Interchange) ist eine Zeichentabelle aus dem Jahr 1963 mit 128 Einträgen: Steuerzeichen, Ziffern, englische Groß- und Kleinbuchstaben und Satzzeichen. Jedes Zeichen passt in sieben Bit. Fast alle späteren Kodierungen, von ISO-8859-1 über Windows-1252 bis UTF-8, übernehmen die ersten 128 Nummern unverändert. Deshalb ist englischer Text in all diesen Kodierungen byte-gleich, während Umlaute und ß je nach Kodierung andere Bytes ergeben.
Was ist Unicode-Codepunkt?
Ein Codepunkt ist die feste Nummer, die Unicode einem Zeichen zuweist, geschrieben als U+ und mindestens vier Hex-Stellen: A ist U+0041, ä U+00E4, € U+20AC. Der Bereich reicht bis U+10FFFF, das sind über eine Million mögliche Nummern. Der Codepunkt sagt nichts darüber, wie viele Bytes ein Zeichen in einer Datei belegt; das regelt erst die Kodierung. U+20AC wird in UTF-8 zu drei Bytes (E2 82 AC), in UTF-16 zu zwei (20 AC).
Was ist der Unterschied zwischen ASCII und Unicode?
ASCII ist eine kleine, abgeschlossene Tabelle mit 128 Zeichen für Englisch. Unicode ist ein Verzeichnis für alle Schriften der Welt mit über 150.000 Zeichen, von Umlauten über Kyrillisch und Chinesisch bis zu Emojis. Die ersten 128 Unicode-Nummern sind genau die ASCII-Codes, A ist in beiden 65. Der Unterschied beginnt bei 128: ä hat in Unicode die feste Nummer 228, in ASCII gibt es ä gar nicht. Ein Programm, das nur ASCII kennt, verliert oder verfälscht deshalb Umlaute, ß und das Eurozeichen.
ASCII hat nur 128 Zeichen: warum ä, ö, ü, ß und € außerhalb liegen
ASCII wurde in den 1960er-Jahren für Englisch festgelegt und umfasst die 128 Codes von 0 bis 127: 0 bis 31 und 127 sind Steuerzeichen (Zeilenumbruch, Tabulator, Klingel), 32 ist das Leerzeichen, 48 bis 57 die Ziffern, 65 bis 90 die Großbuchstaben, 97 bis 122 die Kleinbuchstaben. Umlaute und ß fehlen. Tabellen, die als "ASCII-Tabelle mit Umlauten" kursieren, zeigen in Wahrheit alte Codepages: Unter DOS (Codepage 437 und 850) hatte ä die Nummer 132, unter Windows-1252 die Nummer 228. Dieselbe Nummer bedeutet je nach Tabelle ein anderes Zeichen.
Dieses Werkzeug gibt die Unicode-Nummer (den Codepunkt) jedes Zeichens aus. Von 0 bis 127 sind Unicode und ASCII identisch, für englischen Text ist das Ergebnis also genau der ASCII-Code. Darüber ist es die Unicode-Nummer (ä = 228, ß = 223, € = 8364), und die Ergebniszeile listet diese Zeichen gesondert auf; in einer reinen ASCII-Tabelle finden Sie sie nicht.
- A = 65, a = 97 (Groß- und Kleinbuchstabe liegen genau 32 auseinander)
- Ziffer 0 = 48 (nicht der Zahlenwert null)
- Leerzeichen = 32, Zeilenumbruch = 10 (LF), Tabulator = 9 (TAB)
- ä = 228, ö = 246, ü = 252, ß = 223, € = 8364 (kein ASCII)
Welche Darstellung wann
Für Hausaufgaben, Prüfungen und den Vergleich mit einer ASCII-Tabelle passt die Dezimaldarstellung; Tabellen geben die Nummer so an. In der Programmierung und in Speicherauszügen ist Hex üblich: '\x48' in C oder H in HTML verwenden die Hex-Nummer. Unicode-Dokumentation, Schriftarten- und Emoji-Tabellen nutzen U+; um ein Zeichen dort nachzuschlagen, wählen Sie U+.
Achtung: Hex bedeutet hier die Nummer des Zeichens in Hex-Schreibweise, nicht die Bytes in einer Datei. ä hat die Nummer U+00E4, in einer UTF-8-Datei stehen dafür aber zwei Bytes, C3 A4. Wollen Sie die tatsächlichen Bytes sehen, nehmen Sie das Werkzeug zum Umwandeln von Text in Hex auf dieser Website.
Häufige Fragen
Welchen ASCII-Code hat ä?
Keinen, denn ä gehört nicht zu ASCII. Die Unicode-Nummer von ä ist 228 (U+00E4), die gleiche Nummer wie in ISO-8859-1 und Windows-1252. In alten DOS-Tabellen (Codepage 437 oder 850) stand ä unter 132. Für ö ergibt das Werkzeug 246, für ü 252, für ß 223.
Was ist der ASCII-Code für Leerzeichen und Zeilenumbruch?
Das Leerzeichen hat 32, der Zeilenumbruch (Line Feed, LF) 10, der Tabulator 9. Windows beendet Zeilen in Textdateien mit zwei Zeichen, 13 und 10 (CR LF). Schreiben Sie 72 105 10 72 105, entstehen zwei Zeilen mit "Hi"; die Ergebniszeile nennt das Steuerzeichen mit Namen.
Warum ist der Code der Ziffer 0 nicht 0?
Die Ziffer 0 ist ein Schriftzeichen und hat in ASCII die Nummer 48; die Ziffern 0 bis 9 liegen auf 48 bis 57. Der Code 0 selbst ist ein Steuerzeichen (NUL), das nichts darstellt. Wer aus einem Ziffernzeichen den Zahlenwert braucht, zieht in der Programmierung 48 ab: 55 − 48 = 7.
Werden meine Eingaben an einen Server geschickt?
Nein. Die Umwandlung läuft vollständig in Ihrem Browser; der Text verlässt die Seite nicht und wird nirgends gespeichert. Nach dem Laden funktioniert das Werkzeug auch ohne Internetverbindung.