ODG in PDF umwandeln
Eine LibreOffice-Draw-Zeichnung (.odg) als PDF speichern, in dem jede Form, jeder Pfeil, jede Beschriftung und jedes Bild an seinem Platz bleibt — auf einem Gerät ohne LibreOffice
Ihre Dateien bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; keine Datei wird auf einen Server hochgeladen.
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So funktioniert es
Tippen Sie (am Handy) oder klicken Sie (am Computer) auf das Feld und wählen Sie Ihre ODG-Datei; Sie können mehrere Zeichnungen zusammen auswählen, jede wird ein eigenes PDF. Das Werkzeug öffnet das von LibreOffice oder OpenOffice Draw gespeicherte .odg-Paket im Browser: Es geht die Seiten (draw:page) in content.xml der Reihe nach durch, liest jede Form mit Position und Größe, nimmt das Seitenformat aus styles.xml und zeichnet jede Form an derselben Stelle auf eine PDF-Seite. Ein konkreter Fall: Sie haben im Verein oder in der Gemeindeverwaltung an einem Ubuntu-Rechner mit Draw einen Raumplan oder ein Ablaufdiagramm gezeichnet, die Datei kam per E-Mail auf Ihr Handy, und das Handy öffnet kein .odg. Speichern Sie den Anhang, tippen Sie auf dieser Seite auf das Feld, wählen Sie die Datei unter „Dateien“ (iPhone) oder „Downloads“ (Android) und klicken Sie auf „In PDF umwandeln“; das PDF wird in wenigen Sekunden heruntergeladen und öffnet sich überall. Was übernommen wird: Rechtecke (auch mit abgerundeten Ecken), Ellipsen und Kreise (Bogen, Kreissegment, Abschnitt), Linien und Verbinder samt Pfeilspitzen, Polygone, Freiformkurven und die eingebauten Draw-Formen (abgerundetes Kästchen, Raute, Dreieck, Pfeile, Flussdiagramm-Symbole); Füllfarbe, Linienfarbe und -stärke, gestrichelte Linien, Drehung und Gruppen; Text in Formen zentriert, Text in Textfeldern von links oben, mit Fettdruck und Schriftgröße; JPEG- und PNG-Bilder in ihrem Rahmen. Das Seitenformat stammt aus der Datei: Breite und Höhe aus „Seite > Seiteneigenschaften“ in Draw (A4 quer 29,7 × 21 cm, A3, Plakat) gehen unverändert ins PDF; sind sie nicht lesbar, wird A4 Hochformat angenommen und die Ergebniszeile sagt es. Die ehrliche Grenze: Ein Farbverlauf wird zu einer Farbe (der Mitte seiner beiden Farben), eine Schraffur zu einem helleren Ton, Schatten und Transparenz werden nicht gezeichnet; Diagramme, OLE-Objekte, Audio, Video und Formularfelder werden übersprungen und in der Ergebniszeile gezählt; die Schrift ist immer Noto Sans, Kursivschrift wird nicht übernommen. Muss das Aussehen exakt stimmen, nutzen Sie „Datei > Als PDF exportieren“ in Draw selbst; dieses Werkzeug ist dafür da, die Zeichnung auf einem Gerät ohne Draw lesbar zu machen.
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Was ist ODG?
ODG (OpenDocument Graphics) ist das Format, in dem LibreOffice Draw und OpenOffice Draw Zeichnungen speichern; es ist das Zeichnungsmitglied der OpenDocument-Familie nach ISO 26300 (neben .odt für Text, .ods für Tabellen und .odp für Präsentationen). Eine Datei mit der Endung .odg ist in Wirklichkeit ein komprimiertes Paket: Alle Seiten stehen als draw:page-Elemente der Reihe nach in content.xml; jede Form trägt ihre Position, Breite und Höhe in Zentimetern (svg:x, svg:y, svg:width, svg:height), eine gedrehte Form wird stattdessen mit einer Transformationsmatrix (draw:transform) geschrieben. Seitenformat und Masterseite liegen in styles.xml, Bilder im Ordner Pictures, und die kleine Datei mimetype nennt den Typ. Die eingebauten Draw-Formen (draw:custom-shape) sind in einer kleinen Formelsprache beschrieben: Griffe wie Eckenrundung oder Pfeilstärke (draw:modifiers) und daraus abgeleitete Gleichungen (draw:equation) ergeben den Umriss; dieses Werkzeug rechnet die Gleichungen aus und zeichnet die Form so wie Draw. Handys, E-Mail-Vorschauen und die meisten Portale öffnen kein .odg, deshalb wird die Kopie zum Weitergeben in PDF umgewandelt; passwortgeschützte .odg und flaches XML (.fodg) werden hier nicht gelesen.
Was ist PDF?
PDF ist das Festseitenformat, mit dem eine Zeichnung auf jedem Gerät gleich aussieht: Seitenformat, Lage jeder Form, Position jeder Beschriftung und Schrift stehen in der Datei, sodass ein Plan auf einem Handy ohne Draw, im Dokumentensystem einer Behörde oder auf dem Drucker nicht verrutscht und keine Pfeilspitze wandert. Dieses Werkzeug baut das PDF wie eine Zeichnung auf: Formen werden als Vektorpfade geschrieben (kein Verschwimmen beim Vergrößern), Beschriftungen als markierbarer Text, Bilder als eingebettete Grafiken. Das Seitenformat wird aus dem Layout der Zeichnung übernommen und in Punkt geschrieben (1 cm = 28,35 pt; A4 quer entspricht 841,89 × 595,28 pt); weil Zentimeterangaben ohne Rundung übertragen werden, behält ein Plan im Maßstab 1:100 diesen Maßstab auch im PDF. Eine Schrift mit Umlauten und ß wird eingebettet, damit ä, ö, ü auf dem Gerät des Empfängers richtig erscheinen und der Text durchsuchbar bleibt.
Was ist der Unterschied zwischen ODG und ODP?
Beide sind OpenDocument-Pakete von LibreOffice, und innen sehen sie sich erstaunlich ähnlich: In beiden sind Seiten draw:page-Elemente, und Formen nutzen dasselbe Zeichenvokabular (draw:rect, draw:custom-shape, draw:frame). Der Unterschied liegt im Zweck und im Wurzelelement: ODP (Impress) ist eine Präsentation, der Rumpf heißt office:presentation, jede Seite ist eine Folie, und Kästen tragen Platzhalterklassen wie Titel oder Gliederung; ODG (Draw) ist eine Zeichnung, der Rumpf heißt office:drawing, die Seite hat ein Papier- oder Plakatformat, und wo eine Form liegt, ist die Aussage selbst. Deshalb verhalten sich die beiden Werkzeuge verschieden: ODP in PDF schreibt den Folieninhalt als Fließtext von oben nach unten (in einer Präsentation zählen Reihenfolge und Text), diese Seite zeichnet die Formen an ihrer Position (in einem Diagramm zählt das Layout; stapelt man die Kästen, zeigt der Pfeil ins Leere). Eine Draw-Zeichnung lässt sich in Impress einfügen und eine Folie in Draw, aber fürs PDF braucht es die richtige Seite: .odp gehört zu ODP in PDF, .odg hierher.
Was bleibt erhalten, was geht verloren?
Erhalten bleiben: Reihenfolge und Format der Seiten (eine leere Seite wird eine leere PDF-Seite, das Format bleibt millimetergenau); Rechtecke (mit abgerundeten Ecken), Ellipsen und Kreise (Bogen, Kreissegment, Abschnitt), Linien, Verbinder und Pfeilspitzen (als Dreieck in der Linienfarbe), Polygone und Polylinien, Freiformkurven (auch Bézierkurven), die eingebauten Draw-Formen (abgerundetes Kästchen, Raute, Dreieck, Pfeile, Flussdiagramm-Symbole, Legenden und andere formelbasierte Formen), Gruppen sowie gedrehte oder geneigte Formen. Füllfarbe, Linienfarbe und -stärke, gestrichelte Linien; Seitenhintergrund und Objekte auf der Masterseite (etwa ein Briefkopf als Vorlage). Text in einer Form steht waagerecht und senkrecht zentriert, Text in einem Textfeld beginnt links oben, mit Fettdruck und Schriftgröße; Absatzausrichtung (links, mittig, rechts) und Aufzählungen. JPEG- und PNG-Bilder in einem Rahmen werden in ihrer Größe und Drehung eingebettet.
Verloren gehen: Ein Farbverlauf wird zu der einen Farbe in der Mitte zwischen seinen beiden Farben; eine Schraffur wird zu einem helleren Ton ihrer Farbe; Bitmap-Füllungen, Schatten, Transparenz, 3D-Objekte und Fontwork werden nicht gezeichnet. Diagramme, OLE-Objekte (eingebettete Calc-Tabelle, Formel), Audio, Video und Formularfelder werden übersprungen, die Ergebniszeile nennt die Zahl. SVG-, GIF-, WMF-, EMF- und TIFF-Bilder können nicht eingebettet werden und werden gezählt. Die Schrift ist immer Noto Sans (für Umlaute eingebettet); Kursiv und Unterstreichung werden nicht übernommen, Fettdruck wird durch einen zweiten Durchgang nachgebildet; Text, der nicht in seine Form passt, läuft wie in Draw über, es gibt keine automatische Verkleinerung. Ausgeblendete Ebenen und Linienendenstile (nur das Pfeildreieck wird gezeichnet) bleiben unberücksichtigt. Muss das Aussehen identisch sein, ist „Datei > Als PDF exportieren“ in Draw das richtige Werkzeug.
Seitenformat, Maßstab und große Zeichnungen
Das Seitenformat wird aus der Zeichnung gelesen: Breite und Höhe unter „Seite > Seiteneigenschaften“ in Draw (A4 quer 29,7 × 21 cm, A3 42 × 29,7 cm oder ein eigenes Maß) werden zum PDF-Seitenformat; die Ränder gehören zur Zeichnung, es wird nichts hinzugefügt. Ein Zentimeter wird als 28,35 Punkt geschrieben, der Maßstab ändert sich also nicht: Ein Grundriss im Maßstab 1:50, aus dem PDF mit „Tatsächliche Größe“ gedruckt, ergibt eine 2-cm-Wand, die auf dem Papier wieder 2 cm misst. Plakat- und Planformate (A1 594 × 841 mm, A0 841 × 1189 mm) behalten ihre Größe; beim Druck auf einem A4-Drucker wählen Sie im Druckdialog „An Seite anpassen“. Lässt sich das Seitenlayout nicht lesen (styles.xml fehlt oder ist beschädigt), nimmt das Werkzeug A4 Hochformat an und sagt das in der Ergebniszeile; die Formen werden trotzdem an ihren eigenen Positionen gezeichnet.
Bei einer mehrseitigen Zeichnung wird jede Draw-Seite eine PDF-Seite, die Reihenfolge bleibt. Sollen mehrere Zeichnungen in ein PDF, wird jede .odg als eigenes PDF heruntergeladen; geben Sie diese Dateien in das Werkzeug PDF zusammenfügen. Eine passwortgeschützte .odg öffnet sich nicht: Entfernen Sie in Draw unter „Speichern unter“ das Häkchen „Mit Kennwort speichern“ und speichern Sie erneut. Flaches XML (.fodg) und das alte OpenOffice-1.x-Format .sxd werden nicht angenommen; speichern Sie in Draw als .odg. Lautet die Endung .odp, ist die Datei eine Präsentation und keine Zeichnung; nutzen Sie ODP in PDF. Für .odt und .ods gibt es ODT in PDF und ODS in PDF, und bei einer falschen Datei nennt das Werkzeug die richtige Seite.
Häufige Fragen
Wie wandle ich eine ODG-Datei in PDF um?
Tippen Sie auf das Feld, wählen Sie Ihre .odg-Datei und klicken Sie auf „In PDF umwandeln“; Einstellungen gibt es keine, das PDF wird in wenigen Sekunden heruntergeladen. Es wird nichts installiert: kein LibreOffice, kein OpenOffice, kein anderes Programm, und es funktioniert am Handy. Formen werden dort gezeichnet, wo sie liegen, in gleicher Größe und Farbe; Beschriftungen werden als markierbarer Text geschrieben. Auf einem Rechner mit LibreOffice hält „Datei > Als PDF exportieren“ in Draw auch Farbverläufe und Schatten exakt fest; diese Seite ist für ein Gerät ohne Draw gedacht.
Wird meine Datei auf einen Server hochgeladen?
Nein. Der PDF-Generator und die Schrift werden mit der Seite heruntergeladen, und der Code, der das .odg-Paket öffnet, die Formen liest und das PDF schreibt, läuft auf Ihrem Gerät. Die Zeichnung selbst, ihr Name und ihr Inhalt verlassen den Browser nie; ist die Seite einmal geladen, wird die Umwandlung auch ohne Internet abgeschlossen. Darauf kommt es bei einem noch nicht freigegebenen Grundriss, einem Projektschema oder dem Organigramm einer Firma an.
Wie öffne ich eine ODG-Datei, welches Programm braucht man?
LibreOffice Draw und OpenOffice Draw öffnen .odg; beide sind kostenlos. Unter Windows oder auf einem Mac ohne LibreOffice erzeugen Sie, wenn Sie die Zeichnung nur ansehen oder weitergeben wollen, auf dieser Seite ein PDF statt etwas zu installieren: PDF öffnet jedes Handy, jeder Browser und jedes E-Mail-Programm. Zum Bearbeiten der Zeichnung brauchen Sie LibreOffice; Microsoft Visio und PowerPoint öffnen kein .odg.
Warum sehen manche Formen nicht genau gleich aus?
Das Werkzeug überträgt Geometrie und Position jeder Form, vereinfacht aber einige Verzierungen: Ein Farbverlauf wird zur Farbe in der Mitte seiner beiden Farben, eine Schraffur zu einem helleren Ton, Schatten und Transparenz werden nicht gezeichnet, und die Schrift wechselt zu Noto Sans. Pfeilspitzen werden als Dreieck in der Linienfarbe gezeichnet; die besonderen Pfeilstile von Draw (rund, doppelt) werden nicht übernommen. Position, Größe, Reihenfolge und Text stimmen, darum bleibt das Diagramm lesbar; für ein identisches Aussehen nutzen Sie den PDF-Export von Draw.
Warum fehlt ein Bild aus der Zeichnung im PDF?
Es werden nur JPEG- und PNG-Bilder eingebettet; in Draw eingefügte SVG-, GIF-, WMF-, EMF- und TIFF-Bilder werden übersprungen, und die Ergebniszeile sagt, wie viele nicht eingebettet werden konnten. Die Lösung: Klicken Sie das Bild in Draw mit der rechten Maustaste an, wählen Sie „Bild speichern“ und exportieren Sie es als PNG, fügen Sie das PNG in die Zeichnung ein und speichern Sie die Datei. Eine eingebettete Calc-Tabelle oder ein Diagramm ist ein OLE-Objekt; die werden ebenfalls übersprungen und gezählt.