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Text verschlüsseln und entschlüsseln

Text mit einem Passwort in eine einzige Zeile verschlüsseln und mit demselben Passwort wieder öffnen

Ihre Daten bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; nichts wird an einen Server gesendet.

So funktioniert es

Fügen Sie Ihren Text in das linke Feld ein, belassen Sie die Richtung auf Verschlüsseln und geben Sie ein Passwort ein; die verschlüsselte Zeichenkette erscheint rechts. Aus einer Notiz wie "Tresorcode 4821" wird eine einzige Zeile aus gut hundert Zeichen, die mit QUtUWFQx beginnt; diese Zeile können Sie in einen Messenger, eine E-Mail oder Ihre Notiz-App einfügen, denn ohne das Passwort ist sie eine sinnlose Zeichenfolge. Zum Öffnen stellen Sie auf derselben Seite die Richtung auf Entschlüsseln, fügen die Zeichenkette ein und geben dasselbe Passwort ein. Übermitteln Sie das Passwort auf einem anderen Weg als die Zeichenkette: Geht die Zeile per E-Mail, sagen Sie das Passwort am Telefon. Beachten Sie, dass das Passwortfeld dieser Seite Ihre Eingabe sichtbar zeigt — es ist ein gewöhnliches Textfeld, kein Passwortfeld des Browsers. Verschlüsseln und Entschlüsseln laufen vollständig in Ihrem Browser, weder Text noch Passwort werden gesendet.

Dieses Werkzeug ist auch als nachricht verschluesseln passwort, aes 256 text verschluesselung, notiz mit passwort schuetzen, verschluesselte nachricht erstellen bekannt.

Was ist AES-GCM?

AES-GCM ist eine Betriebsart, die zählerbasierte AES-Verschlüsselung mit einer Integritätsprüfung verbindet. Beim Verschlüsseln entsteht neben dem Inhalt ein Authentifizierungsmerkmal, das an die Ausgabe angehängt wird; beim Entschlüsseln wird zuerst dieses Merkmal geprüft, und bei Abweichung gibt die Funktion gar nichts heraus. In der Praxis bedeutet das: Ein verändertes Zeichen in der Zeichenkette oder ein falsches Passwort führt zu einer klaren Fehlermeldung statt zu halb entschlüsseltem Kauderwelsch. Vertraulichkeit und Unversehrtheit entstehen im selben Schritt.

Was ist PBKDF2?

PBKDF2 ist das Standardverfahren, um aus einem Passwort, das sich ein Mensch merken kann, einen Schlüssel zu machen. Das Passwort wird mit einem Salt verbunden und Hunderttausende Male durch eine Hashfunktion geschickt — auf dieser Seite 600.000 Runden. Was Sie einmal auf Ihrem Gerät bezahlen, zahlt ein Angreifer bei jedem einzelnen Rateversuch erneut. Die verwendete Rundenzahl steht im Kopf der verschlüsselten Zeichenkette: Wird sie später erhöht, bleiben ältere Zeichenketten mit ihrer eigenen Zahl weiterhin lesbar.

Was ist Salt?

Das Salt ist der zufällige Wert, der bei der Schlüsselableitung zum Passwort kommt; hier sind es 16 Bytes, und sie stehen offen in der verschlüsselten Zeichenkette. Geheim muss das Salt nicht sein, nur einmalig. Seine Aufgabe ist es, vorberechnete Tabellen von Passwort zu Schlüssel wertlos zu machen: Ohne Salt könnte ein Angreifer die Schlüssel gängiger Passwörter einmal berechnen und bei allen Daten durchprobieren. Weil das Salt zufällig entsteht, ergibt dasselbe Passwort in einer anderen Sitzung einen anderen Schlüssel.

Was ist IV (Initialisierungsvektor)?

Der IV ist ein zufälliger Wert aus 12 Bytes, der jede Verschlüsselung an einer anderen Stelle beginnen lässt; wie das Salt steht er offen in der Zeichenkette. Entscheidend ist eine Regel: Derselbe IV darf mit demselben Schlüssel nie zweimal verwendet werden, sonst verliert AES-GCM seine Vertraulichkeit. Deshalb entsteht für jede Verschlüsselung ein neuer IV. Sichtbar wird das daran, dass derselbe Text mit demselben Passwort zwei völlig unähnliche Zeichenketten ergibt — beide lassen sich mit diesem Passwort öffnen.

Worin unterscheidet sich Text- von Dateiverschlüsselung?

Die Kryptografie ist in beiden Fällen dieselbe: AES-256-GCM mit einem Schlüssel, der über PBKDF2 aus Ihrem Passwort abgeleitet wird. Der Unterschied liegt darin, wie das Ergebnis transportiert wird. Diese Seite nimmt Text und gibt Text zurück — eine Zeile, die direkt in eine Nachricht, in den Rumpf einer E-Mail, in eine Notiz-App oder in eine Konfigurationsdatei passt. Das Werkzeug für Dateien nimmt Dateien und liefert eine herunterladbare .enc-Datei, verschlüsselt den Dateinamen mit und nimmt bis zu 512 Megabyte an. Ein kurzes Geheimnis in einer Nachricht ist die Aufgabe dieser Seite, ein Dokument als Anhang die der Dateiseite. Die Formate sind nicht austauschbar: Eine hier erzeugte Zeichenkette öffnet sich auf der Dateiseite nicht, und der Versuch nennt Ihnen die richtige Seite.

Warum die Ausgabe eine Textzeile ist und keine Datei

Verschlüsselte Daten sind roh binär: Beim Einfügen zerbrechen sie, an Zeilenenden bleiben sie hängen, beim Kopieren werden sie abgeschnitten. Deshalb wird das Ergebnis in Base64 verpackt und als eine Zeile ausgegeben. Das QUtUWFQx am Anfang ist unveränderlich — es ist der codierte Kopf dieses Werkzeugs und sagt Ihnen, dass die Zeile zu dieser Seite gehört. Im Kopf steht außerdem die Rundenzahl der Schlüsselableitung; sie kann später erhöht werden, ohne die heute erzeugten Zeichenketten unbrauchbar zu machen.

Kopieren Sie die Zeile vollständig. Fehlt vorn oder hinten ein einziges Zeichen, schlägt das Entschlüsseln fehl — kein Mangel, sondern Absicht: Der GCM-Modus prüft die Unversehrtheit, bevor er etwas herausgibt, und liefert bei veränderten Daten eine Fehlermeldung statt halbrichtigen Text. Leerzeichen, Anführungszeichen und Zeilenumbrüche werden vor dem Dekodieren entfernt, die Umbrüche von Messengern schaden also nicht.

Das Passwort ist sichtbar, und ohne es gibt es keinen Rückweg

Das Passwortfeld dieser Seite maskiert nichts; was Sie tippen, ist am Bildschirm lesbar. Das liegt an der einheitlichen Textfeld-Werkbank der Seite, und wir sagen es lieber, statt es zu verschweigen. Praktisch heißt das: Nutzen Sie diese Seite nicht, wenn jemand über Ihre Schulter sehen kann, während einer Bildschirmfreigabe oder an einem gemeinsam genutzten Rechner. Das Passwort selbst wird nirgendwohin übertragen, es bleibt im Arbeitsspeicher des Browsers und verschwindet mit dem Tab.

Der zweite Punkt ist die fehlende Wiederherstellung. Vergessen Sie das Passwort, gibt es keinen bekannten Weg, die Zeichenkette zu öffnen: keine Hintertür, keine Sicherheitsfrage, keine Kopie bei uns. Verschlüsseln Sie etwas, das Sie aufbewahren wollen, gehört das Passwort in einen Passwortmanager. Auch die Stärke zählt: Die Schlüsselableitung bremst jeden Versuch, doch ein Geburtsdatum oder ein einzelnes Wörterbuchwort bleibt ratbar. Nehmen Sie ein zufälliges Passwort mit mindestens 12 bis 16 Zeichen.

  • Geeignet: Notiz, Adresse, Code, kurzes Geheimnis, eine Zeile für die E-Mail
  • Ungeeignet: gemeinsam genutzter Rechner, Besprechung mit Bildschirmfreigabe, lange Dokumente (die als Datei verschlüsseln)

Häufige Fragen

Wie entschlüsselt der Empfänger die Zeichenkette?

Geben Sie ihm die Adresse dieser Seite und das Passwort; weitere Software oder ein Konto braucht er nicht. Er öffnet die Seite, stellt die Richtung auf Entschlüsseln, fügt die Zeichenkette ein und gibt das Passwort ein. Senden Sie das Passwort nicht über denselben Kanal wie die Zeichenkette.

Warum ergibt derselbe Text beim zweiten Mal eine andere Ausgabe?

Für jede Verschlüsselung wird ein zufälliger Startwert (IV) erzeugt und in die Zeichenkette geschrieben, deshalb sieht die Ausgabe jedes Mal anders aus. Beide öffnen sich mit demselben Passwort. Das ist Absicht: Ergäbe gleiche Eingabe immer gleiche Ausgabe, könnte ein Mitlesender erkennen, dass zwei Nachrichten identisch sind.

Können Sie meinen Text wiederherstellen, wenn ich das Passwort vergesse?

Nein. Verschlüsselt wird auf Ihrem Gerät, Ihr Passwort erreicht uns nie, und das Format hat keine Hintertür. Eine mit AES-256 verschlüsselte Zeichenkette ohne Passwort zu öffnen ist praktisch nicht möglich; ein verlorenes Passwort bedeutet verlorenen Inhalt.

Was passiert bei einem falschen Passwort?

Das Entschlüsseln schlägt fehl und Sie sehen eine einzige Fehlermeldung. Sie unterscheidet bewusst nicht zwischen falschem Passwort und veränderter Zeichenkette: Dieser Unterschied wäre ein Hinweis für jemanden, der Passwörter durchprobiert. Halb entschlüsselter oder beschädigter Text entsteht nie.