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Hash-Generator (MD5, SHA-1, SHA-256)

Die MD5-, SHA-1- oder SHA-256-Prüfsumme einer Datei berechnen und mit dem veröffentlichten Wert vergleichen

Wählen Sie die Dateien für die PrüfsummeTippen oder klicken Sie auf das Feld — ein Dateiauswahlfenster öffnet sich. Sie können eine Datei auch hineinziehen.Jeder Dateityp; höchstens 1 GB pro Datei

Ihre Dateien bleiben bei Ihnen. Die Umwandlung läuft im Browser; keine Datei wird auf einen Server hochgeladen.

So funktioniert es

Tippen oder klicken Sie auf das Feld, wählen Sie Ihre Dateien aus und drücken Sie auf Prüfsumme berechnen; jede Datei erhält eine Zeile mit der Prüfsumme des gewählten Algorithmus. Hat die Downloadseite einen 64-stelligen SHA-256-Wert veröffentlicht, fügen Sie ihn in das Feld Erwartete Prüfsumme ein: das Werkzeug vergleicht ihn mit dem berechneten Wert und schreibt in die Zeile, ob die Datei bestätigt ist oder nicht übereinstimmt. Groß- und Kleinschreibung sowie überzählige Leerzeichen ändern nichts am Ergebnis, Sie können den Wert also direkt von einer Webseite kopieren. Gerechnet wird vollständig im Browser, die Datei selbst verlässt Ihr Gerät nicht — daher auch die Grenze von 1 GB je Datei, denn die Bytes müssen in den Arbeitsspeicher gelesen werden. Ist ein einzelner Algorithmus eingestellt, liefert die Schaltfläche zum Herunterladen eine Textdatei im Format von sha256sum, die sich auf der Kommandozeile mit sha256sum -c prüfen lässt. Mehrere Dateien auf einmal sind möglich; jede wird einzeln berechnet.

Dieses Werkzeug ist auch als md5 hash berechnen, sha256 checksumme, datei hash berechnen, hash generator online bekannt.

Was ist Hash?

Ein Hash ist ein Fingerabdruck fester Länge, der rechnerisch aus sämtlichen Bytes einer Datei entsteht; im Deutschen heißt derselbe Wert auch Prüfsumme. Ob die Datei zwei Kilobyte oder zwanzig Gigabyte groß ist, spielt keine Rolle — der Hash ist immer gleich lang, und dieselbe Datei ergibt bei jeder Berechnung denselben Wert. Ändert sich ein einziges Bit, ändert sich der Hash vollständig und hat mit dem vorherigen Wert keine Ähnlichkeit mehr. Zwei Hashes zu vergleichen führt deshalb zum selben Ergebnis wie ein Vergleich Byte für Byte, nur ungleich schneller und ohne dass beide Dateien am selben Ort liegen müssen.

Was ist SHA-256?

SHA-256 ist das 256-Bit-Verfahren aus der SHA-2-Familie, die von der amerikanischen Normungsbehörde NIST veröffentlicht wurde, und heute der faktische Standard für die Prüfung von Dateien. Die Ausgabe besteht aus 64 hexadezimalen Stellen. Ein praktikables Verfahren, zwei verschiedene Dateien mit derselben SHA-256-Summe zu erzeugen, ist nicht bekannt; deshalb veröffentlichen Softwarehersteller, Betriebssystem-Abbilder und Sicherungsarchive ihre Prüfsummen in dieser Form. Linux-Distributionen etwa führen zu jedem Abbild eine SHA-256-Zeile auf.

Was ist der Unterschied zwischen MD5 und SHA-256?

Beide verdichten eine Datei zu einem Wert fester Länge; der Unterschied liegt im Sicherheitsabstand. MD5 stammt aus dem Jahr 1992, die 128-Bit-Ausgabe ist 32 Stellen lang, und zwei verschiedene Dateien mit derselben MD5-Summe lassen sich heute gezielt herstellen — brauchbar ist das Verfahren daher nur noch, um zufällige Beschädigung zu erkennen. SHA-256 liefert einen 256 Bit langen Wert mit 64 Stellen, und ein praktisch durchführbarer Kollisionsangriff ist nicht bekannt; überall dort, wo Sie belegen müssen, dass ein Inhalt unverändert ist, ist das die richtige Wahl. Eine von älterer Seite veröffentlichte MD5-Summe zu prüfen bleibt sinnvoll; eigene Prüfsummen damit zu veröffentlichen nicht.

MD5 und SHA-1 erkennen Pannen, keine Angriffe

Für beide Verfahren wurden vor Jahren Kollisionen vorgeführt: zwei verschiedene Dateien lassen sich gezielt so bauen, dass sie dieselbe MD5- oder SHA-1-Summe tragen. Manipuliert also jemand einen Download und veröffentlicht die alte Prüfsumme dazu, beweist eine Übereinstimmung in diesem Fall nichts. Für SHA-256 ist keine praktisch durchführbare Kollision bekannt, deshalb sind Herausgeber darauf umgestiegen.

Wertlos sind die beiden älteren Verfahren damit nicht. Zufälligen Schaden erkennen sie weiterhin zuverlässig: einen abgebrochenen Download, eine fehlerhafte Kopie, ein beschädigtes Archiv. Eine MD5-Summe zu prüfen, die ein altes System veröffentlicht hat, ist deshalb sinnvoll — eine neue Prüfsumme mit MD5 zu veröffentlichen ist es nicht.

Das hier ist Dateiintegrität, keine Passwortsicherheit

Eine Prüfsumme beantwortet genau eine Frage: sind das die Bytes, die ich erwartet habe? Zum Speichern von Passwörtern taugt sie nicht. MD5, SHA-1 und SHA-256 sind auf Geschwindigkeit gebaut, und Geschwindigkeit ist genau das, was ein Angreifer mit einer gestohlenen Datenbank braucht — Milliarden Versuche pro Sekunde, dazu fertige Tabellen für alle gängigen Passwörter.

Für Passwörter werden bewusst langsame Verfahren mit zufälligem Salt eingesetzt: bcrypt, scrypt oder Argon2. Wenn Sie ein Passwort absichern wollen, ist keiner der drei hier angebotenen Algorithmen das richtige Werkzeug, gleich welchen Sie auswählen.

Welchen Algorithmus sollten Sie wählen?

Richten Sie sich nach dem veröffentlichten Wert: nehmen Sie den Algorithmus, den die Gegenseite verwendet hat. Sind Sie unsicher, verrät ihn die Länge — 32 Stellen sind MD5, 40 sind SHA-1, 64 sind SHA-256. Fügen Sie den Wert bei ausgewählter Option Alle drei in das Feld Erwartete Prüfsumme ein, findet das Werkzeug selbst heraus, zu welchem Verfahren er gehört, und sagt es Ihnen.

Erzeugen Sie eine Prüfsumme für eigene Zwecke — ein Archiv, dessen Unverändertheit Sie später belegen wollen, oder eine Datei, deren vollständige Übertragung jemand bestätigen soll —, dann nehmen Sie SHA-256. Die Option Alle drei ist für den Abgleich alter Aufzeichnungen mit neuen in einem Durchgang gedacht.

Häufige Fragen

Wie prüfe ich die SHA-256-Summe einer Datei?

Wählen Sie die Datei aus, lassen Sie den Algorithmus auf SHA-256 und drücken Sie auf Prüfsumme berechnen. Der 64-stellige Wert erscheint in der Zeile der Datei. Gerechnet wird im Browser, die Datei wird nirgendwohin hochgeladen.

Kann jemand aus dem Hash den Inhalt lesen?

Nein. Ein Hash läuft nur in eine Richtung: aus der Datei entsteht die Prüfsumme, aus der Prüfsumme aber keine Datei. Eine Prüfsumme weiterzugeben heißt nicht, den Inhalt weiterzugeben — sie erlaubt lediglich den Nachweis, ob eine andere Kopie Byte für Byte dieselbe ist.

Die Prüfsumme stimmt nicht — was nun?

Zählen Sie zuerst die Stellen: 32 bedeutet MD5, 40 bedeutet SHA-1, 64 bedeutet SHA-256; die Quelle hat den Wert womöglich mit einem anderen Algorithmus veröffentlicht. Stimmt der Algorithmus, ist die Datei beim Laden beschädigt oder verändert worden — laden Sie sie erneut und prüfen Sie noch einmal.

Wie stelle ich fest, ob zwei Dateien gleich sind?

Wählen Sie beide aus und berechnen Sie die Prüfsummen. Sind sie identisch, sind die Dateien Byte für Byte gleich, unabhängig von Name und Datum. Weicht eine einzige Stelle ab, ist der Inhalt verschieden.